Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

! ÖKOSTROM ! / Allgemeines

Erneuerbare Energien – sowohl zentral als auch dezentral!

Thema abonnieren
Beiträge (17 )
1 2  >
windstärke8 schrieb am 19.07.2011 um 20:42
Bedenklichen Inhalt melden
Erneuerbare Energien – sowohl zentral
als auch dezentral!


Vorweg – ich bin sehr dafür, dass
wir auch die kleinen Energien nutzen und ausbauen.

Alles muss sich in ein Gesamtkonzept
einpassen lassen. Auch mit erneuerbaren Energien muss
Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit ganz oben
stehen.

Dabei müssen wir nicht nur an den
kinderlosen Doppelverdienerhaushalt denken, sondern uns auch an den
kinderreichen Normalverdiener orietieren – ebenso an eine
Industrie, welche auch verlagert werden könnte.

Neben den Ausbau der regenerativen
Energien im Binnenland, die unter Beachtung der Versorgungssicherheit
und Kosten, fortentwickelt und ausgebaut werden sollen, wird die
europaweite Zusammenarbeit im Sektor der regenerativen Energien eine
entscheidende Bedeutung spielen.

http://www.energieinfo.de/blog/texte/energie_system_erde/energieinfo_blog_33.php

Gerade
die Windenergie hat etwas Lästiges an sich: Windstrom wird je nach
Windstärke mit stark variierender Leistung produziert. Das trifft
für Solarstrom genauso zu, auch wenn er etwas besser kalkulierbar
ist. Aber Windstrom hat auch einen entscheidenden Vorteil: Im Winter
ist er gut verfügbar und wird auch nachts produziert, während
Solarstrom zwangsläufig ausfällt.


Verbindet
man diesen "variablen" Strom nun auch noch mit den
Wasserkraftwerken Norwegens, hat man weitere Möglichkeiten:
Die Wasserkraftwerke können
dann Strom liefern, wenn die Leistung des Windes nicht ausreicht, sie
stellen sogenannte Spiegelkapazitäten dar.
Diese Wasserkraftwerke können zusätzlich auch als Stromspeicher
eingesetzt werden; dazu werden die Turbinen der Kraftwerke bei einem
Überangebot an Windstrom als Pumpen betrieben. Voraussetzung dafür
sind Wasserkraftwerke, die auch ein unteres Wasserreservoir besitzen.
Wasserkraftwerke dienen alleine zur Grundlastversorgung,
können diese aber auch in Verbindung mit Windstrom sicherstellen.


https://www.pikeresearch.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/Offshore.jpg

http://www.siemens.com/press/pool/de/pp_ptd/2007/ptdh200706468_300dpi.jpg


HGÜ in China

http://www.heise.de/tp/blogs/2/148905

Deshalb
wurde gleich mit verabredet, die bisherigen Grenzen beim Stromhandel
zu beseitigen. Es soll ein einheitlicher europäischer Strommarkt
entstehen. Außerdem sollen die bisher langen und komplizierten
Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Die Europäische Kommission
berichtet in diesem Zusammenhang, dass zur Zeit in der Nordsee
Offshore-Windparks mit einer Leistung von 140 GW geplant sind.



Wenn wir schon wegen Offshorewindkraft große Leitungen brauchen,
dann ist die Verbindung nach Norwegen nur noch ein Klacks.

Dazu bräuchte Norwegen auch gar keine größeren Speicher. Mit einer
Produktion von ca. 125 Mrd. KWh bei einer installierten Leistung von
25 GW haben wir eine VLS von ca. 5000 Stunden.

Bei einer gesamteuropäischen Sicht unter Einschluss der
Offshorewindkraft haben wir aber nur etwa 1.000 Stunden lang einen
Minderinput. Wird die Produktion des Wasserkraftstroms in Nordwegen
auf 1000 Stunden konzentriert, dann könnte die fünffache Leistung,
nämlich 125 GW gefahren werden. 25 GW wird Nordwegen nach wie vor
für sich brauchen, den Rest könnte Norwegen eben Europa zur
Verfügung stellen.

http://www.energieportal24.de/forum/topic,9731,-die-gro%DFe-wasserkraft-als-undquot%3Bbatterie-europasundquot%3B.html

Norwegen hat bewiesen, dass es in Sachen Windkraft innovativ denken:

http://www.youtube.com/watch?v=H0oN5G3WVf0

http://www.youtube.com/watch?v=5GuW4KsIfAU

Sealock

Mit Ekofisk hat Norwegen auch einen Knotenpunkt für die Einspeisung
von Windwasserstoff oder Wind – CH4.

http://www.bsh.de/de/Meeresnutzung/Wirtschaft/CONTIS-Informationssystem/ContisKarten/Gesamte_Nordsee%2c_saemtliche_Nutzungen_und_Schutzgebiete_.pdf


Gasleitungen von Ekofisk

http://www.heise.de/tp/blogs/2/108588


Mit dem
Ausbau der Windenergie stünde dem Wikingerstaat allerdings auch ein
umweltfreundlicher Entwicklungsweg offen. Windräder wären die
ideale Ergänzung zur Wasserkraft, die in Norwegen gut ausgebaut ist.
Stauseen könnten auch als Pumpspeicherwerke genutzt werden, um die
Windenergie zwischenzuspeichern, wenn sie gerade nicht benötigt
wird. Übertragungskabel nach Mittel- und Westeuropa, die für den
Stromexport ohnehin gelegt werden müssten, könnten auch genutzt
werden, um überschüssigen Windstrom aus der südlichen Nordsee in
Norwegen "zwischenzulagern". Das Land könnte nach den
Worten seiner Energieministerin Åslaug Haga zur "Batterie
Europas" werden.


Offshorewindstrom kann aufgrund der hervorragenden Winde, bei der Verwendung der besten Konzepte sehr sehr billig (< 5 Cent/KWh) werden. Es ist Aufgabe der Politik, diese Entwicklung hin zu billigen Windstrom zu begleiten. Überhöhte Vergütungen -ohne Zeit- und Volumengrenzen - setzen falsche Signale!


Hierzu
noch weitere Hintergrundinformationen:


http://www.verivox.de/nachrichten/die-zukunft-der-windenergie-liegt-offshore-19783.aspx

.... könnte mit dem Windangebot der Nordsee sogar "der
gesamte europäische Stromverbrauch etwa vierfach abgedeckt werden",
schreibt Windenergieexperte Siegfried Heier ("Nutzung der
Windenergie", 5. Auflage 2007, S. 11).


Windkarte
Europa

http://www.wind-energie.de/de/technik/entstehung/windpotential/

Map
mit Farben:

http://www.windatlas.dk/Europe/EuropeanWindResource.html

Windenergie
über dem europäischen Festland

http://www.windatlas.dk/Europe/oceanmap.html

Windenergie
über dem europäischen Meeren

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmende_Windkraftanlage#Optimierungsm.C3.B6glichkeiten

http://www.ewec2011.info/conference/workshops/orecca/
    berniewa schrieb am 24.07.2011 um 00:11
    Bedenklichen Inhalt melden

    Meine sehr weitgehende Zustimmung.

    Ähnliches hatte ich ja auch schon öfter hier bei Utopia geschrieben (und andere auch). Schadet aber sicher nicht, wenn es öfter mal geschrieben wird, zumal auch immer mit neuen Akzenten und anderen Details; und nicht zuletzt werde ja ganz offenbar sehr viele Beiträge von den meisten Usern irgendwie übersehen, so dass bei einer gewissen 'Widerholung' die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie es doch mal finden ;`)

    Da du hier eigtl v.a. Vorteile von offshore nennst, seien auch 2 Nachteile genannt:

    1. Unterwasserlärm bei Installation kann ggf. Wale, Delfine etc gefährden (sie sind über sehr viele km hin empfindlich für manche Frequenzen)

    2. Viele neue Stromkabel von der Nord- u. Ostsee nach Süden haben auch so ihre Nachteile ...

    Daher evtl. auch mal 6 Windräder auf einer Hügel/Bergkette, auch wenn sie vielleicht nur 70 oder 80% so viel Strom erzeugen, als manches offhsore Windrad; und das harmoniert ja evtl mit deinen Aussagen oben ;`) (n.b. den Ausdruck "kleine Energien" finde ich lustig - versteh aber, denk ich, was du damit meinst)

    abstract schrieb am 23.08.2011 um 13:55
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ökostrom?



    <a></a><a></a>
    Problemstellung


    Wenn man
    nachhaltig Energie aus erneuerbaren Quellen nutzen möchte
    und seinen Strom von einem
    Ökostromanbieter bezieht, bekommt man trotzdem
    den gleichen
    Strommix aus der Steckdose wie alle Nachbarn, ein Mix, der

    zu hohem Anteil aus Atom- und Kohlekraftwerken gewonnen wurde.

    Schlussendlich zahlt der Nachbar sogar weniger
    obwohl er den gleichen Strommix bezieht.

    Lösung

    Zur Lösung des Problems
    sieht eine vorliegende Erfindung eine Wetterstation
    vor, die
    Lichtintensität und Windgeschwindigkeit misst und anhand
    dieser
    Werte, die einen bestimmten Schwellwert überschreiten
    müssen, elektrische
    Energie an dafür geeignete elektrische
    Verbraucher und Haushaltsgeräte durchschaltet.
    Anhand von
    erhöhten Messwerten zu Wind und Sonneneinstrahlung kann
    der
    Endverbraucher davon ausgehen, dass der Strommix zu dieser
    Zeit zu einem
    hohen Anteil von erneuerbaren Energiequellen
    erzeugt wurde und der
    ökologisch denkende Endverbraucher nur
    wenig oder sogar keine Stromversorgung aus Atom
    und
    Kohlekraftwerken beziehen muss.


    http://www.patent-net.de/go/981

    windstärke8 schrieb am 27.08.2011 um 19:35
    Bedenklichen Inhalt melden

    Das Thema Lärm im Zusammenhang Offshorewindkraft muss kein Thema sein:

    http://turboyacht.com/windpark-vorderansicht.jpg

    bei flexibler Anbindung:

    http://www.technology.stfc.ac.uk/ERU/images/offshorewindfarm.jpg

    http://www.riff-nienhagen.de/bildergalerie/00001_bildergalerie/016_mast/036_mastfuss.shtml

    http://www.stromtip.de/News/22027/Tiefsee-Windkraftanlagen-lernen-schwimmen.html

    Der Fuß des Turms wird mit Ballast, einer Spanntrosse und einem Sauganker am Meeresgrund verankert.

    Richtig ist, dass die Höhenzüge der Mittelgebirge durchaus gute Windverhältnisse bieten. Diese liegen aber fast immer in Schutzgebeiten - und werden bislang kaum genutzt.

    Deshalb ist es heute Tatsache, dass wir derzeit im Binnenland eine Volllastleitung von nur ca. 1.500 haben, während der WP Alpha Ventus deutlich über 4.000 VLS bringt.

    windstärke8 schrieb am 12.09.2011 um 18:28
    Bedenklichen Inhalt melden

    Schwimmende Windparks - bald keine Utopie mehr!

    http://algarvedailynews.com/news/4598-edps-windfloat-launched-out-at-sea



    EDP's 'Windfloat' launched out at sea

    [/url] [url=http://algarvedailynews.com/component/mailto/?tmpl=component&template=algarvedailynews_1col&link=aHR0cDovL2FsZ2FydmVkYWlseW5ld3MuY29tL25ld3MvNDU5OC1lZHBzLXdpbmRmbG9hdC1sYXVuY2hlZC1vdXQtYXQtc2Vh]Created on Friday, 09 September 2011 20:15Portuguese energy company EDP today launched Windfloat, a new offshore windmill system. The €20 million project will carefully be evaluated during trials lasting until September 22.

    The project is being developed by WindPlus, in partnership with EDP Innovation. The Windfloat represents pioneering technology for floating wind power generation units. This one will be based six miles out to sea from the beach of Aguçadoura near the northern town of Povoa do Varzim. The equipment is being assembled at the Lisnave shipyard and will soon be floated to its offshore location.

    Klar ist - dies ist nicht das Ende der Innovation, sondern der Anfang!

    windstärke8 schrieb am 22.01.2012 um 00:48
    Bedenklichen Inhalt melden

    Hier ist ein noch schöneres Video vom Bau und Inbetriebnahme von Windfloat:

    http://www.youtube.com/watch?v=TyHdNUugJFk

    Aber es geht mit einem weiteren Schritt in die richtige Richtung, auch wenn dies noch nicht der letzte Schritt sein darf:

    http://www.pole-mer-bretagne.com/winflo-deep-water-offshore-wind-turbine-floating-on-a-semi-submersible-platform-anchored-using-catenary-mooring-cables.php

    Herbstsonnenschein schrieb am 24.01.2012 um 13:45
    Bedenklichen Inhalt melden

    Erneuerbare Energien - sowohl zentral als auch dezentral - ja, da führt wohl kein Weg daran vorbei. Sympatischer ist aber doch wohl auf alle Fälle der dezentral produzierte Strom, für den keine Hochspannungs- oder Unterwasserleitungen gelegt werden müssen und bei dem die Konzerne Schwierigkeiten haben dürften, Gewinne damit zu erzielen. Zumal -hier wiederhole ich mich auch- Solarmodule jetzt schon recycelt werden können und das in allernächster Zukunft wohl auch werden. Hierzu noch mehr Infos vom Bürgerstrom Wuppertal: http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/recyclin.htm" rel="nofollow" target="_blank" >http://www.buerger-strom.net/home.htmlhttp://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/recyclin.htm

    http://www.bine.info/hauptnavigation/publikationen/projektinfos/publikation/recycling-von-photovoltaik-modulen/

    http://www.solon.com/de/produkte/gute-gruende-fuer-solon/modul_recycling/index.html

    http://www.solaranlage.org/photovoltaik/photovoltaik-recycling-eu

    Sie werden feststellen, dass in der Industrie intensive Anstrengungen unternommen werden, PV-Module mindestens kostenneutral, möglichst sogar gewinnbringend zu recyceln, da auf diese Weise wertvolle Rohstoffe gesichert werden. Entsprechende Pilotprojekte sind in Betrieb.

    Wie Sie dem Link von Solon entnehmen können, werden dort Module bereits kostenlos zurück genommen. Künftig darf davon ausgegangen werden, dass diese Recyclingmethode Standard wird, denn auch seitens der EU wird eine entsprechende Regelung angestrebt, und zwar im Rahmen der WEEE-Richtlinie, sodass PV-Module künftig kostenneutral zurückgenommen werden müssen, wie bereits heute herkömmlicher Elektroschrott.

    Zu erwarten ist, dass bei der wachsenden Menge der PV-Anlagen in einigen Jahren sicher auch ortsnahe Annahmestellen geschaffen werden (z. B. bei den Recyclinghöfen).

    Es gilt also auch hier: Die Zukunft ist erneuerbar.

    windstärke8 schrieb am 28.01.2012 um 12:20
    Bedenklichen Inhalt melden

    Mir fällt schwer zu verstehen, warum die PV-Lobbyisten nicht auf das Zählerrücklaufkonzept setzen:

    http://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=95053&pid=415998#pid415998

    Ehrlich, was sympathisch ist, oder nicht, sollte keine Rolle spielen.

    Auch mit EE müssen wir Versorgungssicherheit bieten und die Bezahlbarkeit gewährleisten.

    Im Winter haben wir bei PV regelmässig etwas über NULL.

    Wer Netze ablehnt, lehnt in der Konsequenz die EE ab!

    http://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=93426&pid=405563#pid405563

    berniewa schrieb am 28.01.2012 um 20:32
    Bedenklichen Inhalt melden

    @windstärke8: Von schwimmenden Windkraftanlagen hab ich hier bei Utopia schon lange vor Dir geschrieben ;`) macht ja nix.

    Dass du neuerdings meinst, von Seiten einer Partei zitieren zu müssen, die sich bisher durch weitgehende 'blinde Flecken' in Sachen Ökologie und Polemik gegen B90Grüne ausgezeichnet hat (Polemik zumindest von Mitgliedern in diversen öffentlichen Statements, nicht auf offziellen Seiten oder im Parteiprogramm natürlich), halte ich für einen Rückschritt. Deine vorherigen Links fand ich sachlich deutlich informativer und kompetenter

    Beim Netzausbau kommt es übrigens sehr darauf an, wie er gemacht wird. Es gibt da sehr verschiedene Szenarien (auch abhängig vom jeweiligen Energiekonzept; z.B. ein Konzept des Netzausbaus von RWE etc sieht sicher etwas anders aus, als z.B. eines von Greenpeace)

    windstärke8 schrieb am 29.01.2012 um 00:40
    Bedenklichen Inhalt melden

    Zunächst haben die Piraten extra einen Raum geschaffen für Grüne, deren Forum ja von geheimen Mächten und aus geheimen Gründen abgeschaltet wurde.

    http://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=31853

    Zum anderen sollte ja zunächst und in erster Linie der Inhalt interessieren.

    http://www.gruene-bundestag.de/cms/energie/dokbin/318/318877.pdf
    Siehe 3.4!

    abstract schrieb am 31.01.2012 um 18:05
    Bedenklichen Inhalt melden

    Hallo Freunde,

    Ich hab mir nochmal den Artikel von den Grünen reingezogen. Ich kenne mich in der Thematik nicht besonders gut aus, aber mir ist einiges aufgefallen...

    Besonders schräg fand ich, dass keine Chance mehr im Ausbau der Wasserkraft und der Pumpspeicheranlagen gesehen wird. Doch da ist es wie mit der Windkraft. Es wir hauptsächlich über die großen Anlagen nachgedacht, die sind natürlich wesentliche Eingriffe in die Landschaft.
    Leider gibt es in Norddeutschland, wo der Wind heftig weht, und dafür Speichermöglichkeiten geschaffen werden sollten, keine großen Höhenunterschiede, sonst gilt natürlich, dass bei doppeltem Höhenunterschied der See nur halb so groß wird und wenn Oben ausreichend Platz ist, kann so ein kleiner See auch recht malerisch gestaltet werden und sich gut in die Landschaft einfügen lassen. Ich kann gar nicht einsehen, warum das ein rechteckiges Betonbecken mit sichtbarer Folienauskleidung sein soll. Etwas Fantasie braucht es schon... Und welche Speichertechnologie mit soviel Leistung hat denn noch 80 % Wirkungsgrad. Da musst Du Dich ja schon mit el.-chem. Batterien anstrengen, um dahin zu kommen.

    A. Windstrom für den Süden, ich sehe keinen Unterschied darin die Energie im Norden zu speichern und dann in den Süden zu transportieren gegenüber den Strom gleich in den Süden zu transportieren und dann dort zu speichern Was braucht man für ein Pumpspeicherwerk:
    1. Unten ein (Fließ)-Gewässer mit ausreichend Wasser zum Entnehmen
    2. Oben ausreichend Platz in mäßig wertvoller Landschaft
    3. und zwischen 1 und 2 eine schöne Höhendifferenz
    Dabei fallen mir sofort die tief eingeschnittenen Flusstäler in der Alp ein: Unten ein Fließgewässer, Oben Landwirtschaft mit großen Flächen, dazwischen schöne Höhenunterschiede. Und es fallen mir auch eine ganze Reihe Stellen ein wo das sehr schön hinpassen würde.

    B. Hat schon mal jemand erhoben, welche unserer Talsperren sich noch um eine Pumpspeicheranlage erweitern lassen?
    Höhenunterschied: Vorhanden!
    Speichersee Oben: Vorhanden!
    Turbinen zur Energieerzeugung: Vorhanden!
    Ausreichen starkes Fließgewässer in machbarer Entfernung: Prüfen!
    Oder prüfen, ob unterhalb der Talsperre ein unterer Speichersee angelegt werden kann, aus dem ausreichend Wasser zur Speicherung bei Bedarf entnommen werden kann.
    Das Turbinenhaus muss durch eine Pumpenanlage erweitert werden.

    A. und B. wären doch schöne Diplomarbeiten für werdende Umweltingenieure?

    Vielleicht kann mir ein Fachmann diese Fragen auch so beantworten.
    Grüße
    abstract


1 2  >
Beitrag schreiben