Was haltet ihr von "Tiefenfluordisierung"? Hat uns die Zahnärztin empfohlen zur Kariesprophylaxe.
Gesundheit / Allgemeines
Fluorid oder nicht Fluorid. Das ist hier die Frage.
Hallo zusammen
Ich verwende seit langem Zahnpasta ohne Flur
wenn es sich nicht vermeiden lässt spuckt ich diese aus und spüle meinen Mund mit Wasser aus
Ich will wenn möglich sowenig Chemiee wie möglich an und in meinem Körper ;)
lg zurueck_zur_natur
"Wie oben schon geschrieben, gab es früher (noch 2001) Fuoridtabletten für Babys, auch wenn die noch gar keine Zähne haben.
Dieses wurde spätestens 2003 bei uns aufgegeben" schrieb Anonymus.
Ich musste auch als Kind diese Tabletten nehmen und putzte mir zusätzlich dazu auch immer die Zähne mit Flourid-Angereicherter Zahnpasta.
Das Ergebnis ist, wie Petra schon erwähnte, "kalk-weiße" Flecken auf den Schneidezähnen, so wie starke Rillen in ihnen (also den Schneidezähnen).
In meiner Pubertät störten mich diese weißen Flecken sehr, hätte ich das Geld dafür gehabt, hätte ich mir bestimmt Keramik-Kronen aufsetzen lassen, wofür der Zahn aber hätte angeschliffen und somit zerstört werden müssen.
Es hat mich damals so sehr gestört, dass ich versucht habe nur mit geschlossenen Lippen zu lächeln.
Heute stören mich die Flecken nicht mehr so sehr.
Vielleicht verdanke ich ihnen ja meine sonst markellosen Zähne, in denen bis zum heutigen Tag noch nicht ein Löchlein war.
ich war auch karisgeschädigt, als Kind einer Schokoladenmanufacturinhaberin :-))
Geputzt wurde mit Fluorzahnpasta - geholfen hat das nichts.
Seit einigen Jahrzehnten benutze ich Zahnpasta aus dem Bioladen - ohne Fluor und vermeide Zahnstein mit Hilfe eines Tropfens Teebaumöl auf der Zahnbürste.
Karies ade,,Zahnstein ade .
Den Zuckerkonsum habe ich drastisch eingschränkt,süße mit Agavendicksaft oder Honig.
Wir beschäftigen uns ja schon von berufswegen mit der Fluoridfrage, und haben deshalb das Thema bei uns etwas ausführlicher beschrieben:
http://denttabs.de/Site/downloads/20110905_DENTTABS-Das%20Handbuch.pdf
Falls der Link nicht klappt: auf www.DENTTABS.de -> Download -> Handbuch ab Seite 8 bzw. Seite 9
A. Kaiser
Dieses Thema wird ja schon recht lange diskutiert, aber ich finde es immer noch interessant.
Ich wollte mir letztens auch fluoridfreie Zahnpasta zulegen. Habe allerdings eine gefunden, in der Fluorit (ja, mit T!) drin war, was mich sehr irritiert hat, da ich im Bioladen stand und die Zahncreme von Weleda war, das ja für seine Naturprodukte bekannt ist. Wikipedia sagt mir, dass FluoriT zu den Fluoriden gehört, genauso wie die Aminfluoride, die normalerweise in Zahnpasta verwendet werden (und daher allgemein als Fluorid abgekürzt werden). Fluorit scheint allerdings kein gewöhnlicher Bestandteil von Zahnpasta zu sein. Weiß jemand, inwieweit die Gefahren von FluoriD auch für FluoriT gelten? Oder sollte ich Weleda einfach mal blind vertrauen?
Beim Thema Zahnpflege kenne ich mich nicht so gut aus. Ich denke, da gibt es auch unter Zahnärzten verschiedene Ansichten. Mein Zahnarzt ist überzeugt davon, dass die Anfälligkeit für Karies weniger mit Genen als mit Bakterien zu tun hat, die man im Laufe seines Lebens aufnimmt (durch Küssen der Eltern oder des Freundes etc) und die sich im Mundraum ansiedeln. Dementsprechend wäre es wichtig, nicht nur alle Speisereste zu entfernen, sondern auch die schädlichen Bakterien abzutöten...mit Zahnpasta....
Ich denke auch, dass jeder Mensch andere Zähne hat. Eine Freundin von mir macht nichts außer Zähneputzen, und auch da schrubbt sie meist nur kurz drüber, und obwohl sie super viel Süßkram isst hat sie super Zähne und hatte noch nie Karies. Eine andere Freundin von mir pflegt ihre Zähne sehr gründlich (minutenlanges Zähneputzen, Zahnseide, Mundspülung, regelmäßiger Wechsel der Zahnpasta), sie ernährt sich total gesund, ohne Süßes, aber sie hat trotzdem jedes Jahr mehrere Löcher.

