Kinder & Erziehung / Allgemeines
Was ist in diesem Fall eurer Meinung nach Schief gelaufen?
Hier ist der link für das Thema: http://www.wsws.org/de/2002/jun2002/Esse-j21.shtml
zitat aus dem beitrag: Aber letztendlich ist auch die Institution Schule ein Opfer der Sparpolitik und nicht mehr als ein Spiegel der Verhältnisse in der gesamten Gesellschaft.
was ist das für eine gesellschaft???
Ich halte es für unmöglich, aus der Ferne etwas zu den Ursachen in diesem Fall zu sagen.
der Selbstmordversuche und noch erschreckender die "Erfolgsquote", das ist eine immens hohe Zahl: 4 pro Tag, das sind 1460 im Jahr. Schande über die Gesellschaft, die so etwas zuläßt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß da vorher keine Warnzeichen vorhanden waren, die nur nicht beachtet wurden.
Fußballfan, Du bist noch in der Schule, was würdest Du ändern wollen? Welche Lösungen schlägst Du vor?
Lieber Andreas,
ich glaube, dass der Freitod (Selbstmord ist ein furchtbares Wort, was in sich selbst nicht stimmig ist und deshalb nicht mehr verwendet werden sollte) des Schülers als Aufhänger dient, um grundsätzlich zum Thema Schule etwas zu sagen.
Es geht hier um Leistungsdruck und Erwartungshaltungen. Es geht um Abläufe und veraltete Schulsysteme, die auf dem Weg in die Wissensgesellschaft schon seit gefühlter Ewigkeit nicht mehr passend sind.
Schüler und Studenten erbringen ein Vielfaches an Leistung - vor allem im Kopf - als ausgelernte Fachleute, die jeden Tag das immer gleiche Ding machen. Ich habe auf Utopia mehrfach versucht, dass Thema Schule auf den Tisch zu bringen, aber ich bin einigermaßen erfolglos dabei geblieben. Diskussionen über Waschnüsse gehen besser.
Wer nachlesen will, hier ein Thread über das Thema:
http://www.utopia.de/forum/showthread.php?t=591
Liebe Grüße
Olaf
Lieber Olaf,
Deine Einladung zur Diskussion um die Qualität von Schule und Bildung nehme ich sehr gerne an. Ich muss gestehen, dass ich dies hinter der von fussballfan gestellten Frage "Was ist in diesem Fall [...] schief gelaufen?" nicht gesehen habe.
Vielen Dank für den Hinweis auf den von Dir eröffneten Strang. Er war mir bislang tatsächlich entgangen. Ich werde erst einmal lesen und mich ggf. dann dort zu Wort melden.
Liebe Grüße
Andreas
in welcher gesellschaft möchten wir leben????
welchen einfluß habe ich darauf???
da kommen wir doch ganz schnell an unsere grenzen und arrangieren uns, sind wir doch darauf getrimmt nicht sand im getriebe zu sein (in der schule, im studium oder im beruf) sondern werden immer konformer und stromlinienförmiger..... werden auch belohnt mit z.b. boni für gute und viele abschlüsse....ist doch egal ob der kunde das will oder kapiert hat, dass diese bankanlage risikopapiere sind....
das ist nur ein winzigkleines -von fast unendlichen beispielen- von der "gleichgültigkeit" der menschen und manchmal auch von ihrer ohnmacht dem ganzen system gegenüber.
da sind waschnüsse oder sonstige "spielplätze" eher geeignet mitzumachen und zu diskutieren, habe ich davon -vielleicht-ahnung, ggf. unmittelbaren einfluß und vor allem -wenn es gut läuft- ein erfolgserlebnis.
Lieber Olaf,
in Deinem thread sind schon derart viele Aspekte angesprochen, dass mein Beitrag entweder ganz kurz oder ganz lang ausfallen würde. Bevor ich mich dort melde möchte ich aber zu Fußballfans Frage nach der Reformbedürftigkeit der Schule Stellung nehmen.
Es gibt am Schulsystem sehr viel auszusetzen und eine ganze Fülle von Verbesserungsvorschlägen. Diese kann man hier gar nicht ausbreiten. Aber: Meiner Meinung nach muss die Schule (jede Schule!) vor allem ein Ort des respektvollen Umgangs aller Beteiligter miteinander sein. Ich meine das durchaus in einem umfassenden Sinn:
- Wenn bspw. Schulgebäude völlig verranzt sind, sich Fenster in Klassenräumen nicht mehr öffnen oder nicht mehr schließen lassen, wenn Turnhallen wegen Baufälligkeit geschlossen werden müssen und der Sportunterricht nun in Klassenzimmern stattfindet, wenn die Schulaula nur noch von einem Bruchteil der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig benutzt werden darf, da Einsturzgefahr besteht, dann offenbart dies auch etwas von der fehlenden Wertschätzung, die den dort Lernenenden und Arbeitenden von der Gesellschaft entgegengebracht wird. Wie kann man glaubhaft vertreten, dass Bildung die wertvollste Ressource unserer Gesellschaft sei, wenn man die Betroffenen gleichzeitig mit derart heruntergekommenen Lernorten abspeist?
- Vielfach habe ich beobachten können, wie eine demonstrierte Wertschätzung der Schulöffentlicheit für die Arbeit und Leistung der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte beflügelnd auf Schulklima und Lernmotivation wirkt. Arbeitsergebnisse von Schülerinnen und Schülern gehören in der Schule ausgestellt, aber auch andere Qualifikationen und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern können an sogenannten "Ich-kann-was!-Tagen" breit präsentiert werden. Dort werden Talente und Fähigkeiten sichtbar, die in der Schule möglicherweise sonst keine Rolle spielen, was für alle Betroffenen ein enormer Gewinn sein kann.
- Fehlendes Elternengagement in der Schule lässt auch fragen, wie denn Schule als ein zentraler Bestandteil der Lebenswirklichkeit von Kindern wahrgenommen und (leider eben nicht!) wertgeschätzt wird. Wenn am heimischen Abendbrottisch über die vermeintliche Faulheit der Lehrer hergezogen wird, dann zeugt dies erstens von wenig Ahnung vom Berufsalltag der Lehrkräfte und zweitens von völliger Gedankenlosigkeit gegenüber dem Lehrer-Schüler-Verhältnis.
- Problematisch ist in diesem Zusammenhang ein Schulsystem, in dem Kinder leicht von oben nach unten durchgereicht werden können. So lässt sich von Lehrkräften - gerade des Gymnasiums - schnell eine selbstherrliche Haltung nach dem Muster "Wenn der es nicht bringt, dann ist er hier falsch!" einnehmen. Der eigene Unterricht muss so nicht hinterfragt werden, die Fehler liegen grundsätzlich auf der anderen Seite.
- Und auch die Schülerseite ist m.E. gefordert. Man kann bei (einzelnen? zahlreichen?) Schülerinnen und Schülern eine Haltung beobachten, die Schule und Lehrkräfte als Dienstleister sieht, die Lerninhalte oder gar Bildung in mundgerechten Häppchen zu servieren haben. Die Notwendigkeit eines eigenen Bemühens wird kaum nach gesehen. Vielleicht kann man es mit einer Zap-mentalität beschreiben: Das gefällt mir jetzt gerade nicht, also weiterschalten. Das sich jemand mit einer didaktischen Ausbildung zum Unterricht Gedanken gemacht haben könnte, dass kommt diesen Schülerinnen und Schülern nicht in den Sinn.
Vielleicht kannst Du, Fußballfan, meinen Beispielen entnehmen, wie sehr mich Dein Begriff der Schulangst erschreckt. Das darf einfach nicht sein. Schulangst kann sicherlich ganz verschiedene Ursachen und Anlässe haben, aber sie ist das Gegenteil von dem, wie Schule sein sollte: offen, der eigenen Stärken und Grenzen bewusst, freundlich, und mit Respekt voreinander.
Grüße
Andreas
Es gibt am Schulsystem sehr viel auszusetzen und eine ganze Fülle von Verbesserungsvorschlägen. Diese kann man hier gar nicht ausbreiten. Aber: Meiner Meinung nach muss die Schule (jede Schule!) vor allem ein Ort des respektvollen Umgangs aller Beteiligter miteinander sein. Ich meine das durchaus in einem umfassenden Sinn:
- Wenn bspw. Schulgebäude völlig verranzt sind, sich Fenster in Klassenräumen nicht mehr öffnen oder nicht mehr schließen lassen, wenn Turnhallen wegen Baufälligkeit geschlossen werden müssen und der Sportunterricht nun in Klassenzimmern stattfindet, wenn die Schulaula nur noch von einem Bruchteil der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig benutzt werden darf, da Einsturzgefahr besteht, dann offenbart dies auch etwas von der fehlenden Wertschätzung, die den dort Lernenenden und Arbeitenden von der Gesellschaft entgegengebracht wird. Wie kann man glaubhaft vertreten, dass Bildung die wertvollste Ressource unserer Gesellschaft sei, wenn man die Betroffenen gleichzeitig mit derart heruntergekommenen Lernorten abspeist?
Ich bin mit diesen Punkten nicht vollkommen Einverstanden, weil es mir bei dieser Diskussion nicht um etwas materialistisches in erster Linie geht, außerdem bin ich mit dem räumlichen Begebenheiten meiner Schule sehr zufrieden, solche Zustände, was du hier beschreibst findet man eher in den 3.Welt bzw. armen Länder, glaub mir, da ich selbst unter solchen Zuständen gelebt habe, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass dies der Grund für die Unzufriedenheit der Schüler in Deutschland sein sollte.
- Vielfach habe ich beobachten können, wie eine demonstrierte Wertschätzung der Schulöffentlicheit für die Arbeit und Leistung der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte beflügelnd auf Schulklima und Lernmotivation wirkt. Arbeitsergebnisse von Schülerinnen und Schülern gehören in der Schule ausgestellt, aber auch andere Qualifikationen und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern können an sogenannten "Ich-kann-was!-Tagen" breit präsentiert werden. Dort werden Talente und Fähigkeiten sichtbar, die in der Schule möglicherweise sonst keine Rolle spielen, was für alle Betroffenen ein enormer Gewinn sein kann.
Das würde auch nicht viel an den Leistungen der durchschnittlichen und unterdurchschnittlichen(speziell um denen geht es mir in dieser Diskussion) ändern, da die überdurchschnittlichen Schüler auch hier in solchen Kategorien, die von dir vorgeschlagen wurden, die Nase vorn hätten. Eines der schrecklichen Tatsachen, was mir in der Schule unter meinen Mitschülern aufgefallen und mich geschockt hat ist, dass
man sich gegenseitig nicht als geschlossene Mannschaft oder Team betrachtet, irgendwie versucht jeder besser als sein gegenüber zu sein, genau dieses Konkurrenzdenken ist einer der Hauptproblemen, warum die meisten Schüler in der Schule leiden, anstatt, dass einer den anderen die Hand überreicht und ihn beim Problemen hilft, konzentriert sich jeder nur auf seine eigenen Stärken, Hauptsache man hat überall am Ende 15 Punkte. Mein Vorschlag wäre, dass die Schüler sich gegenseitig in der Schule helfen sollten, dafür sollten die Schulen Räume bereit stellen, wo die Schüler aus der selben Klasse bzw. Kurs sich in der Woche 4-5 Stunden ohne Aufsicht der Lehrkräfte treffen und miteinander zusammen für die Klausuren lernen können. Die meisten Schüler verstehen das nicht, was die Lehrer während der Unterricht vortragen, weil das meiste viel zu schnell und unverständlich erklärt wird, deshalb hat man auch zu Hause mit den Hausaufgaben viele Probleme, weil man das nicht verstanden hat, aber wenn man das von einem anderen Schüler erklärt bekommt, der sich in der Regel individuell nur um einen einzigen Schüler kümmert, versteht man plötzlich alles und es macht dann auch Spaß sich mit der Materie zu beschäftigen.
- Fehlendes Elternengagement in der Schule lässt auch fragen, wie denn Schule als ein zentraler Bestandteil der Lebenswirklichkeit von Kindern wahrgenommen und (leider eben nicht!) wertgeschätzt wird. Wenn am heimischen Abendbrottisch über die vermeintliche Faulheit der Lehrer hergezogen wird, dann zeugt dies erstens von wenig Ahnung vom Berufsalltag der Lehrkräfte und zweitens von völliger Gedankenlosigkeit gegenüber dem Lehrer-Schüler-Verhältnis.
Die Eltern sind natürlich ein wichtiger Bestandteil, aber in der Regel haben doch die meisten von denen keine Zeit, da Sie selbst mit ihren eigenen Beruf beschäftigt sind. Ich bin auch nicht der Auffassung, dass die Lehrer an alles Schuld wären, die Probleme liegen wo ganz anders, die wurden bereits von Olaf in diesem Thread und in seinem eigenen genannt.
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- Problematisch ist in diesem Zusammenhang ein Schulsystem, in dem Kinder leicht von oben nach unten durchgereicht werden können. So lässt sich von Lehrkräften - gerade des Gymnasiums - schnell eine selbstherrliche Haltung nach dem Muster "Wenn der es nicht bringt, dann ist er hier falsch!" einnehmen. Der eigene Unterricht muss so nicht hinterfragt werden, die Fehler liegen grundsätzlich auf der anderen Seite.
Dafür erhältst du von mir meine vollkommene Zustimmung, so eine Denkweise sollte wirklich nicht in den Köpfen von Lehrkräften herrschen, selbst der Albert Einstein ist schon mal in der Schule sitzen geblieben, deshalb sollte man den Schülern immer das Gefühl geben, wenn Sie sich jetzt anspornen bzw. bemühen, später aufjedenfall zu etwas Großes in unserer Gesellschaft werden können, aber die meisten Lehrer geben zu Früh auf und sehen, sowohl in den durchschnittlichen, als auch in den unterdurchschnittlichen Schülern kein Potential.
- Und auch die Schülerseite ist m.E. gefordert. Man kann bei (einzelnen? zahlreichen?) Schülerinnen und Schülern eine Haltung beobachten, die Schule und Lehrkräfte als Dienstleister sieht, die Lerninhalte oder gar Bildung in mundgerechten Häppchen zu servieren haben. Die Notwendigkeit eines eigenen Bemühens wird kaum nach gesehen. Vielleicht kann man es mit einer Zap-mentalität beschreiben: Das gefällt mir jetzt gerade nicht, also weiterschalten. Das sich jemand mit einer didaktischen Ausbildung zum Unterricht Gedanken gemacht haben könnte, dass kommt diesen Schülerinnen und Schülern nicht in den Sinn.
Mit meinem Post habe ich denke ich mal genau dieses Problematik thematisiert, wir können diese Probleme nur zusammen aus den Schulen herausschaffen, ohne den Teamgeist der Schüler und das Vertrauen der Lehrer in den Schülern werden wir diese Probleme nicht bewältigen können, dafür brauchen wir nicht unbedingt irgendwelche Hightech Räume oder was auch immer.
Vielleicht kannst Du, Fußballfan, meinen Beispielen entnehmen, wie sehr mich Dein Begriff der Schulangst erschreckt. Das darf einfach nicht sein. Schulangst kann sicherlich ganz verschiedene Ursachen und Anlässe haben, aber sie ist das Gegenteil von dem, wie Schule sein sollte: offen, der eigenen Stärken und Grenzen bewusst, freundlich, und mit Respekt voreinander.
Grüße
Andreas
Schulangst sollte man ehrlich gesagt nicht haben, aber man macht sich halt als Schüler viele Gedanken über die Klausuren und den Zeugnissen, deshalb wächst der Druck Tag für Tag in den Köpfen von Schülern.
Grüße
fussballfan
Ich habe den Wechsel in meiner Schulzeit als sehr krass erlebt - bis zur 10. Klasse waren wir ein Klassenverband, dann kam die "differenzierte Oberstufe" mit ihren Grund- und Leistungskursen und einem anderen Notensystem. Ich fühlte mich im Klassenverband wohler (daß ich auch noch von einer reinen Mädchenschule zu einer gemischten wechselte, ist ein anderes Thema ;-)), weil der Zusammenhalt besser war und es immer welche gab, die den Schwächeren geholfen haben.
Was Du vorschlägst, Fußballfan, scheint in genau die richtige Richtung zu gehen und die Idee ist toll: nach der Schule Gruppen bilden, denn es ist ja, wie Du sagst, Lehrer haben oft nicht die Zeit, auf jeden Lerntyp einzugehen und das schaffen wahrscheinlich die Freunde besser, zumal sich auch für die ganz neue Sichtweisen auf die Themen ergeben, wenn man sich damit beschäftigt, sie auf eine andere Art zu vermitteln (Beispiele finden usw.). Es ist vielleicht hilfreich, wenn Du Dir das Buch von Frederic Vester "Denken, Lernen, Vergessen - Was geht in unserem Gehirn vor, wie lernt das Gehirn und wann läßt es uns im Stich?", dtv, ISBN 978-3-423-33045-9 kaufst, und es auch denen gibst, mit denen Du planst, solch eine Gruppe zu bilden, denn es erklärt auch sehr gut die verschiedenen Lerntypen (mit Test) und die Biologie der Lernvorgänge (Ultrakurz-, Kurz- und Langzeitgedächtnis).
Ich bin sicher, ihr findet genügend Schüler, um dieses Experiment zu einem Erfolg zu machen.
Hallo Fußballfan,
danke für Deine ausführliche Rückmeldung. Ich kann Deinen Vorschlägen vielfach zustimmen. Deine Idee, in der Schule Gruppen von Schülerinnen und Schülern zu bilden, die gemeinsam lernen, halte ich für sinnvoll. So kenne ich es aus der eigenen Schulzeit und auch aus der Uni. Ein etwas anderes System kenne ich von der Grundschule meiner Tochter. Dort gibt es ein so genanntes "Helfersystem", bei dem für verschiedene Themengebiete morgens jeweils zwei Schülerinnen/ Schüler bestimmt werden, die von den anderen bei Schwierigkeiten und Nachfragen mit den eigenen Aufgaben angesprochen werden sollen. Erst wenn die Schülerinnen und Schüler unter-/miteinander nicht weiterkommen, dann werden die Lehrkräfte gefragt. Das System hat sich für einige Schülerinnen und Schüler sehr bewährt.
solche Zustände, was du hier beschreibst findet man eher in den 3.Welt bzw. armen Länder, glaub mir, da ich selbst unter solchen Zuständen gelebt habe, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass dies der Grund für die Unzufriedenheit der Schüler in Deutschland sein sollte.
Von wegen Dritte Welt: Leider findet man solche Zustände auch (und nicht gerade selten) in Nordrhein-Westfalen.
Zu meiner Darstellung eines "Ich-kann-was!-Abends" schreibst Du:
Das würde auch nicht viel an den Leistungen der durchschnittlichen und unterdurchschnittlichen(speziell um denen geht es mir in dieser Diskussion) ändern, da die überdurchschnittlichen Schüler auch hier in solchen Kategorien, die von dir vorgeschlagen wurden, die Nase vorn hätten.
Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Und Kategorien habe ich noch nicht benannt. Nochmal: Es geht dabei auch um Fähigkeiten, die üblicherweise nicht zum Gegenstand des Schulunterrichtes gehören.
Die Ansatzpunkte zur Verbesserung von Schule sind sicherlich vielfältig. Und häufig kann man mit einfachen Dingen schon mal anfangen!
Gruß
Andreas

