"(...) da z.B. Uhren, Waschmaschine, Tief-, Kühlgeräte oder Anrufbeantworter von mir nicht ab gestellt werden, nur weil ich das Zimmer verlasse."
treffender Einwand von hubiGO (Erwiderung von Vollcorner dazu überzeugt mich nicht ganz. Für so viel Genauigkeit, solche Fälle mitzuberücksichtigen, muss die Zeichenzahl einer Masterarbeit ausreichen. Oder sind Masterarbeiten mittlerweile für die Bildzeitung (ich hoffe nicht)
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Ich muss mich nochmal bei euch allen bedanken, es kommt täglich mehr Rücklauf!
@Robinson: Achso, jetzt habe ich es verstanden. Gut, den laufenden Fragebogen werde ich aufgrund der beschriebenen eventuellen Verzerrung und Zusammenführung nicht mehr ändern. Die indikatorbildenden Fragen (S. 1 und 4) sind ohne offene Eingabemöglichkeit und mit gleicher Antwortskala, daher sollte es hier keine Probleme geben. Beim Zwischenblock Strom (S. 2 und 3) habe ich einige wenige Filter eingebaut, weil je nach Antwort nicht mehr alle folgenden Fragen relevant sind. Hier hätte man sicher noch erweiterte Filter entwerfen können, vor allem da in einer solchen elektronischen Befragung den Vorteil hat nicht seitenweise nach vorn springen zu müssen wie auf Papier. Man lernt immer dazu, ich werde versuchen die nächste Befragung sauberer zu designen. Mir ist zum Beispiel ein saublöder Fehler aufgefallen, der im Pretest auch nicht bemerkt wurde. Und zwar gibt es beim Wohnverhältnis keine "Familie", was kreuzt also eine Person an, die noch mit ihren Eltern lebt, aber den Fragebogen ausfüllen "muss", weil diese Person für den Stromversorger verantwortlich ist? In dem Fall fängt das offene Eingabefeld meinen Fehler auf... :)
@berniewa: Von der Tiefgründigkeit kommen Masterarbeiten echt nicht an Diplomarbeiten ran. Ich finde 90.000 Zeichen (incl. Leerzeichen, Verzeichnissen und Abbildungstexten) für eine Abschlussarbeit mit Empirieanforderung zu gering...
Ok, meine Argumentation kann man vergessen, und im Grunde habt ihr Recht. Dennoch kann man sich nicht um jedes Detail (auch wenn es in diesem Fall viel ausmacht) bemühen. Wenn eine Person aus China, die vor 1950 geboren ist, den Fragebogen ausfüllt, gehe ich einfach davon aus, dass die Person das Geburtsjahr des gregorianischen Kalenders und nicht des ehemaligen, chinesischen Kalenders einträgt. Oder nicht einfach eine "45" einträgt und ich dann rätseln muss, ob es sich um 45 Jahre alt oder Jahrgang 1945 handelt. Solche Fälle kann man, falls nicht klar ist, was gemeint war, aus der Auswertung rauslassen und qualitativ behandeln bzw. fürs nächste Mal daraus lernen.

