KLIMASCHUTZ keine neuen Kohlekraftwerke / Allgemeines
ENERGIE IN BÜRGERHAND
Freiburger Bürger haben im Frühjahr 2009 die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" gegründet, um die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen. Die Genossenschaft beabsichtigt, Anteile an der von E.ON verkauften Thüga AG zu erwerben, um so direkten Einfluss auf die Energieerzeugung zu nehmen. Ab 500 Euro kann jede/r Anteile an der Genossenschaft erwerben und hat damit Stimmrecht bei zukunftsweisenden Entscheidungen!
Ziele der Genossenschaft:
* Demokratisierung der Energiewirtschaft
* Dezentralisierung der Energieerzeugung
* Ausstieg aus der Atomenergie
* Förderung klimafreundlicher Stromerzeugung
* Ausbau der erneuerbaren Energielandschaft
* Förderung der Energieeinsparung und Energieeffizienz
* Ehrliche Preise und klare Strukturen
* Bürger vor Ort an Energiefragen stärker beteiligen
Am 4. Februar findet um 19:30 Uhr im Valencia-Zimmer des Mainzer Rathauses eine Info-Veranstaltung zu der Genossenschaft statt. Referent ist Dr. Jörg Lange, Veranstalter ist die BUND-Kreisgruppe Mainz u.a.
Infos unter:
http://www.energie-in-buergerhand.de/
http://mainz.bund-rlp.de/
Energie in Bürgerhand wächst und muß noch weiter wachsen. Hier haben wir einen wirklichen Hebel für die Energiewende. Auch ein Beitrag von 500 € spricht hier eine ganz klare Sprache.
Energie in Bürgerhand ist ein wichtiges Thema aber wie können beispielsweise Geringverdiener,Hartz 4 Empfänger oder Bürger mit hohen Unterhaltverpflichtungen einen Beitrag dazu leisten ? Ich z.b. habe keine 500 Euro um mich zu beteiligen,für viele Bürger sind 500 Euro viel Geld das sie für ihr normales Leben zu organisieren einfach brauchen.
... das ist ein wichtiger Einwand. Genossenschaften legen fest, wie teuer ein zu zeichnender Anteil ist. Wenn das dann mit 500€ anfängt, sind viele Leute ausgeschlossen. Da hilft nur sich zusammen zu tun und gemeinsam einen Anteil zu kaufen oder über Sponsoranteile mit Vermögenderen Genossenschaftlern zu verhandeln - aber vielleicht haben andere Genos auch noch andere Modelle der mini-Anteile parat!???
Thomas
Wir als Bürger-Solarkraftwerke starten bei 250 €. Es gibt auch kleine Genossenschaften, die mit 100€ arbeiten. Allerdings wird bei einer sehr kleinen Stückelung der Verwaltungsaufwand sehr hoch. Gerade in der Startphase mit ehrenamtlich tätigen Aktiven ist das ein Hemmschuh.
@ BobDylan
Auch für mich sind 500 € viel Geld. Aber im Vergleich zu Beteiligungen an Windparks ( 2500 € min.) kann ich es mit Einsparungen an anderer Stelle wuppen.
Es können sich auch mehrere Personen zu einem Anteil zusammenschliessen.

