Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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berniewa schrieb am 24.12.2011 um 15:11
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Mit der Lebensfreude ist es in mancher Hinsicht wie mit einem Haus. Für wen das Fundament selbstverständlich ist, vergisst es oftmals, v.a. dass andere Menschen nicht einmal dieses Fundament haben und folglich oft auch viel weniger stabile Häuser.

Ich meine hier nicht eine Art von verkümmerter Lebensfreude, die eigtl. eine Flucht nach Innen ist, um äußere Lebensumstände zu vergessen (manche sehr armen Menschen z.B. in Indien flüchten sich - verständlicherweise - in solche asketisch bescheidene 'Freude' bzw Zufriedenheit - die nebenbei vor allem denen seit jeher gut gefällt, die von den Zuständen profitieren, welche die Hauptursachen eben dieser Armut sind)

Ich meine eine wirklich erfüllte, umfassende Freude, ein Glück, das keine Emigration oder Notlösung ist.

Diese Freude hat für so gut wie alle Menschen, um auf das Bild mit dem Haus zurückzukommen, als Fundament, was in der UN Menschenrechtscharta in der Präambel die "Freiheit vor Furcht und Not" heißt, also z.B. die Freiheit vor politischer oder privater Verfolgung / Repression, Krieg und extreme Armut .
Auf diesem Fundament kann dann ein gutes Haus gebaut werden. zu den wichtigsten Bausteinen zählt dabei, ungestört / ohne Zwang mit Menschen treffen zu können, die einen lieben und gut verstehen, und die mensch selbst umgekehrt ebenfalls liebt und gut versteht.

Ein anderes Bild :

Das Glück ist eine Pflanze, die zwar auch auf kargem Boden wachsen kann, aber auf fruchtbarem Boden eben noch sehr viel besser.

(dem Fundament oben entspricht bei dieser Metapher ungefähr der Boden)

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