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Neues von der Windkraft
Nicht nur auf See, sondern auch an Land werden die Windturbinen zusehend leistungsstärker. Dabei setzen alle Hersteller auf einen größeren Rotorumfang, um den Windertrag zu erhöhen.
Ernst Nahnsen wirkt deutlich zufriedener. Mittlerweile ist die zweite von den fünf geplanten Windturbinen im Niebüller Bürgerwindpark im Südergotteskoog errichtet. „Die Eiskälte, starker Wind und einige technische Probleme haben den Zeitplan in den vergangenen Wochen durcheinander gewirbelt", sagt der Nordfriese, einer der drei Windpark-Geschäftsführer.
Dass auf der „Pastoren-Fenne", so heißt der genaue Standort, nunmehr alles rund läuft, ist ganz im Interesse von Vestas. Der Windturbinenhersteller, dessen Deutschland-Dependance im nahen Husum ihren Sitz hat, feiert im Südergotteskoog eine Deutschlandpremiere. Erstmals kommen hierzulande Anlagen vom Typ V112-3.0 zum Einsatz. Das Modellkürzel steht für eine Generatorleistung von drei MW sowie einen Rotordurchmesser von 112 m. Dafür hat Vestas neue Flügel mit rund 60 m Länge entwickelt. Die Schwingen werden im eigens umgerüsteten Rotorblattwerk im südbrandenburgischen Lauchhammer gefertigt.
„Das ist eine ganz wichtige, strategische Anlage für uns", sagt der für den deutschen Markt zuständige Vertriebsleiter Andreas Eichler. Der neue Propeller sei die Antwort auf die Wünsche vieler Windmüller nach einer leistungsstarken, speziell für Schwachwind-Standorte konstruierten Turbine. Ganz so uneigennützig hat Vestas die neue Maschine nicht entwickelt, gilt es doch den in den vergangenen beiden Jahren auf nur noch 14,5 Prozent gesunkenen Marktanteil zu verbessern.
Den gesamten Artikel findet Ihr Unter:
http://www.energiemarkt-medien.de/?id=84&no_cache=1&terminID=89068
von: Ralf Köpke
powernews.org
Diese WKA ist wohl eine klassische Schwachwindanlage.
Die Nabenhöhe beträgt wegen der besseren Ausbeute meist um die 140 Meter. Selbst diese WKA haben häufig nur 2.000 Volllaststunden.
Diese Daten zeigen ganz klar, dass Klein-WKA eigentlich nur in Nischenbereich sinnvoll sein können.
Die heftige Werbekampagne für Klein-WKAs betrachte ich mit Misstrauen ..
http://www.iwr.de/re/iwr/12/03/0605.html
Offshore-Windpark alpha ventus produziert mehr als erwartet
Oldenburg – Der Offshore-Windpark alpha ventus hat seine Bewährungsprobe in der Nordsee bestanden. Der 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum in einer Wassertiefe von 30 Metern errichtete Windpark hat 2011 mehr Windstrom produziert als erwartet. alpha ventus hat eine Gesamtleistung von 60 Megawatt, produzierte im abgelaufenen Jahr insgesamt 267 Millionen Kilowattstunden und damit 15 Prozent mehr als vorgesehen. Die Vollastbenutzungsstundenzahl für den Offshore-Windpark liegt mit rd. 4.400 deutlich über denen von Steinkohle-Kraftwerken (3.500 Stunden).
Es geht eben ALLES OHNE atomkraft!!
Nur eines geht nicht!!
Die Aufrechterhaltung der oligarchie der 4 Energiekonzerne!
Gut, aber eine Alleinherrschaft der Gesamtheit aller EE-Einspeiser ist auch nicht ausreichend. Es muss große, leistungsfähige Netzbetreiber geben. Dies könnte möglicherweise auch ein staatlich beaufsichtigtes Monopol sein, evt. auch komplett staatlich. Diese müssen in der Lage sein, Angebot und Nachfrage im Netz zu regulieren.
Größte WKA der Welt in Frankreich gebaut!
http://www.youtube.com/watch?v=bpGWvZtA-bM
Größte WKA der Welt mit einem Rotordurchmesser von 150 Metern in Frankreich gebaut.
http://www.alstom.com/de/press-centre/2012/3/alstom-nimmt-bei-saint-nazaire-grobte-offshore-windkraftanlage-der-welt-in-betrieb/
Alstom nimmt bei Saint-Nazaire größte Offshore-Windkraftanlage der Welt in Betrieb
12.04.2012 - in Auszügen -
Am 19. März hat Alstom die größte Offshore-Windkraftanlage der Welt in Carnet im Departement Loire-Atlantique in Betrieb genommen.
Die 6 MW-Windkraftanlage Haliade 150 wurde im Rahmen einer Ausschreibung der französischen Regierung vom Juli 2011 entwickelt mit dem Ziel, bis 2015 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 3 GW vor der französischen Küste zu installieren. Zur Vorbereitung für die Zertifizierung wird die erste Haliade 150 am Standort Carnet einer Reihe von jahrelangen Tests an Land unterzogen werden, bevor eine zweite Turbine im Herbst 2012 vor der belgischen Küste im Meer installiert wird. Die Vorserienproduktion ist für 2013 geplant, mit der Serienproduktion soll 2014 begonnen werden.
Der Standort Carnet liegt in der Nähe von Saint-Nazaire am Ufer der Flussmündung. Er wurde wegen seiner geologischen Merkmale ausgewählt, die dem unterseeischen Untergrund ähneln, in dem die Windkraftanlagen letztlich installiert werden sollen. Der 25 Meter große Unterbau (Jacket-Bauweise) wurde auf Pfeilern installiert, die über 30 Meter tief in den Boden getrieben wurden. Darauf wurde dann der 75 Meter hohe Turm errichtet. Die Gondel schwebt in 100 Meter Höhe über dem Boden. Die Windkraftanlage und ihr Unterbau wiegen zusammen insgesamt 1.500 Tonnen.
Alstom ist der exklusive Lieferant für das Konsortium unter der Führung von EDF Energies Nouvelles, zu dem Dong Energy, der dänische Energiespezialist und Weltmarktführer für Offshore-Windfarmen, sowie die Entwickler Nass & Wind sowie wpd Offshore gehören. Die Vereinbarung des Konsortiums stellt für Alstom die einzigartige Gelegenheit dar, eine Windkraftanlage auf Basis von französischer Technologie zu entwickeln, die in Frankreich hergestellt und montiert wird, wobei eine große Zahl lokaler Vertragspartner aus der Industrie eingebunden werden, die von technologischen Partnerschaften mit unterschiedlichen Organisationen profitieren. In dieses Projekt sind fast 200 Lieferanten aus dem Offshore-Windkraftanlagensektor involviert.
Um die großen Herausforderungen zu meistern, die das maritime Umfeld mit sich bringt, hat Alstom eine 6-MW Windkraftanlage entwickelt, die einfach, robust und effizient ist, um die Wettbewerbsfähigkeit der Offshore-Windkraft zu verbessern. Einfach: Diese Windkraftanlage wird ohne Getriebe per Direktantrieb funktionieren und ist mit einem Generator mit Permanentmagneten ausgestattet, um die Betriebs- und Wartungskosten zu reduzieren. Robust: Die Haliade 150 ist mit der PURE TORQUE®-Technologie von Alstom ausgestattet, die den Generator schützt, indem sie unerwünschte Belastung durch den Wind auf sichere Weise an den Turbinenturm umleitet und so die Leistung optimiert. Und schließlich bietet die Haliade 150 mehr Effizienz dank ihres 150 Meter großen Rotors (die 73,50 Meter langen Rotorblätter sind die längsten der Welt), der für einen verbesserten Lastfaktor sorgt.
Die Offshore-Tests werden im Herbst 2012 beginnen. Dabei werden Tests den Bereichen „Wartung“ und „Anbindung unter realen Betriebsbedingungen“ möglich.

