München / Stammtisch-Organisation
Koordination 32. Utopia-Stammtisch München (Mai 2011)
der 31 Stammtisch in der Weltwirtschaft war sehr nett:
danke an Christiane für das Reservieren (war aber auch
so noch genug Platz). Wir waren ca 10 Teilnehmer,
darunter Junge und Ältere mit viel Nachhaltigkeits-Elan :-) ..
Nächster Termin ist wie immer der erste Montag im Monat: 2.Mai, 19:00
Ort ist wieder die Weltwirtschaft, ausser jemand mag was anderes organisieren.
Ich mache wie gesagt keine Reservierung mehr (aber wenn jemand anderer will ...).
Wenn schönes Wetter ist, kann man sich auch raus setzen.
http://www.einewelthaus.de/index.php?id=200
Viele Grüße
Jonas
Hallo, alle miteinander,
wenn noch aktuell, sollten wir - wie einige das schon getan haben - zuvor wieder zur Mahnwache gehen. Treffpunkt kann ja noch vereinbart werden
Christiane
Die Mahnwache ist jeden Montag, ich gehe vorher wieder hin:
http://www.umweltinstitut.org/radioaktivitat/allgemeines/doku-anti-akw-demo-munchen-862.html
Treffpunkt?
Wieder ca Karlstor.
So viele werden es nicht sein,
ausser es ist das Moratorium dann bereits an der
Stunde der Wahrheit angekommen: den wirtschaftlichen
Interessen der Aktionäre der Energieriesen: wer glaubt,
wir sind da bereits durch, weil ein paar Opportunisten
die Segel neu gesetzt haben, der irrt: der Wind
kann immer noch drehen. Diese Aktiengesellschaften
sind kriminell? Man sollte alle Energiekonzerne
wieder verstaatlichen? Die Infrastruktur hat eh
der Steuerzahler bezahlt? Warum sollten die Gewinne
aus untragbaren Risiken in Privat-Taschen gehen,
die Folgen der Risiken aber auf der Allgemeinheit
lasten? Am besten die Risiken sofort einstellen
und wir allesamt unser unzureichendes Ökoverhalten
noch viel weiter verbessern (damit wir diesen Strom
nicht brauchen und auch noch Potential zur Senkung
von CO2-Emissionen haben).
Wer Radio hört, bekommt mit: inzwischen sprechen
die Politiker wieder von "aber": "Wir wollen die Atomkraft
ja abschalten, aber ..." und die Wirtschaftsforscher mahnen,
es sei zwar gut und gewollt, wenn die Gesellschaft gewisse
Risiken nicht mehr tragen will, aber ... das Abschalten von
AKWs sei wie das Wegwerfen von Investitionsgütern."
(Vorhin im Radio gehört): das ist es NICHT! Die alten AKW
sind betriebswirtschaftlich längst abgeschrieben: es ist, als
ob man dem TÜV plötzlich die lange Nase zeigt und mit der
Rostlaube ohne Bremsen weiterfährt, gut für den eigenen
Geldbeutel, aber auf Kosten der Radfahrer und Fußgänger,
die keine Knautschzone aus Blech (keinen Geldgürtel mit
Villa im nicht atom-verseuchten Ausland) haben.
All das ist eine Frechheit. Und abgesehen von den Risiken
gibt es die Sicherheit, dass wir nicht wissen wohin mit
dem Müll, dass er Generationen lang in einstürzenden
Stollen (das "sichere" Lager Asse lässt grüssen ...)
eine Bedrohung für Grundwasser und Umwelt allgemein
sein wird, jahrtausendelang.
Da kein Tisch reserviert ist, gehe ich doch direkt um 19:00 hin,
und schau mal, dass ich ein oaar Plätze freihalten kann.
(ich hab grad versucht zu reservieren, aber es war nur der Koch da,
der nicht Bescheid wußte und jemand holen wollte, aber dann haben
sie mich wohl vergessen und ich hörte nur noch Gesprächsfetzen ... :-) ...).

