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Mein ökorrektes Baby - Stoff- oder Papierwindeln?

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Beiträge (26 )
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    inaktiver User 11874 schrieb am 21.05.2008 um 21:45
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    Hallo,

    ich benutze fast gar keine Windeln mehr, seit meine zweite Tochter 4 Monate alt ist. Sie macht in die Toilette. Das ist am ökologischten und am hygienischten...

    Ja, das geht ! Und hat auch nichts mit frühem "Töpfchentraining" zu tun.

    Wenn man Babys die Möglichkeit gibt, sich nicht zu beschmutzen, dann tun sie es auch nicht. Ja, sie signalisieren sogar von Geburt an, wenn sie mal müssen. Nur stellen sie das bald ein, wenn niemand adäquat darauf reagiert. Viele Menschen berichten davon, dass sie ihre Babys beim Wickeln pieseln. ... Das tun die Babys weil sie endlich unten ohne sind. Wenn man diese Gelegenheit nutzt und die Ausscheidungen gleich dorthin gehen lässt, wo sie hingehören (in die Toilette), dann lernt ein Baby erst gar nicht, dass man in die Windel macht.

    Im Gegensatz zum Mythos, dass Babys keine Kontrolle über ihre Ausscheidungen haben, kann ich nur berichten, dass meine Sarah sehr wohl wartet, bis wir auf Toilette sind, um sich erst dann zu lösen.

    Das Ganze nennt sich hierzulande "Windelfrei" oder "Sauberbleiben" oder "TopfFit". Es geht wie gesagt nicht um Töpfchentraining, sondern um Kommunikation zwischen Bezugsperson und Baby.

    Wen es interessiert, ich habe einen Flyer entworfen: http://www.shikokuinu.de/windelfrei.pdf

    Ansonsten gibt es auch Infos unter http://www.topffit.de

    Dies schreibe ich, weil es immer mehr Menschen gibt, deren Babys ohne Windeln aufwachsen. Und meine Erfahrung ist, dass viele Menschen dies gerne getan hätten, wenn sie von dieser dritten Möglichkeit (Papierwindel, Stoffwindel, keine Windel) nur gewusst hätten.

    So ging es mir ja auch, ich habe erst spät davon erfahren und deswegen erst bei meiner zweiten Tochter mit 4 Monaten begonnen. Sie ist jetzt 10 Monate alt (und nachts übrigens schon seit Langem trocken).

    inaktiver User 14663 schrieb am 22.05.2008 um 09:26
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    Wir haben unseren Sohn größtenteils mit Stoffwindeln gewickelt (Einlage + Baumwolle/Bindewindel/Wollhose), aber in den Vielpullerphasen nachts oder wenn wir unterwegs waren auch mit Wegwerfwindeln.

    Wenn man das Windelpaket nach dem Waschen gleich vorbereitet zurechtlegt, geht das Windeln auch dem Papa (oder anderen Helfern) leicht von der Hand. Wenn man eher situationsbezogen & pragmatisch rangeht, ist man von der Mehrarbeit mit den Stoffwindeln auch nicht so frustriert. Alle 5-6 Tage war eine Waschmaschine fällig.

    Beim demnächst eintreffenden nächsten Kind werden wir das wieder so machen, hat gut funktioniert.

    Außerdem spricht dafür:
    - nach rund 2 Jahren hat man's hinter sich
    - die Wegwerfwindeln riechen so komisch
    - die Wegwerfwindeln kosten ziemlich viel.

    Das mit dem Ganz-ohne-Windeln-Aufwachsen klingt auch nicht schlecht, das ist mir z.B. in Asien auch aufgefallen, dass die Babies gar keine Windeln umhatten, sondern so ne Art Po-Latz zum Schnell-aufknöpfen. Werd ich vielleicht auch mal probieren.

    just schrieb am 26.05.2008 um 20:28
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    für werdende Eltern: "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" von Jean Liedloff. Über die natürlichen Bedürfnisse von Babies und Kindern und deren Befriedigung. Siehe auch "Ökorrekte Literatur" oder "Meine Welt".
    Viel Glück Euch allen.

    Mummla schrieb am 27.05.2008 um 17:39
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    Wenn es darum geht, was am ökologischsten ist, muss ich shikoniku recht geben: Windelfrei verbraucht ausser dem Wasser, um den Po abzuspülen, keinerlei Ressourcen.

    In vielen Teilen der Welt ist das ganz selbstverständlich. Als ich es zum ersten Mal hörte, hielt ich das für Unsinn, aber tatsächlich: Im Iran oder Japan beispielsweise kennt das jeder.

    Anja_108 schrieb am 31.05.2008 um 16:31
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    Ich finde "Windelfrei" auch interessant - habe zwar schon öfter davon gehört, aber mich noch nie wirklich mit dem Thema beschäftigt.

    (Ich glaub nur, mir wäre es zu anstrengend... :o )

    Ulrike Sennhenn schrieb am 02.06.2008 um 15:28
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    Auch ich war begeisterte Stoffwindel-Wicklerin! Weder das Auswaschen noch das Selber-Waschen fand ich "eklig" ... ich würde es beim nächsten Kind genauso machen!

    Wobei ich die "ohne-Windel-Variante" auch ausprobieren würde ... der Verstand meint zwar noch "na ja" :D, aber ... solange ich es nicht selber getestet habe ... ;)

    Herzliche Grüße, Ulrike

    Tymmi schrieb am 30.06.2008 um 15:14
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    Hallo!
    Ich habe beim erstem Kind nur mit Wegwerfwindeln hantiert und ärgerte mich jedes Mal, wenn die Restmülltonne überquillte, konnte mich jedoch aus hygienischen Gründen nicht für die Stoffwindel entscheiden.
    Beim 2. Kind habe ich dann ein günstiges Riesenpaket Ultrafits von Popolino bekommen, 30 Euro für 20 Windeln mit Einlagen und Überhosen ( voll günstig!) und habe damit dann meine ersten Versuche mit beiden Kindern gestartet, was ehrlich gesagt nicht einfach war, da ich noch sehr mit den Ausscheidungen zu kämpfen hatte, die bei Stillkindern bekanntlich nicht fester natur sind ;-) aber das ging von mal zu mal besser.
    Nachdem ich dann die Zeitschrift Ottobre in die Hände bekam mit einer Schnittvorlage für Stoffwindeln, wars um mich geschehen: ich habe eine ganze Serie wunderschöner nett aussehender Stoffwindeln genäht, die ich noch heute nutze, jedoch nur noch für die Nacht, denn mein 2. Kind habe ich tagsüber ohne Windel, die setze ich einfach regelmäßig aufs Klo und es passiert mittlerweile ganz selten, dass was "daneben" geht.
    Beim 3. Kind werde ich dann sämtliche Stoffwindeln verschenkt haben, denn ich habe das Buch von Dibbern gelesen und ein Exemplar Topffit in die Finger bekommen und möchte eine Stoffwindelfreie Zeit genießen. Mal sehen, ob es klappt, ansonsten nähe ich mal wieder ein paar neue Stoffwindeln. Ich weiß ja nun, wie es geht ;-)
    Lieben Gruß
    Ann-Claire

    Aina schrieb am 29.07.2008 um 15:48
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    Hallo,

    bei meinem Sohn habe ich vor 8 Jahren nur Wegwerfwindeln benutzt, was dazu führte, dass er oft wund war. Viele Windelmarken hat er auch von vornherein gar nicht vertragen und bekam Ausschlag.

    Meine Tochter wickele ich jetzt seit Geburt (Januar) mit Stoff-Bindewindeln (kombiniert mit Einlage, Vlies-Auflage und Überhose). Sie war noch nicht einmal wund und mit saugfähigen Einlagen ist dieses System auch nachts prima geeignet.

    Liebe Grüße

    Aina

    Nina schrieb am 04.08.2008 um 22:10
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    Ich hätte auch gerne mit Stoffwindeln gewickelt. Aber meine Kinder vertragen es nicht, sie werden beide wund von der Reibung des feuchten Stoffes. Ich habe verschiedene Materialien und Systeme ausprobiert und wickele nun doch mit Wegwerfwindeln. Meistens Moltex Öko. Die Alana Ökowindeln sitzen nicht so gut, da sie oben gar nicht elastisch sind.

    annekathrin schrieb am 20.08.2008 um 20:45
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    Für mich stand von Anfang an fest, dass ich Stoffwindeln verwenden möchte. Mein Mann musste überzeugt werden, weil er der Meinung war, dass wäre zu viel Arbeit für mich. Ist es aber eigentlich nicht. Bislang kommen wir gut zurecht.
    Nach einem Versuch Feuchtigkeitstücher zu verwenden, bekam unsere Tochter allerdings einen Ausschlag und noch wochenlangen Hin- und Herversuchen haben wir dann doch mal Windeln von Moltex bzw. Wiona (sind besser) verwendet. Wir waren beide entsetzt über den Müll, der so produziert wird.
    Nun ist fast alles im Windelbereich in Ordnung und wir steigen dann auf Stoffwindeln wieder um.

    Was mich sehr wundert, ist das andere Mamis einfach ohne groß nachzudenken die Wegwerfwindeln verwenden. Es gibt doch so gute Windelsysteme, das Waschen macht die Waschmaschine, Aufhängen und die trockenen Windeln abhängen ist dann nicht viel Arbeit.

    Das Thema "windelfrei" finde ich sehr interessant, da muss ich mich mal ein bißchen mehr einlesen.
    Vielleicht beim nächsten Kind ...


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