@frecherEngel
Ich hatte schon mal darauf hingewiesen, dass es laut Enetgirerhaltungssatz KEINE "Erneuerbare" Energien gibt, sondern nur alternative Energieträger! Der Öffentlichkeit wird suggeriert, dass sich Wind, Solar oder Wasser ständig "erneuern"! Deine Meinung ist überaus interessant, dass "viele einfache Wahrheiten nicht stimmen"! Was stimmt dann, die Manipulation, die Unwahrheit, so wie Deine Behauptung: "Einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien steht technisch also nichts im Wege." Meine Gegenbeweise wurden bisher von keinem entkräftet! Übrigens, je größer die installierten Leistungen der WKA werden, um so verheerender wirken sich Flauten aus!
Außerdem: Was ist eine "intelligente Vernetzung" und ein "Regeneratives Kombikraftwerk"?
Apropos "Stromlücke" - immer wieder wird dieses Schreckgespenst aus der Versenkung geholt. Jeder Eneriefachmann weiß, dass es diese "Stromlücke" nicht gibt, sondern wir haben eine Leistungslücke, d. h. die EVU haben Probleme ausreichende Versorungsleistung den Netzbetreibern zur Verfügungung zu stellen, um netzstabil zu versorgen.
Und noch eins: Klimaschutzziele? Wie soll dass gehen, das Klima zu schützen? Klima ist ein Abstraktum, ein Begriff für den statistischen Mittelwert des Wetters über mind. 30 Jahre. Das Klima wird nur durch die Klimazonen und die Klimafaktoren beeinflusst - weder durch CO² oder Methan noch einen imaginären "Treibhauseffekt"!
Klimafaktoren: http://www.klima-der-erde.de/faktoren.html
! ÖKOSTROM ! / Allgemeines
Erneuerbare Energien – der Sündenbock der Kohle- und Atomlobby - Die Strompreislüge
@Looki
"Meine Gegenbeweise wurden bisher von keinem entkräftet!"
Weil keine Beweise erkennbar sind in deiner Argumentation.
Es geht im Thema Ökostrom tatsächlich nicht um exakte meteorologische Fachausdrücke, jetzt über den Sinn von dem Wort "Klimaschutz" zu diskutieren ist off topic.
Das Wort "Klimaschutz" finde ich gar nicht so "off toppic", es ist ein modernes Streitwort zur Verteidigung vielem Öko - Unsinns.
Wenn ich in den Supermarkt gehe und Öko- Produkte kaufe, ist es wirklich Öko, oder nicht gar nur ein Werbeschlager für die Kunden zugeschnitten? Bekomme ich wirklich Öko- Strom, wenn ich auf Werbefallen einiger Stromkonzerne reinfalle, weil selbige vielleicht teurer sind als andere? Denn was da aus der Steckdose rauskommt an Strom trägt kein Schild, wor draufsteht: "Ich komme aus einem Wind-, Wasserkraftwerk oder aus einer Solaranlage!".
Und wenn ich darauf reinfalle auf diese Sprüche, liefere ich tatsächlich meinen Beitrag dafür, das Klima zu schützen?
Ich will nur damit auf den Mißbrauch solcher neuartigen Ökosprüche hinweisen.
@Robinson
Keine Fakte und Beweise? Ich versuche es noch einmal. Hier mein Beitrag vom 16.03.12 - vielleicht warst'e an dem Tag krank!
Ich bin als Ingenieur und Naturwissenschaftler immer wieder über bestimmte Diskussionen überrascht. Ich bin es gewöhnt in meiner Arbeit das Kausalprinzip (Ursache – Wirkung) zu beachten. Ich muss aber immer wieder feststellen, dass in vielen Diskussionen nur über Symptome, aber nicht über Ursachen diskutiert wird. Warum sollte „Ökostrom“ bevorzugt ins Netz gespeist werden, wenn es die Netzlast nicht hergibt? Warum soll mit Grundlastkraftwerken das stark schwankende Angebot von Ökostrom ausgeglichen werden? Das ist energiewirtschaftlicher und ökonomischer Unsinn, denn sie müssen mit aufwendiger Regelleistung begleitet werden.
Die Nachteile der alternativen Energien:
- zu geringe Energiedichte
- fluktuierendes Angebot
- mangelnde Verfügbarkeit
- schlechte Speicherfähigkeit
- hoher Energiebedarf bei der Produktion des Reinstsiliziums für die Wafer
- hohe Materialverluste beim Sägen der Wafer
An der Speichertechnologie für die AE wird zwar seit Jahren unter Hochdruck gearbeitet, aber bis jetzt liegen keine großtechnischen und wirtschaftlichen Lösungen vor.
Energieversorgung und Versorgungssicherheit
Entscheidend für die Energieversorgung eines Landes ist nicht nur die verfügbare Kraftwerksleistung und die Netzlast, sondern auch die Versorgungssicherheit, die sich in der Leistungs-, Spannungs- und Frequenzstabilität, auch Netzstabilität genannt, niederschlägt. Das bedeutet das EVU oder der Netzbetreiber müssen zu jedem Zeitpunkt garantieren können, die benötigte Strommenge spannungs- und frequenzstabil zu liefern. Das bedeutet aber besonders in den Spitzenzeiten für das EVU im Lastmanagement erhöhte Anforderungen. Hier können stark erhöhte Lastanforderungen, sogenannte Spitzenlasten, die bis zu das doppelte der Normallastanforderungen des elektrischen Versorgungsnetzes betragen können, das E-Netz ziemlich belasten – in Deutschland ca. 40 GW Grundlast und ca. 80 GW Spitzenlast – Jahresenergieproduktion ca. 610 TWh (Brutto).
Können Windkraft- und PV-Anlagen konventionelle Kraftwerke vollständg ersetzen?
Fakt ist, dass Wind besonders in den Binnenlagen Deutschlands (nur 1.350 Vollaststunden) sehr unregelmäßig weht und die Sonne in unseren Breiten oft nicht scheint! Hieraus folgt, dass Windkraft- und Photovoltaikanlagen (870 Vollaststunden) Strom in sehr schwankenden Mengen produzieren. Fakt ist auch, dass Deutschland, als hochentwickelte Industrienation konstante Anforderungen an die Bereitstellung elektrischer Energie stellt, unabhängig davon, ob und wie stark der Wind weht oder die Sonne scheint.
Zu den Anforderungen der Energierversorgung gehören:
a) Zuverlässigkeit in Spannung, Frequenz und Phase
b) Die Möglichkeit eines bedarfsabhängigen Abrufs
c) Erzeugung in der Nähe von Verbrauchsschwerpunkten (z.B. Städte, Industriegebiete)
Leider ist wie in der völlig überzogenen Klimakatastrophendebatte, die Diskussion über die Energieversorgung der Zukunft völlig aus dem Ruder gelaufen und wird von vielen Akteuren nur noch auf ideologischer Ebene geführt. Kein Wunder das die Sachdiskussion auf der Strecke bleibt, wenn es manchen Diskutanten an Sach- und Fachkenntnis fehlt!
Dass die EVU und Netzbetreiber teilweise mit gezinkten Karten spielen und sich nglaubwürdig gemacht haben, steht auf einem anderen Blatt und hat nichts mit der Versorgungssicherheit zu tun.
Vielleicht nimmst Du diese Fakten zur Kenntnis?
@ lutz.nuechter
Ich meine, bevor man über das Klima diskutiert, sollte man sich zuerst einmal auf die Definition des Klimas einigen - da gibt es m. E. zu unterschiedliche Ansichten.
Der Begriff "Klimaschutz" ist wohl nach dem Wort "Öko" eines der meist verwendeten Begriffe. Fast jede menschliche Täigkeit hat angeblich Einfluss auf das Klima, behaupten die Klimakatastrophen-Vekünder! Doch bevor derartige unbewiesene Behauptungen aufgestellt werden, sollte man sich eindeutig über die Begrifflichkeiten und ihre Definition inormieren. Ich habe oft das Gefühl, dass viele Klima wie ein Auto ansehen, das man in die Garage fahren kann, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. Oder das man bei Bedarf, wenn es einem nicht mehr gefällt, in die Lackiererei fährt, um es mit einer anderes Farbe versehen zu lassen.
"Klima ist der statistische Mittelwert zahlreicher im Zusammenhang dynamisch wirkender meteorologischer Elemente (Strahlung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, Wolken, Niederschläge u. a.) in einem begrenzten atmosphärischen Volumen zu einem bestimmten Zeitpunkt, auch: augenblicklicher Zustand und Änderungstendenz der Atmosphäre an einem bestimmten geografischen Ort (über einem Gebiet). Primäre Ursachen des Wettergeschehens sind unterschiedliche Energiebilanzen benachbarter Gebiete infolge unterschiedlicher Energiezufuhr von der Sonne (in Abhängigkeit von der Breitenlage, der Land-Meer-Verteilung, Orographie und Bewölkung) sowie deren Umsetzung in fühlbare und latente Wärme sowie kinetische Energie der Atmosphäre. Sekundäre Ursache des Wettergeschehens sind Bildung, Verlagerung und Auflösung von Hoch- und Tiefdruckgebieten sowie deren Fronten. Der Ablauf des Wetters erfolgt nach physikalischen Gesetzen, auf deren Kenntnis und Anwendung vor allem die Wettervorhersage beruht. Das globale Klimasystem wird von der Klimazone und von verschiedenen Klimafaktoren bestimmt, die extraterrestrische und terrestrische Ursachen haben." (www.wissen.de)
Der statistische Mttelwert des Wetters - das Klima ist nur ein Abstraktum, eine Begrifflichkeit. Er läßt sich nicht erwärmen, abkühlen, bewahren, einstellen oder schützen!
Das einzige was wir wirklich schützen können, ist die Umwelt und da haben wir reichlich zu tun!
@lutz.nuechter
"Bekomme ich wirklich Öko- Strom, wenn ich auf Werbefallen einiger Stromkonzerne reinfalle, weil selbige vielleicht teurer sind als andere? Denn was da aus der Steckdose rauskommt an Strom trägt kein Schild, wor draufsteht: "Ich komme aus einem Wind-, Wasserkraftwerk oder aus einer Solaranlage!"."
Gähn. Diese Diskussion war vor 10 Jahren aktuell. Inzwischen gibt es zuverlässige, verifizierte, transparente Öko-Stromanbieter. Die nicht nur nachweisbar Öko-Strom einkaufen, sondern neue Anlagen finanzieren müssen.
Wer keinen Öko-Strom will, bekommt eben Atom- und Kohlestrom, wo ist das Problem ? Aber hoffentlich ist dann kein Öko-Strom dabei, schließlich bezahle ich für echten Atomstrom aus versorgungssicheren, unproblematischen und 100 % GAU-abgesicherten AKWs. Bzw. echten Kohlestrom, da haben wir noch jede Menge von in Deutschland, der ist regional produziert und sichert deutsche Arbeitskräfte, gell ? Was jucken mich die erneuerbaren Energien, das ist was für meine Ur-Ur-Enkel, während meiner Lebzeit wird abgefackelt, was in der Erde steckt.
@Looki
"Das einzige was wir wirklich schützen können, ist die Umwelt und da haben wir reichlich zu tun!"
Zum Beispiel Atommüll vermeiden, wäre doch ein Anfang. Wer Einsicht in ökologische Zusammenhänge, wird dieses Pulverfaß möglichst klein halten wollen. Wer die nachfolgenden Generationen mit Plutonium-Abfällen verseuchen will, der bestellt weiterhin Atomstrom. oder finanziert Konzerne, die damit Gewinne erwirtschaften.
So einfach können die Zusammenhänge darstellbar sein. Fakten ? Ach so, ja, die AKW sollen ja neuerdings irgendwas erfunden haben, das irgendwie und ganz kompliziert Atommüll nicht mehr gaaanz so gefährlich macht.
Verbrennen ?
Ins All schiessen ?
Tief in Sibirien kaltschockfrieren ?
Enzyme rein und die Strahlung "verstrahlt" sich ?
Wo bleiben denn da die Fakten der Wissenschaftler, die müssen das doch mal in den Griff bringen ! Na ja, dann lagern wir halt ein, mein Ur-Ur-Ur-Enkel will sicher mal Atomwissenschaft studieren, bis dahin haben die soviel von dem Atommüll-Zeug, das wird ein richtiger Renner "Atommüllwiderstandsbeseitigungsstratege" zu werden, weil da lernt man gleich parallel die ganzen Strahlungserkrankungen und kann viel besser - argumentativ - mit dem Problem umgehen. Bis dahin wird immer noch kein Gramm Atommüll entsorgt sein, aber es gibt viele gut bezahlte Arbeitsplätze in den Lagerstätten, die Konzerne lassen sich neue Lagerstätten subventionieren, schaffen Arbeitsplätze und ziehen nach 5 Jahren ins nächste Förderland, mit dem Müll, ohne die Arbeitskräfte. Das wird ein Spaß.
"Der statistische Mttelwert des Wetters - das Klima ist nur ein Abstraktum, eine Begrifflichkeit. Er lässt sich nicht erwärmen, abkühlen, bewahren, einstellen oder schützen!"
Heißt das, dass menschliche Machenschaften generell keinen Einfluss auf das Klima haben?
Nehmen wir zum Beispiel den Assuan Staudamm mit einer Größe von ca. 6000 km² und einer jährlichen Verdunstung von ca. 6 Mrd. m² Wasser. Dass da das regionale Klima sich verändert ist wahrscheinlich. Da das Klima aber keine regionale Größe ist, sondern in komplexen Zusammenhängen weltweit agiert ist auch eine Veränderung, wenn auch gering durchaus denkbar.
Bei der Abholzung des Regenwaldes liegt es ähnlich, etwa 1/5 des ursprünglich 4 Mill km² großen Gebiets wurden bereits vernichtet und nach ein paar Jahren der Fruchtbarkeit droht das Gebiet zur Savanne zu werden. Das dieser Umstand ebenfalls Auswirkungen auf das Klima haben dürfte ist wohl unumstritten.
Warum sollten dann andere Machenschaften der Menschen keinerlei Auswirkungen haben?
@Looki
nun endlich meine Antwort auf deinen Post am 28.3. 18:52 Uhr
Du schreibst nun, dass es dir um die Volllaststunden geht, die ein Indikator für die Effizienz der Anlage sein. Die technische Effizienz einer Anlage wird aber durch den Wirkungsgrad angegeben. Aber gut, ich akzeptiere, dass dir die niedrigen Volllaststunden von WEA ein Dorn im Auge sind. Akzeptiere Du dann bitte auch, dass der Wirkungsgrad damit nur sehr wenig zu tun hat.
Übrigens: Gasturbinenkraftwerke haben auch niedrige Volllaststunden.
Aber ich gehe davon aus, du monierst in erster Linie die fluktuierende Einspeisung der WEA, d.h. die "Unzuverlässigkeit" der Erzeugung. Diese lässt sich natürlich erstmal nicht ändern. Genau deshalb müssen für eine hohe Versorgungssicherheit im Zusammenhang mit einem hohen Anteil von Windenergie eben diverse Maßnahmen treffen. Dafür habe ich Beispiele genannt. Du scheinst sie nicht zu verstehen, daher erläutere ich die Maßnahmen:
- Sinnvoll verteilte Anlagen: Ich meine damit die örtliche Verteilung von Erzeugerleistung. Solarenergie sollte nicht nur im Süden und Windenergie im Norden erzeugt werden, sondern beide (und auch andere) Energieformen sollten einigermaßen gut im Land verteilt sein. So entfallen zum Einen Transportverluste, zum Anderen erreicht man eine gleichmäßigere Stromerzeugung: Wenn im Norden mal Flaute ist, kann im Süden der Wind wehen, wenn der Süden bewölkt ist kann im Norden die Sonne scheinen (Nord/Süd nur als Beispiel).
- Ausbau der Netze: Die vorhandenen Netze sind für die bisher übliche Energieversorgung gemacht. Nun müssen Sie ausgebaut werden. Damit Strom aus erneuerbaren im Bedarfsfall auch gut das Land verteilt werden kann. Benötigt wird zusätzliche physikalische Leitungskapazität, aber auch "intelligentere" Netze (also beispielsweise mit Temperaturmonitoring).
Zum Thema Netzausbau gehört auch höhere Leitungskapazität zu Nachbarländern, vor allem auch nach Norwegen. Sicher ist Norwegen mit seinen Wasserkraftwerken nicht die Patentlösung, aber eine Komponente der möglichen Lösung sicherlich.
- Lastmanagement: Klar, gibt es schon, aber das wird in Zukunft eben nicht ausreichen. Bisher sind nur Großverbraucher einbezogen. Zukünftig müssen auch Privathaushalte einbezogen werden. Nicht über Zwangsabschaltungen, aber beispielsweise über Preisanreize. Ist natürlich alles technischer Aufwand, aber m.E. wird er sich rechnen.
- Speichertechnologie: Gibt es, ist aber zu teuer, bzw. Pumpspeicherkraftwerke gibt es hierzulande zu wenig. Möglich ist der Zugriff auf skandinavische Speicherkraftwerke, sie dazu den Teil "Netzausbau".
Eine andere Möglichkeit ist Power2Gas, also die Speicherung der Energie in Form von Erdgas. Nachteil: schlechter Wirkungsgrad, Vorteil: Hohe vorhandene Speicherkapazität in Form des Gasnetzes.
Die Lösung wird nicht DIE EINE Speichertechnologie sein, sondern ein Mix. Forschung ist weiterhin nötig.
Du schreibst weiterhin, du hättest in deinen Beiträgen bewiesen, dass Spannungs- und Frequensstabilität mit 100% Erneuerbaren nicht möglich sei bzw. dass Erneuerbare die Spannung/Frequenz nicht stützen können. Das ist falsch.
Es spricht nichts dagegen, dass Erneuerbare an der Frequenzregelung teilnehmen. Bisher müssen sie dies nicht (erst ab einer bestimmten Größe). Negative Regelleistung (also eine Leistungsreduzierung) kann durch erneuerbare problemlos erbracht werden. Positive Regelleistung (also Leistungssteigerung) natürlich nur, wenn zuvor ein angedrosselter Betrieb gefahren wird, d.h. die Anlage unter ihren Möglichkeiten betrieben wird. Alternativ kann diese positive Regelleistung durch Speicher bereitgestellt werden. Was sich hier als wirtschaftlich sinnvoller erweist, wird man sehen.
Sogar Momentanreserve können Windenergieanlagen bieten. Allerdings muss dafür ein Regelalgorithmus implementiert werden, wie es z.B. die Firma Enercon anbietet.
Auch Spannungsstützung können Erneuerbare. Können nicht nur, sondern müssen mittlerweile auch. Windparks schon länger, aber seit Anfang des Jahres müssen selbst kleine Photovoltaikanlagen eine Blindleistungsregelung aufweisen. Eben gerade um die Spannung auch im Niederspannungsnetz im Nennbereich zu halten.
Wenn ich mich richtig erinnere, schreibst du in einem früheren Beitrag, dass die Energiewende
"vom technischen und ökonomischen Aufwand her" nicht machbar sei. Ich nehme an, du meinst damit, dass der Aufwand eben groß wäre.
Dass die Energiewende Geld kostet und technisch eine Herausforderung darstellt, darüber sind wir uns denk ich einig.
Aber meine Meinung ist, dass uns das Unterlassen der Energiewende letztlich MEHR Geld kosten würde. Und dass wir doch zweitens immer so stolz auf unsere technischen Errungenschaften sind - diese wären nie entstanden wenn angesichts von Herausforderungen immer nur "geht nicht" oder "technisch nicht machbar" gerufen worden wäre.
Gerade du als Ingenieur solltest dir doch bewusst sein, welche technischen Leistungen in der Industriegeschichte erreicht wurden - und nun die Segel streichen, angesichts einer solchen Herausforderung? Wir wollen doch weiterkommen!
@Looki: Sag mal, du kannst auch nicht lesen?! -.-
Diese Statements stammen nicht von mir, sondern von EWS Schönau. Und ja, ich hab in meinem Physikunterricht vor paar Jahren sehr wohl gelernt, dass Energie nicht entstehen oder verschwinden kann, sondern man sie nur von der einen in eine andere Form umwandeln kann. Und aus eben diesen natürlichen Energieformen wie Licht-, Wärme- oder Bewegungsenergie kann man genauso gut oder schlecht wie herkömmliche Kohle oder Atom (innere bzw. chemische Energie) Strom herstellen oder in was auch immer einer Form speichern!
Ach ja, zu deinem Begriff des Klimachutzes: Es bedeutet ganz einfach, dass man mit Mitteln und Wegen versucht, das Klima, das derzeit vorherrscht zu "schützen" also beizubehalten bzw. es in dem Maße zu verändern, als es auch ohne anthropogene Einflüsse sich entwickeln würde.
P.S. lies einfach mal mit Hirn was deine Vorgänger geschrieben haben -.-
@ frecherEngel
Ich finde es ziemlich anmaßend einen 59-jährigen Fachingenieur der Energiewirtschaft zu fragen, ob er lesen kann! Ich kann auch mit Messer und Gabel essen, ohne mich stark zu verletzen und ich komme auch noch alleine über die Straße!
Wenn ich mir Deine Diskussionsweise ansehe, dann merke ich, dass Du noch ein sehr junger Mensch sein musst, denn da steht das diskutieren "ad personam". statt "ad rem" im Vordergrund - persönliche Anmache geht vor Sachlichkeit. Das ist die typische Diskussionsweise für Menschen die nicht im Stoff stehen oder denen die Argumente ausgegangen sind!
Ich bin zwar schon 59 Jahre, aber ich habe gesehen, das Du den Link von EVS Schoenau angegeben und ihre Argumente übernpmmen hast! Nur ändert das nichts an den vorliegenden Fakten, dass die Alternativen Energien sich schlechter umwandeln lassen und weniger effizient sind. Die Gründe habe ich hier im Schred schon mehrfach genannt. Da kannst Du sicherlich nachlesen!
Zum Klimaschutz:
Der statistische Mttelwert des Wetters - das Klima ist nur ein Abstraktum, eine Begrifflichkeit. Er läßt sich nicht erwärmen, abkühlen, bewahren, einstellen oder schützen!
Das einzige was wir wirklich schützen können, ist die Umwelt und da haben wir reichlich zu tun!

