Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

! ÖKOSTROM ! / Allgemeines

Online-Befragung für Masterarbeit zum Thema Ökostrom, bitte mitmachen!

Thema abonnieren
Beiträge (13 )
1 2  >
dhrv schrieb am 06.03.2012 um 23:49
Bedenklichen Inhalt melden
Liebe Gruppenmitglieder und Utopianer,

in meiner Masterarbeit suche ich nach den Determinanten für die Auswahl von Ökostrom, also weshalb sich Haushalte für Ökostrom entscheiden (oder leider eben auch nicht).

Die Befragung läuft seit dem 1. März und der bisherige Rücklauf ist hinsichtlich der Anzahl der Ökostrom-Haushalte eher ernüchternd.

Hier auf der Seite bekommt man viele Informationen und Tipps zum Umstieg auf Ökostrom, daher könnten die von Euch ausgefüllten Fragebögen besonders interessant sein. Liefert die Untersuchung brauchbare Ergebnisse, würde ich diese gerne hier veröffentlichen, vielleicht kann man mit Hilfe der Erkenntnisse die Menschen gezielter informieren.

Es wäre super, wenn Ihr 5 Minuten Zeit investiert und an der Befragung teilnehmt: http://bit.ly/STR0M

Danke schon einmal vorab und liebe Grüße!
Raik



PS: Was ich ganz toll fand: Ich habe eine Freundin gefragt, ob sie nach dem Ausfüllen des Fragebogens ein schlechtes Gewissen hat, weil dieser doch recht biased ist. Daraufhin ihre Antwort:
"finde die umfrage gut! hab wirklich ein schlechtes gewissen aber eher deswegen weil ich immer so öko tu und ich nicht mal weiss wer unser stromanbieter ist. hast mir sozusagen die auge geöffnet ;)"
Man kann also ziemlich schnell Interesse wecken und die Menschen dazu bewegen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Wenn man dabei noch unterstützend zur Seite steht, könnte das eine Welle auslösen :)
    mela schrieb am 07.03.2012 um 10:52
    Bedenklichen Inhalt melden

    Hi
    habe mitgemacht,
    bin gespannt auf die Ergebnisse,
    viel Erfolg!

    hubiGO schrieb am 07.03.2012 um 11:56
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ich habe mit gemacht und mich zum Teil etwas über die Fragen geärgert. z.B. "Ich stelle ALLE elektronischen Geräte ab und schalte das Licht aus, wenn ich einen Raum für mehr als 30 Minuten verlasse." Da musste ich ankreuzten "trifft selten zu" da z.B. Uhren, Waschmaschine, Tief-, Kühlgeräte oder Anrufbeantworter von mir nicht ab gestellt werden, nur weil ich das Zimmer verlasse.
    Auch unterstellt die Frage: "Warum haben Sie bisher keinen Wechsel durchgeführt?" Nach der Frage "Haben Sie innerhalb der letzten 5 Jahre Ihren Stromtarif oder Stromversorger gewechselt?" Antwort: Nein, das der Wechsel zu zertifiziertem Ökostrom nicht schon vor MEHR als 5 Jahren gewesen sein könnte.

    Florian Besser schrieb am 07.03.2012 um 13:31
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ich habs getwittert: https://twitter.com/#!/atomausstieg/status/177370587772100609

    dhrv schrieb am 08.03.2012 um 00:45
    Bedenklichen Inhalt melden

    Danke euch, besonders fürs Twittern und die Kritik!

    @hubiGO:
    Da muss ich Dir Recht geben, die Statements sind teilweise sehr unpräzise ausgedrückt. Hat den Hintergrund, dass ich mit diesen Statements die Umwelteinstellung sowie das Umweltverhalten erhebe und diese Indikatoren aus der Literatur übernommen habe. In der Masterarbeit habe ich nur eine begrenzte Zeichenanzahl, daher kann ich keine eigenen Indikatoren herleiten, zumindest keine solchen "anerkannten" Indizes. Meine Betreuer haben mir auch keine Abwandlung der Statements gestattet und das folgendermaßen begründet: Diese Indikatoren sind bereits in mehreren Studien erfolgreich angewendet worden und gerade weil sie durch ihre Statements so viel Interpretationsspielraum lassen, wird sich nach einer gewissen Anzahl an Befragungen schon die richtige Tendenz ergeben, egal wie eine Einzelperson die Statements versteht. Finde ich jetzt nicht die allerbeste Begründung, aber damit muss ich (und ihr als die Befragten) nun leben...ich hoffe aber Du hast mittlerweile wieder gute Laune :)

    Die Eingrenzung auf die letzten 5 Jahre ist bewusst gewählt. Einige Personen können sich nicht vollkommen sicher soweit zurück erinnern, viele junge Leute ziehen mehrmals um in dieser Zeit, und für die Fälle, die schon vor über 5 Jahren den Stromtarif/-versorger gewechselt haben, besteht die Möglichkeit, das im Feld "weitere Gründe" frei einzutragen, oder eben einfach keinen Wechsel anzugeben, da ja wirklich nach den letzten 5 Jahren gefragt wurde. Die anfänglichen Pioniere haben wahrscheinlich alle ein gutes Umweltbewusstsein und sind informiert im Energiebereich, von Interesse ist nun nach über 12 Jahren Strommarktliberalisierung also eher die breite Masse der Bevölkerung, die sich nicht außerordentlich damit beschäftigen. Oder was denkst du?

    hubiGO schrieb am 08.03.2012 um 07:45
    Bedenklichen Inhalt melden

    Bedenke wo Du bist!
    Auf <http://www.utopia.de/gruppen/oekostrom-185/> ist die Wahrscheinlichkeit auf Ökostrom Pioniere zu stoßen, relativ hoch! Und so wie du fragst könnte der genannte Personenkreis bei der Statistik in das Fach "uninterressierte-Ökobanausen" fallen, wenn Du bei der Auswertung nicht auf passt.
    hubiGO

    Robinson schrieb am 08.03.2012 um 09:02
    Bedenklichen Inhalt melden

    @Vollcorner
    Finde es völlig i.O. wenn du deine Indikatoren sauber, d.h anschlußfähig für Vergleiche zu früheren Studien, herleitest. Und dabei Eingeständnisse machen must, weil schließlich die Gesamtheit der Befragten relevant ist, nicht eine spezifische "Utopisten-Gruppe". Eine statistische Begründung muss nicht beim Befragten verstanden werden. Höchstens für die Motivation genügen "as good as possible" und vollständig zu beantworten.

    Die 5-Jahres-Grenze ist mir auch aufgefallen, bei anderen Einfach-Fragen gab es die Möglichkeit unter Sonstiges eine Kombi von zwei Antwortvorgaben zu machen, solche Felder kann man als Befragter nutzen, um Antworten besser interpretierbar zu machen. Ein Ausweg auf den festen Indikatoren-Operationalisierungen sind ergänzende/neu Zwischenfragen, die Sondersituationen (wie in der Gruppe der Befragten) auffangen können, zur Datenbereinigung ein probates Mittel. Egal, die Befragung läuft ja bereits, Änderungen sind ohnehin obsolet.

    mela schrieb am 08.03.2012 um 10:07
    Bedenklichen Inhalt melden

    Hallo vollcorner,

    über die 5-jahres-frage bin ich auch erst gestolpert, aber ich meine mich zu erinnern, dass man zuvor schon angeben sollte, ob man Ökostrom bezieht und von welchem Anbieter.

    Wenn ich dann bei der 5-Jahres-Frage "nein" ankreuze (nicht innerhalb der letzten 5 jahre gewechselt) und in der folgenden Frage nach dem Grund, dass ich mit meinem derzeitigen Anbieter zufrieden bin -
    ist die Informationslage bei der Auswertung doch eindeutig.

    Somit ist die Frage unproblematisch, wenn auch etwas verwirrend.
    viele Grüße!
    mela

    dhrv schrieb am 08.03.2012 um 11:59
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ich denke, dass die Ökostrompioniere nicht schlecht dastehen werden. Erstens gibt es die von mela beschriebene Möglichkeit, zweitens habe ich nicht vor in der Auswertung Personengruppen zu bilden. Dafür müsste man die Befragten viel besser profilieren, erst dann hätte man die Möglichkeit, etwa Sinus-Milieus oder Umwelteinstellungs-/Umweltverhaltenstypen (nach Preisendörfer 1999) zu bilden und könnte somit weitere, bereits bekannte Verhaltensweisen dieser Lebenstil-Gruppen mit den Stromvariablen in Verbindung zu setzen. Leider etwas zu umfangreich für so eine "kleine" Masterarbeit, aber sehr spannend!

    @Robinson: Ich hoffe ich habe Deinen Vorschlag richtig verstanden: Um mit Sonderfällen umgehen zu können, bei allen Antwortmöglichkeiten immer eine offene Antwortkategorie zur Verfügung stellen oder mit Filtern arbeiten?

    Robinson schrieb am 08.03.2012 um 17:48
    Bedenklichen Inhalt melden

    @Vollcorner
    Eher falsch verstanden, weil die Antwortkategorien identisch sein müssen zu den früher erhobenen Fragestellungen. Ein ergänztes "Sonstiges" innerhalb (!) einer Frage würde (streng genommen) Einfluß nehmen auf die Beantwortung und die Verteilung. Abgesehen davon, dass es Mehrarbeit in der Auswertung bedeutet.

    In manchen Fällen jedoch, wäre es zulässig (begründet, im Sinne einer Vermeidung von Verzerrungseffekten), zwischen Fragen bzw. Frageblöcken neue Fragen zu platzieren, die als "Auffangfragen" den neuen Bedürfnissen der Befragten (exakt Auskunft zu geben) gerecht werden sollen. Mit offenen Fragen wäre ich - pauschal gesagt - sparsam, wenn es v.a. um strenge Indikatoren-Bildung geht, gezielt bei aktuellsten Entwicklungen nachhaken bzw. in die Tiefe gehen, benötigt (gut formuliert) wenig Platz und stört nicht den "flow Effekt" leicht beantwortbarer Fragenabläufe.

    Filter müssten so platziert sein, dass sie keine elementaren Indikatoren-Fragen überspringen, schwierig, das müsste alles vorab im Design berücksichtigt werden. Hinterher pfriemeln schafft im Grund zwei Datensätze (vorher/nachher), die wiederum zusammengeführt werden müssten, unter Einschätzung der Design-Effekte.

    [Ach, vermutlich habe ich mehr aufgeworfen als zugeschüttet, man möge mir dies nachsehen.]

    Kiala schrieb am 09.03.2012 um 12:12
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ich habe auch mitgemacht und die Umfrage auch einer Freunding geschickt.


1 2  >
Beitrag schreiben