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KLIMASCHUTZ keine neuen Kohlekraftwerke / Allgemeines

Hamburg: Protestaktion gegen Radrennen von Vattenfall angekündigt

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Beiträge (3 )
 
Jens.Hansen schrieb am 26.07.2010 um 11:07
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Aktivisten der Organisation „Gegenstrom“ wollen ein vom Kohle- und Atomkonzern Vattenfall finanziertes Radrennen am 15. August in Hamburg stören. Nach Informationen der Hamburger Morgenpost soll aber nur das Profirennen blockiert werden, Amateure seien nicht betroffen. Vattenfall versuche, sich mit dem Radrennen ein "grünes Mäntelchen" zu verpassen, begründet „Gegenstrom“ die Aktion gegenüber Medien: "Der sympathieträchtige, ökologisch tadellose Radsport ist ein wichtiges Feigenblatt für Vattenfall, um die CO2-Bilanz zu verschleiern und vom Atom-Geschäft abzulenken“.



Neben den direkten Störaktionen des Radrennens soll es an der gesamten Strecke Protestaktionen geben. "Wir bereiten eine direkte Störung vor", kündigt Jens Fischer von der Kampagne "Gegenstrom" an. Entsprechende Informationen" habe man an die Rennställe geschickt – verbunden mit der Aufforderung, die Teilnahme am Rennen "abzusagen", so Fischer. Um niemanden zu gefährden, werde man verantwortlich handeln: Seifenlauge oder Reißzwecken sind tabu, erklärt die Organisation laut des Hamburger Boulevardblattes.



Bereits im Mai 2010 protestierte "Gegenstrom" bei der Vergabe des Kunstpreises „Vattenfall Contemporary 2010“ in Berlin gegen die umweltschädliche Energiepolitik des Energiekonzernes. Mit Straßenmusik und entlarvenden künstlerischen Alternativ-Preisen wurden die Gäste der PR-Veranstaltung von Vattenfall lautstark begrüßt. Unter dem Motto „Be verkohlt. Be verstrahlt. Be Vattenfall.“ rief die Organisation im Vorfeld zu einem Anti-Wettbewerb auf. Etwa 40 Teilnehmer kamen und präsentierten Ihre Kunstwerke



www.kohle-protest.de/detail-start/?tx_ttnews[tt_news]=436&tx_ttnews[backPid]=7&cHash=1f58d0548c
    Jens.Hansen schrieb am 16.08.2010 um 08:00
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    Deutsch-Französische Protestaktion von ROBIN WOOD gegen Vattenfalls Greenwashing in Hamburg

    Der Protest gegen Vattenfall ist am heutigen Tag bei den Vattenfall-Cyclassics nicht zu übersehen. Auf einer der für das Rennen symbolträchtigsten Stelle, der Köhlbrandbrücke, haben ROBIN WOOD KletteraktivistInnen ein kunstvolles 50 qm großes Transparent direkt über der Rennstrecke entrollt. Sie verstehen sich als Teil der vielfältigen Aktionen gegen Vattenfalls Greenwashing.



    „Vattenfall will mit Sponsorveranstaltungen wie den Cyclassics sein Image aufpolieren, da wollen wir ein Zeichen entgegensetzen“ kommentiert ROBIN WOOD Kletteraktivistin Cécile Lecomte die Aktion. Angesichts der zahlreichen Pannen in den AKWs Krümmel und Brunsbüttel sowie des Wirbels um den Bau des klimaschädlichen Kohlekraftwerks Moorburg verschlechtert sich das Ansehen des Konzerns in der Öffentlichkeit zunehmend.



    Aktuell ist für die KlimaaktivistInnen der Bau eines neuen Steinkohlekraftwerks in Hamburg Moorburg von besonderer Brisanz. Dieses würde den CO2 Ausstoß der Hansestadt mit einem Schlag um 40 Prozent erhöhen. Das entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß des gesamten Straßenverkehrs der Stadt.



    Zudem ist der Bau von neuen zentralisierten Kraftwerken dieser Art ein Hemmnis für die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien. Es wird über die Köpfen der Menschen hinweg entschieden und lenkt die Energiepolitik in die falsche Richtung.



    „Wir fordern ein Umdenken hin zu einem bewussteren sparsameren Umgang mit Ressourcen, anstatt Produktionskapazitäten zu erweitern. Auf die Vattenfall-"Krückentechnologie" muss verzichtet werden“, so Lecomte. Ihr Kletterpartner aus der französischen Stadt Chambéry, Damien Vidal, betont die Wichtigkeit der internationalen Vernetzung für einen Wandel in der Energiepolitik: "Klimaschutz selber machen ist eine globale Aufgabe".



    Bereits im letzten Winter wurde Vattenfall kräftig die Kohlesuppe versalzt. Im Gählerpark in Hamburg Altona wurden drei Monate lang von AktivistInnen - darunter ROBIN WOOD Aktive – mehrere Bäume besetzt, die Vattenfall für den Bau seiner Fernwärmetrasse zum Kohlekraftwerk fällen wollte. Der Widerstand konnte einen Etappensieg verbuchen, die Trasse wird vorerst nicht gebaut.



    Dies zeigt die Notwendigkeit von Protest von unten. Leider werden nicht die Konzerne, die unsere Lebensgrundlage aufs Spiel setzen kriminalisiert sondern diejenigen, die sich dagegen wehren. Die Umwelt-Aktivistin Franziska Wittig sitzt seit Freitag in der JVA Karlsruhe eine zweiwöchige Strafhaft ab, weil sie sich an einer Aktion gegen den Klimakiller in Hamburg-Moorburg beteiligt hat. Ihr gilt unsere Solidarität, sie freut sich über jede Fortsetzung des Protestes und ermutigende Briefe.



    Dass der Widerstand sich nicht einschüchtern lässt sondern immer kreativer wird, zeigen die heutigen Proteste. Für ROBIN WOOD erstellte der Künstler "Dan" ein beeindruckendes aussagekräftiges Banner, welches auf der Galerie "Köhlbrandbrücke" noch bis zum Ende des Rennens zu bewundern ist.

    www.kohle-protest.de/detail-start/?tx_ttnews[tt_news]=444&tx_ttnews[backPid]=7&cHash=7f51fab1f9

    inaktiver User 18345 schrieb am 23.08.2010 um 11:31
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    [image]

    JBM


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