Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Permakultur / Bauanleitungen

Biomeiler bauen.

Thema abonnieren
Beiträge (8 )
 
scorsy schrieb am 14.02.2012 um 22:16
Bedenklichen Inhalt melden


Kennt Ihr Jean Pain und seinen Biomeiler? Einfach super, wenn der Platz und Mittel vorhanden sind. Ein super Ansatz für Energie- Autarkie. l.G. Den
    eburoni schrieb am 11.03.2012 um 01:02
    Bedenklichen Inhalt melden

    http://natursprung.net/index.php/informationen/agrarkultur/natursprung-biomeiler.html

    hallo scorsy, schau mal rein

    scorsy schrieb am 11.03.2012 um 10:34
    Bedenklichen Inhalt melden

    Danke vielmals- Sehr erfreulich, dass es Innitiativen gibt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
    Vor allem im ländlichen Bereich ist diese Möglichkeit als Schritt zur Warmwasser, bzw. Brenngasversorgung bestens geeignet. Denkbar wäre aber auch zentrale Wärmeversorgung, die z.B. als günstige Variante zur Fernwärmeversorgung ca. 60% an Energieaufwand mit geringer Nacherwärmung einsparen ließe...das würde sich in Firmen und Mehrfamilienhäusern ganz schön kräftig bemerkbar machen.

    MonsieurPlankton schrieb am 24.04.2012 um 22:27
    Bedenklichen Inhalt melden

    Gute Sache, wenn denn noch folgendes getan wird:

    - keine Verwendung von fossilen Brennstoffen für Substratbeschaffung (Motorsäge, Kfz)
    - gleichmäßiges Verteilen des Gärrestes in dem Gebiet aus dem das Substrat beschafft wurde.

    Dann hat es auch wieder mit Permakultur zu tun, denn eine der Grundüberzeugungen lautet meines Wissens nach "Gebe dem (Öko)System Teile des produzierten Überschusses zurück.

    Ansonsten sehr geile Sache. Damit können man einige Familien versorgen und sogar über den Winter bringen.

    Danke für's Teilen dieses Videos!

    scorsy schrieb am 25.04.2012 um 20:22
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ja bitte,- sehr gern geschehen, ich halte jeden Ansatz im Interesse zur Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von den Energieriesen für verfolgenswürdig.
    Die Überzeugung, etwas zurückzugeben entbindet uns ja auch vom lobbyistisch geprägten Wunschdenken, dass es sich bei einem Menschen in erster Linie um einen "Verbraucher" handelt....jeder Schritt in Richtung Abkehr von Geldsystem ist sicherlich ein guter.

    MonsieurPlankton schrieb am 25.04.2012 um 20:29
    Bedenklichen Inhalt melden

    Da stimme ich dir gern zu. Also sind wir uns darin einig, dass die mit Benzin betriebene Kettensäge, die Lastkraftwagen und der Plasteschlauch durch menschliche und tierische Muskelkraft bzw. anderes Material ersetzt werden müssen?

    Wenn allerdings alle so leben wollten, dann müssen schleunigst große Teile der heutigen Agrarwüsten wieder in Wald verwandelt werden, sonst würde die Nachfrage nach Biomasse die vorhandenen Wälder zu stark belasten. Die Entnahmen von Nährstoffen wären wohl zu hoch.

    scorsy schrieb am 26.04.2012 um 07:18
    Bedenklichen Inhalt melden

    Nicht nur wer Peak- Oil ernst nimmt, sondern auch diejenigen, die der Abhängigkeit durch die größten realwirtschaftlichen Wachstumsbranchen- also der Mineralölkonzerne entfliehen möchten, sind damit gut beraten, auf Verbrennungsmotoren zu verzichten. Mein Urgroßvater war neben der Landwirtschaft noch Flößer im Böhmerwald, wo mit Pferd und Axt und Schlitten gearbeitet wurde. Sein non- elektrisches Werkzeug ist mir heilig und wird im Familienbesitz bleiben.

    Bei der Sache mit Ersatz für den Kunststoffschlauch bin ich gerade etwas ratlos, da Rohre aus Kupfer bzw. Stahl ja auch nur durch enormen Energieaufwand mit hohem Co² Ausstoß erzeugt werden können...vielleicht trennt man sich auch besser vom Gedanke der "Langlebigkeit" zu Gunsten einer besseren Umweltverträglichkeit und setzt auf mit Birkenpech verkittete Bambusrohre ;-)

    Aber nun mal im Ernst- ich würde niemals den Anspruch, dass dieses doch sehr alternative Modell von Wärme- und Energiegewinnung auch eines für den "Durchschnittsstädter" darstellen könnte, erheben.

    Das Konzept ist selbstredend optimal für einen ländlichen Standpunkt mit Waldnutzung..womit wir unter den heutigen Umstäden der Verstädterung sicher nur ein kleines Klientel ansprechen würden und da Rohstoffe am Nachwachsen sind und durch die kompostierende Wandlung auch nicht verloren gehen, bin ich weit davon entfernt, an Nutzungs- Problematiken zu denken.
    Ein durchschnittlicher Stadthaushalt belastet die Umwelt durch seinen sehr oft noch dazu leichtfertigen Energiebetrieb sicherlich in extremem Maße stärker als weit personenreichere traditionell wirtschaftende Landwirtschaften.
    Aber keine Frage- vielen Menschen wird diese Art der Energiegewinnung allein durch Ihren Standort schon versagt bleiben.
    Ich habe es sicherlich aus Eigeninteresse gepostet, da mir eine nahe Zukunft im ländlichen, bzw. Ökodorf- Rahmen vorschwebt....aber so ein Biomeiler wäre sicher auch etwas für ein großzügiges Wochenendgrundstück mit Waldanbindung.

    gruenebine schrieb am 26.04.2012 um 12:32
    Bedenklichen Inhalt melden

    Wieviele Haushalte können versorgt werden?Aufwand und Endprodukt Energie stehen in welchem Verhältnis? für Städter, wie Du schriebst, keine Alternative, aber grundsätzlich super.


Beitrag schreiben