@ Looki: Das nennst Du jetzt sachlich und fachbezogen?
Ich hab Deine Beiträge oben gelesen! Ich hab keine Antworten auf meine Fragen gefunden! Wie halten wir es denn jetzt mit Fossil- und Atomenergie Deiner Meinung nach? Du sagst nur wie es nicht geht. Du solltest aber schon auch erläutern, wo der Weg ist.
Sonnige Grüße
Stephan
PS: Ich persönlich bin davon überzeugt, dass der Klimawandel zum Nachteil ganz vieler Menschen und Tiere auf diesem Globus stattfindet und dass er menschengemacht ist. Ob man ihn noch aufhalten kann ist eine andere Frage. Ich bin da ehr skeptisch. Davon unabhängig finde ich, dass das überflüssige Verbrennen der Restressourcen an Fossilrohstoffen Frevel ist. Diese Rohstoffe sind viel zu wertvoll, um in die Atmosphäre geblasen zu werden. Dies sage ich Dir als Lacktechniker.
So und jetzt bis Du daran!
! ÖKOSTROM ! / Allgemeines
Erneuerbare Energien – der Sündenbock der Kohle- und Atomlobby - Die Strompreislüge
Die Madigmacher der EE:
http://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=93862
Die Lösung der Versorgungssicherheit benötigt die Überwindung der Dummheit!
@Looki
"Ich wiederhole mich nicht gerne und lasse mich au8ch ungern über meine berufliche Tätigkeit examinieren. "
Und warum polterst du dann damit ?
"Ich bin als Ingenieur und Naturwissenschaftler ..."
Aha, Agitation und Propaganda wird nun von dir als identisches Totschlag-Argument verwendet, was du grundsätzlich ablehnst, aber mal als Schlagwort gegen deine Diskutanten verwendest ?
Und die Aburteilung von Greenpeace & Co passt dann wie der Deckel zum Topf. Dass diese Organisationen unabhängige Studien in Auftrag geben, interessiert halt nur die leichtgläubigen Gutmenschen-Aspiranten.
Mission erfüllt ? Ein bißchen vom Leder gezogen, an eigene "Kompetenzen" verwiesen, bitte nicht darüber herumrühren, Gutmenschen-Propaganda als wichtigsten Nebenschauplatz eröffnet, keine sachlichen Eröerterung, lieber gleich auf die Meta-Ebene wechseln, persönliche Merkmale des "Gegners" ins Spiel bringen, in der Pflicht eine glatte Eins. Bin mal auf die Kür gespannt.
Dies sind wesentliche Lösungsansätze für die Garantie einer Versorgungssicherheit bei 100 % EE:
http://www.energieportal24.de/forum/topic,9771,-wasserstoff%3A-das-letzte-glied-im-backup-system.html
Am sinnvollsten ist doch erstmal: Strom sparen, damit insgesamt weniger verbraucht und somit auch erzeugt wird! Zweitens: Ok, die alternativen Energiequellen haben Nachteile, wie etwa die Unregelmäßigkeit - Ziel der Stromkonzerne muss also sein, dieses Problem zu lösen, statt über die zu hohen Kosten zu klagen! Schließlich haben sie jahrelang auch hohe Gewinne eingefahren... Und Lösungsansätze sind vorhanden: Pumpspeicherkraftwerke (z.B. Alpen?),Geo- und Solarthermie, Erzeugung von Biogas/Wasserstoff (das kann man vom Wirkungsgrad glaub besser speichern als Strom selbst), wo sind also unsere Ingeniere, die diese Lösungsansätze weiterentwickeln und optimieren? Vielleicht muss das Stromsystem auch preisangepasst sein? Also sollte unsere Waschmaschine vllt irgendwann wissen, wann die Sonne scheint und ein günstigerer Strompreis grade vorhanden ist??
Also nicht meckern, sondern anpacken heißt die Devise! Und dabei kann jeder als Konsument die Wirtschaft beeinflussen!
@Looki
ist ja schön, dass du in diesem Bereich beruflich tätig bist, ich bin es auch (ich vermute, dass du mich meinst, wenn du von fehlender Sachkenntnis von Mitdiskutanten schreibst)
Nachdem ich konkret auf deine Auflistung der Nachteile erneuerbarer eingegangen bin, hast du nur nochmal den zweiten Block deines obigen Beitrags reinkopiert - hm, Diskussion ist etwas anderes.
Trotzdem gehe ich nun nochmal darauf ein.
Niemand hat in Abrede gestellt, dass Netzstabilität wichtig ist. Es spricht aber nicht prinzipiell etwas dagegen, dass diese mit Erneuerbaren Energien erreicht sein kann! Sowohl Spannungsregelung als auch Frequenzstützung als auch die Stützung der Winkelstabilität ist durch erneuerbare (ggf plus Zusatzmaßnahmen) genauso möglich wie durch konventionelle Kraftwerke. Es ist zwar in der Regel noch nicht technisch realisiert, jedoch liegt das einfach daran, dass es bisher noch nicht nötig war. Für die Stabilität des Netzes haben die konventionellen gesorgt. Mit dem steigenden Anteil der Erneuerbaren werden auch die in die Pflicht genommen und das funktioniert auch. Natürlich muss für die Frequensstabilität ggf. auf Speicherelemente zurückgegriffen werden. Lastmanagement ist eine andere, bereits oben erwähnte Maßnahme.
Die Verbrauchernahe Erzeugung von el. Energie ist natürlich von Vorteil: Man spart sich Leitungsverluste und kann im Fall von Verbrennungskraftwerken auch noch KWK betreiben. Aber es ist keine prinzipielle Voraussetzung dafür, dass die Enegieversorgung funktioniert.
Die Möglichkeite eines bedarfsgerechten Abrufs - klar, zählt auch zur Versorgungssicherheit. Ich nehme an du zielst auf das Problem der nicht-steuerbaren Wind/PV-Energie-Verfügbarkeit ab. Ich bin oben schon drauf eingegangen, auch hierfür gibt es Lösungsmöglichkeiten.
Meine Antwort "das ist nur ein optisches Problem" habe ich durchaus so gemeint. Wenn dir die Antwort nicht genügt ("das sagt nichts aus"), dann gib bitte einen Grund dafür an. Worin liegt denn deiner Meinung nach sonst das Problem der "zu geringen Energiedichte"?
Deinem vorletzten Satz stimme ich jedenfalls zu:
"Sicherlich ist technisch vieles, aber nicht alles machbar - das ist nur eine Frage des technischen und wirtschaftlichen Aufwandes!"
Das ist richtig: Es ist eine Frage, welchen Aufwand man betreiben will. Will man keinen Aufwand betreiben, funktioniert die Energiewende nicht. Aber mit der richtigen Organisation und den entsprechenden Investitionen geht das.
Im übrigen werde ich mich an der Diskussion nur dann weiter beteiligen, wenn du auf meine Punkte eingehst und nicht pauschal deine eigenen Wiederholst und andere der Unkenntnis bezichtigst.
Gut gebrüllt frecherEngel! ;-) Das eigentliche Problem ist aber das Beharrungsvermögen der großen Vier, die mit der Energiewende aus sehr nachvollziehbaren Gründen nix am Hut haben.
In Anlehnung an die Heinzelmännchen-Saga würde ich dichten:
Wie wars für die Vier vor alledem mit Großkraftwerken so bequem!
Und heute: Beim Sparen (Energieeffizienz) wird nix verdient, das dezentrale Erneuerbare Energien Geschäft wird von vielen Kommunen und Bürgern gemacht und selbst die Netzhohheit geht Stück für Stück verloren.
Letzte Taktik: Versorgungsicherheit in Frage stellen. Erneuerbare Energien als Preistreiber hinstellen, jeglichen Wandel über willfährige Politiker so gut es geht ausbremsen (und bei Engpässen anschließend sagen: seht ihr, wir haben Euch doch gewarnt!) und für sich selbst Sonderkonditionen im verhaßten EEG rausschlagen (siehe Offshore-Windkraft).
Die Energiewende ist wahrlich kein technisches Problem! Man muss Sie wollen (und nicht nur beschließen!)!
Energieversorgung bedeutet Lastmanagement
Elektroenergieversorung bedeutet primär Leistungs- bzw. Lastmanagement, d. h. Der Netzbetreiber ist verpflichtet rund um die Uhr, die von den Verbrauchern beanspruchte LAST (Leistung) netzstabil (Leistung, Spannung, Frequenz) mit der Kraftwerksleistung abzudecken. Dabei muss zu JEDEM Zeitpunkt diese LEISTUNG zur VERFÜGUNG stehen!
Bei Nichtfachleuten, ist es meisten nicht klar, das bei der Elektroenergieversorgung nicht die Energie (Strom), sondern die bereitzustellende Leistung (Last), das entscheidende Kriterium ist! So beträgt in Deutschland die sogenannte Grundlast, die rund um die Uhr, das ganze Jahr am Netz ist ca. 40.000 MW. Diese Last wird von der Grundlastkraftwerken abgedeckt, das waren insbesondere KKW und große HKW, die wenig geregelt wurden. Wird die Grundlast überschritten, so setzt man zur Deckung des zusätzlichen Strombedarfs Mittel- und des Spitzenlastbedarfs Spitzenlastkraftwerke ein. Im Winter müssen also Spitzenlasten von ca. 80.000 MW von den EVU abgedeckt werden. Für diese Spitzenlast muss eine verfügbare Leistung durch die Spitzenlast-Kraftwerke über wenige Stunden bereitgestellt werden. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die intsallierte Kraftwerksleistung in Deutschland von ca. 110 .000 MW NICHT verfügbar ist, sondern maximal 90.000 MW!
Ein Beispiel:
Wie viel WEA und PVA werden benötigt, um um ein konventionelles Großkraftwerk zu ersetzen? Nehmen wir als Beispiel das HKW Lippendorf bei Leipzig: 2 Blöcke je 900 MW ergeben eine Gesamtleistung von 1800 MW:
Bei WEA mit einer Leistung von 3 MW ergeben sich 600 – bei 5 MW immer noch 360 WEA ! Dann bringen diese WEA aber noch keine Netto-Nennleistung, wie das Kraftwerk. Denn WEA haben in Deutschland im Durchschnitt NUR ca. 1350 Vollast-Stunden im Jahr, diese hat aber 8.760 Betriebsstunden! Man müsste also die Anzahl der WEA verdrei- bis vierfachen, um nur annähernd so leistungsfähig wie ein konventionelles Kraftwerk zu sein!
Bei PVA sieht es noch extremer aus, um 1 kWpeak Solarleistung (Leistungsspitzenwert) zu erbringen, braucht man ca. 10 m² Solarzellen. Wir rechnen:
10 kWp - 100 m²
100 kWp - 1.000 m²
1 MWp - 10.000 m² = 1 Hektar (ha)
1.880 MWp - 18.000.000 m² = 1.800 ha!
Da PV-Anlagen in Deutschland im Durchschnitt NUR ca. 950 Vollaststunden im Jahr bringen, müsste da 5 – 6 fache an Spitzenleistung installiert und an Fläche bereitgestelltwerden.!
Wie unschwer zu erkennen ist, haben WEA und PVA erhebliche Probleme eine kontinuierliche netz- und frequenzstabile und damit versorgungssichere Stromversorgung zu gewährleisten. Für punktuelle Stromversorgung im Inselbetrieb, in dem kein großen Lastschwankungen auftreten, ist PV hervoragend geeignet. Ich selbst war bei der Erstellung der ersten Solarboot-Pavillons der Welt im März 1995 in Berlin-Köpenick bis 2003 involviert. PV ist, wie bereits gesagt, für punkuelle und kleine regionale, dezentrale Versorgung geeignet, für eine flächendeckende, zentrale Versorgung wohl eher kaum, da sie kein stabiles Leistungsangebot haben.
Zur Lastabdeckung gibt es z. Z. KEINE ausreichende großtechnische Elektroenergie-Speicherung (z.B. im MWh-Bereich), also kann die Fluktuation im E-Netz durch WEA und PVA NICHT ausgeglichen werden. Im Gegnteil die ständig schwankende Angebot schafft im E-Netz erheblich Probleme bei der Netz-Stabilität und es müssen Gasturbinen-Kraftwerke zur Netzstabilisierung eingesetzt werden.
Noch ein Beispiel:
Der Wunsch nach einem gigantischen Solar-Kraftwerk in der Wüste, dass den Bedarf von halb Europa abdecken kann ist ein Wunschtraum. Es ist wirtschaftlicher und ökologischer Unsinn, denn in der Wüste gibt es keinerlei Infastruktur, weder Vekehrswege, noch Versorgungsstrukturen und vor allen: Es fehlt Wasser! Weiterhin fehlen Energie und Rohstoffe, sowie Entsorgungsmöglichkeiten (Abwasser, Abfall, Müll) in Größenordnungen – Desertec ist eine riesiges Subventionsprojekt – es ist reines Wunschdenken!
Alle vorbebrachten Gründe zum großtechnischen Einsatz von PVA und WEA sind reines Wunschdenken und unter den jetzigen technischen Bedingungen weder enenergietechnisch noch energiwirtschaftlich ohne einen maßlosen materiellen und ökonomischen Aufwand lösbar! Daher gibt es m. E. im Augenblick keinen grundlegenden Lösungen für eine Energiewende – eventuell Lösungsansatzversuche!
Was ist der Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit? Die Realität: Wasser kann nie den Berg hinauflaufen - außer man setzt eine Pumpe ein!
Was spricht dagegen zu PVA und WEA Gasturbinen einzusetzen - so funktioniert der EnergieMix. Was daran maßlos sein soll, verstehe ich nicht. Ich höre aus diesem Vorwurf die Einstellung der Pro-Atomkraft, es sei einfacher und überschaubarer, auf den Knopf zu drücken und für sauberen Strom zu sorgen. Wie die Nachwelt mit den Folgen aus Uranabbau und dem Müllproblem fertig wird - uns egal.
Gibt es auf Utopia einen Fürsprecher für Desertec gegenüber dezentraler Energieerzeugung - beim gegenwärtigen Stand der Entwicklung ? Wo man sich einig ist, braucht man nicht über Vor- und Nachteile zu streiten.
Wer seine Träume verwirklichen will, muss zuerst aufwachen. Aufgewacht ist die Ökologie-Bewegung spätestens in den 80ziger Jahren, als eine politische Beteiligung und Realisierung "grüner" Ideen erreicht war. Seit dieser Zeit leben wir in Deutschland im Wunschdenken ? Da sehe ich ganz anders. Hätten wir immer beschlossen, was "Fachleute" als machbar, realisierbar und problemfrei bewertet haben, wir sähen uns längst gezwungen, in privaten Gärten Atommüllfässer zu lagern. Statt sie im Meer zu versenken, unter die Erde zu pumpen oder "ganz billig" mit enormen Aufwand auf Güterwaggons durch die Welt zu karren und in eigens "erforschten" wie gebauten Lagerungsstätten zwischenzulagern.
Nö, diesen Wahnsinn, diese Kosten, diese Probleme auf der Gegenseite, die fallen nicht ins Gewicht. Augen zu und durch. PV und Wind sind von Übel. Ich weiß schon warum die schlecht für die Energieindustrie in Deutschland ist. Dann wirds aber tatsächlich unsachlich.
Die Wirklichkeit auf der Welt ist eine schleichende wie offene Umweltzerstörung. Die seit Jahrzehnten dramatisch zunimmt. Die Probleme der früheren Generationen sind nicht gelöst. Die wurden uns politisch und privat Verantwortlichen weitergereicht. Dafür müssen müssen WIR heute Alternativen entwicklen. Nicht ultimative Lösungen, sondern praktikable Alternativen, die globalen Prozessen entgegentreten. Deutschland kann das stemmen, niemand behauptet dass es einfach ist. Die Atomkraft mit ihren Folgen können wir nicht stemmen. Weder unsere noch die nächste Generation. Keine Generation kann jahretausendelange strahlenden Giftmüll entsorgen. Kein einzigstes Gramm Atommüll ist bis heute entsorgt worden.
Da soll die Netzlast und die Schwankungen eine relevante Größe sein, die uns Sorgen macht ? ;-) Manchmal wünsche ich mir mehr auf dem Boden gebliebene Menschen, die Kinder an der Hand führen, wie im berühmten Cartoon als der Vater seinem Kind die zerstörte Erde zeigt und stolz sagt: Dies alles, mein Kind, soll einmal dir gehören.
Hauptsache stolz sein über die das eigene Fachwissen, das erfolgreiche Management zu Zeiten der eigenen Generation ? Kurzfristiges Denken schimpft sich diese Einstellung, die nachhaltig Lebensgrundlagen zerstört.
Von mir aus pumpen wir Wasser den Berg hinauf, von mir aus bis zum Mond. Solange der Prozess umweltfreundlich ist und nachhaltig, kann Energieverschwendung nicht zum Schaden sein. Die Sonne verschwendet sich. Verschwenden wir Wind- und Wasserkraft. Pumpen wir Wasser bis ans Ende unseres Systems. Aber bitte hören wir auf damit, Gift in unsere Äcker zu pumpen.
In der Rede des Bundestagspräsidenten Herrn Lammert zur Wahl des Bundespräsidenten, gibt es fast nichts Negatives zu sagen. Er gab die Bedeutung des Wahltages, der 18. März, einen historischen Wert und machte deutlich, dass es hier eindeutig um die Wahl eines neuen Präsidenten geht und nicht um die Arbeit der bisherigen, besonders des letzten Bundespräsidenten. Dies würde nicht in den würdevollen Rahmen dieses Anlasses passen. Er machte es zwar in einer anderen Art der Formulierung deutlich, aber in dieser Weise hatte er recht.
Aber eine Kritik muss doch zu dieser Rede geäußert werden:
Herr Lammert griff die Bedeutung der Anonymität im Internet an, mit folgenden Worten: "Es gibt durchaus Anlass für selbstkritische Betrachtungen, nicht nur an eine Adresse. Manches war bitter, aber unvermeidlich. Manches war weder notwendig noch angemessen, sondern würdelos. Von der zunehmenden Enthemmung im Internet im Schutze einer tapfer verteidigten Anonymität gar nicht zu reden." (Zitat Ende).
Es wurde so viel über verfassungsrechtliche Demokratie und Meinungsfreiheit in dieser Rede gesagt und in gleicher Weise wird selbige mit Füßen getreten.
Das Internet ist ein Portal, dass Leute schützt durch die Anonymität, wenn sie offen ihre Meinung kundtun. Was wäre, wenn man die Leute, die hier öffentlich auch mal Kritik üben, durch Programme und Spionageviren aufdecken und verfolgen könnte? Es wäre vielleicht in vielerelei Hinsicht die Freiheit, das Lebensniveau und die Person als solche, infolge von Rufmord des Meingsäußererers bedroht. Außerdem würde dadurch wieder eine Kontrollordnung entstehen, welche die freie Meinungsäußerung als solche unterbindet, weil dann wieder die Angst um die Existenz umgeht, wennn man was sagt. Diese Machenschaften sind uns ja bekannt, denn in der DDR wurde das schon erlebt, man nannte das Stasimethoden.
Nur in dieser Freiheit kann ein Meinungsäußerer das sagen, was er wirklich meint, wo er sich nicht bedroht fühlen muss und diejenigen, an deren Adresse die Meinung geäußert wurde, sind gefordert auf solch eine Meinung eine Antwort zu finden, denn eine Kritik fordert immer zum Nachdenken auf, auf die Frage, worauf sich die Kritik letztendlich bezieht. Deshalb steht außer Frage, das Internet um seine Anonymität zu beschuldigen. Dies wäre ein Angriff auf Demokratie und Meinungsfreiheit.

