Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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elise schrieb am 11.02.2009 um 09:46
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Unser 200 Quadratmeter großes Haus hat eine Menge Pellets "gefressen"!
(In Meine Welt 16 vom 30.10.2008 steht die ganze Umbaugeschichte ausführlich)
"Getankt" haben wir 5,4 Tonnen im Juni 2008; allerdings von Juni bis einschließlich September Warmwasser nur solar erzeugt.
Ab Oktober ging es dann mit dem Heizen und Warmwasser richtig los. Der Januar war, gemessen an den Vorjahren, extrem kalt, allerdings auch ungewöhnlich sonnig (lt. Aufzeichnung unserer Fotovoltaik der sonnigste in den vergangenen zehn Jahren!)
Am 10. Februar ließen wir das Lager wieder auffüllen: 4 Tonnen Pellets, genau! Das scheint uns ziemlich viel zu sein. Wir haben nämlich sehr bewusst geheizt:
Angenehm warm war es nur im Bad und in der Essdiele, wo wir uns meistens aufhalten: ca. 20 Grad. Wohn- und Arbeitszimmer wurden so temperiert, dass man sich kurzfristig darin aufhalten konnte, etwa 18 Grad, die übrigen Räume nicht über 16 Grad.
Ärgerlich ist es, dass wir mit einer Füllung offensichtlich nicht ganz über den Winter kommen, so dass wir die sehr teuren Winterpreise (235 €/t gegenüber 170 € im Sommer) zahlen müssen. Das erinnert fatal an die Abhängigkeit vom Öl!
Mit 6000 Litern Öl kamen wir immer zwei Winter über die Runden; der selbe Raum beherbergt jetzt den sehr dicken 800-Liter-Pufferspeicher und den Pelletsack. 6 Tonnen Pellets würden 3000 Litern Heizöl entsprechen, also haben wir mit 5,4 Tonnen etwas weniger als den Jahresbedarf zur Verfügung.
Eine Rundum-Dämmung des Hauses ist finanziell z. Zt. nicht möglich. Eventuell können wir auf dem Dachboden noch einmal Dämmplatten auslegen. Mal sehen, was das bringt.
Es wäre schön, wenn weitere Erfahrungsberichte von den Gruppenmitgliedern kämen.
Darauf freut sich schon
Elise



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