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Kinder & Erziehung / Allgemeines

Waldkindergarten

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Beiträge (17 )
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Ulrike Sennhenn schrieb am 02.06.2008 um 15:33
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Ein Thema, wo ich aus dem Schwärmen gar nicht herauskomme - sooooooooo schön ist das im Waldkindergarten!!! :D

Wer sich mal persönlich überzeugen mag und in Düsseldorf oder Umgebung wohnt: am Samstag, den 7.6. gibt es ab 14 Uhr ein Waldfest zum 10jährigen Bestehen des Waldkindergartens in Düsseldorf-Rath

Mein Sohn war im Düsseldorfer Süden im Waldkindergarten ... und wer selber einen gründen mag, kann sich auch gerne an mich wenden zwecks Infos ;)

Herzliche Grüße, Ulrike
    Anja_108 schrieb am 03.06.2008 um 07:07
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    Ich hätte meine Kinder beide gerne in Waldkindergärten gegeben, aber 1. haben sie so kurze Betreuungszeiten und 2. sind ständig alle Plätze belegt mit riiiiesen Wartelisten.


    Wer übrigens in HH-Harburg und Umgebung lebt hab ich einen Tipp:
    Naturkindergarten Tempelberg - Wald-,Waldorfkindergarten mit Integrationskindern.

    Ulrike Sennhenn schrieb am 03.06.2008 um 09:15
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    Hallo Anja,

    für mich war der Anlass, selber zu gründen - wobei wir das mit den verlängerten Öffnungzeiten leider nicht realisiert bekommen haben.

    Meines Wissens nach funktioniert das aber im Waldkindergarten Dresden, wo die Kinder ihre Mittagspause (Mittagsschlaf teils) im Wald machen (auf Isomatten, unter einem gespannten "Schlafsegel" :) ).

    Im aktuellen Film "Kinder!" von Reinhard Kahl (gibts als DVD auf seiner HP) wird auch eine Kindertagesstätte in Hamburg vorgestellt, die viel im Wald unterwegs sind ... sehr, sehr anrührende Bilder!

    Lieben Gruß, Ulrike

    Rinaldo schrieb am 03.06.2008 um 09:42
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    hat denn das gebäude auch etwas damit zu tun, oder ist eine der üblichen kistenhäuser die dem wald eingepflanzt werden und das was den unterschied macht, ist lediglich das spielen im wald???

    Ulrike Sennhenn schrieb am 03.06.2008 um 09:44
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    Hallo Rinaldo!

    Der Waldkindergarten hat lediglich einen Bauwagen als Notunterkunft (bei Sturm und Hagel) ... ansonsten sind die Kinder ausschließlich im Wald unterwegs :)

    Herzlichen Gruß, Ulrike

    Rinaldo schrieb am 03.06.2008 um 14:48
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    .....schön, dass spielen im wald aber dafür eingezwickt (wieviele kinder sind es denn?) sein in einer baracke auf rädern....ich weiss nicht ob ich das als kind gut finden würde. haben sie denn im winter ein gebäude wo sie sich drinnen entfalten können?

    Ulrike Sennhenn schrieb am 03.06.2008 um 15:01
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    Hallo Rinaldo!

    Mein Sohn war in 2 1/2 Jahren Waldkindergarten nicht eine Stunde im Bauwagen!!!! ;)

    Die Kinder sind IMMER draußen, auch im Winter ... und sie lieben es!

    anonym schrieb am 03.06.2008 um 16:32
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    unsere kleine geht seit einem Jahr auch in einen Waldkindergarten, das wurde erst möglich, als es dort verlängerte Öffungszeiten gab.
    Bei uns gibt es zwei Bauwägen einen an der Talstation (neuerdings) und einen am Waldrand am Berg. Also das sind halt die Hügelchen vom Pfälzer Wald (mit Blick auf den Trifels).

    http://www.waldkindergarten-suedpfalz.de/

    Unweit des unteren Bauwagens ist das Gut Hohenberg, der Schulbauernhof der Stiftung Ökologie und Landbau:

    http://www.gut-hohenberg.de/

    Einmal in der Woche ist Bauernhoftag, da geht's dann nicht hoch an den Waldrand, sondern zum Bauernhof.

    Unser WaldKindergarten hatte Anfang diesen Jahres gut eine Woche Besuch von einer japanischen Unterhaltungsquizshow http://ururun.com/ scheint eine in Japan sehr bekannte Show zu sein.
    Dokumentiert wurde der Besuch eines jungen japanischen Schauspielers, der eine Woche lang mit den Kindern zusammen gewesen ist. Für Japaner ist es wohl noch weniger als für Rinaldo vorstellbar, dass man seine Kinder in den Wald schickt, vor allem im Winter. Das Filmteam war schon immer wieder sehr erstaunt. Z.B. auch darüber, dass die Gastgebenden Eltern Ihre Kinder im Winter bei gekipptem Fenster ohne Heizung schlafen lassen.
    Japaner scheinen immer bei geschlossenem Fenster und mit eingeschaltetem Licht zu schlafen, wenn man den japanischen Fernsehleuten glauben darf. DAs war alles sehr exotisch für die.

    Naja, jedenfalls schafft es unsere Kleine seit dem sie dort ist, sich nach dem Kindergarten auch mal hinzusezten und auf sowas wie malen wirklich konzentrieren zu können. Der Bewegungsdrang ist abgearbeitet und es ist Platz da für etwas ruhigere Dinge. Das war in der Zeit vor dem WAKiGa im etwas betulichen Waldorfkindergarten nicht drin.

    Viele Grüße
    Christoph

    Rinaldo schrieb am 03.06.2008 um 19:05
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    wirklich, find' ich klasse. kannte ich natürlich nicht, ausser das bei offenem fenster schlafen.....
    hier, in spanien, wäre (bisher?) so etwas undenkbar. es gibt kaum wald und immer draussen in der sonne, nicht wirklich wünschenswert.
    wieviele kinder sind denn in einer gruppe, welchen alters und wie sind die wakiga-zeiten?

    anonym schrieb am 03.06.2008 um 23:27
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    Bei uns wird ab 8 hingebracht und um 8:30 laufen die Kinder in den Wald los. Unterwegs gibt's feste Wartepunkte, wo die schnellen auf den Rest warten, damit's nicht so auseinanderläuft.
    gegen 12 bis 12:30 sind die Kinder wieder zurück am unteren Wagen und können abgeholt werden, betreut werden sie dort bis um 14:00

    Momentan sind wir glaube ich 12 Kinder bei zwei Betreuerinnen, unsere 'Chefin' und eine FÖJlerin (dieses Jahr eine Japanerin, das war aber angeblich nicht der Grund, warum das jap. Fernsehen bei uns war).

    Derzeit ist bei uns an einem Nachmittag auch noch eine 'Krabbelgruppe' unterwegs, für die Kinder unter 3. Da sind dann in erster Linie kleinere Geschwisterkinder dabei, die zusammen mit einem Elternteil am unteren Wagen spielen.

    Ein paar mehr Kinder könnten wir schon noch vertragen, zumal wir nicht in den Genuss der üblichen öffentlichen Kindergartengelder kommen. Aber der Betreuungsschlüssel ist natürlich genial, so wie er jetzt ist.

    Rinaldo schrieb am 04.06.2008 um 10:03
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    bei uns ist es gaaaanz anders.
    die kleinkinder (von 1 monat bis 3 jahren) kommen/können in einen kindergarten. die gruppen sind gemischt und verschieden gross (abhängig vom zulauf). veranstaltet wird das ganze in einem gebäude mit garten. was und wie es gemacht wird ist abhängig von der leitung und von der betreuung. geöffnet ist um 9 uhr bis 17 uhr, man kann selbst entscheiden wann und wie lange oder mit und ohne essen. der besuch selbst kostet ca 160 ?, incl mittagessen.
    ab drei geht (man darf, muss aber nicht) es in die vorschule, diesmal in jahrgängen sortiert. im selben gebäude ist auch die schule. die klassen haben max. 25 kinder, die vorschule selbst kostet nichts, materialien (60 ?/jahr) und mittagessen (65 ?/monat) werden berechnet. der unterricht ist von 9 - 13 und von 15 - 17 uhr. wenn sie dort essen werden sie auch in der freizeit betreut, ansonsten werden sie abgeholt, essen daheim und kommen ggf. zum nachmittag wieder. draussen ist ein grosser -teils schattiger- spielplatz eingerichtet, dort sind sie meist nachmittags, vormittags ist spielerischer unterricht. bis zur einschulung können sie buchstaben zu einfachen wörtern zusammensetzen, etwas lesen, haben gedichte auswendig gelernt, singen kurze lieder, machen öffentliche tanzaufführungen zu jedem jahresabschlussfest und kennen die zahlen bis 100. es wird auch viel gebastelt und gemalt, sie lernen die hiesigen pflanzen, obst, gemüse, bäume und blätter kennen. das alles läuft zweisprachig in kastilisch (was wir als "spanisch" kennen) und valencianisch (örtliche sprach/spanien ist ja 4-sprachig) ab.


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