das sehe ich genauso und versuche das auch.
Finde es z.B. auch immer wieder interessant, wenn z.B. Eltern sich darüber beklagen was ihre Kinder nicht machen und sie dafür aber auch kein Beispiel sind.
Ich bin ziemlich konsequent und auch manchmal stur.Mir fällt es eher schwer in manchen Dingen auch mal nachzugeben und meinem Kind Raum für eigene Wünsche und Experimente zu lassen. Daran muß ich noch arbeiten.
mir ist im urlaub aufgefallen, dass das einkaufen im bioladen sehr förderlich für das kindliche süssigkeitenverhalten ist: als wir in einem normalen supermarkt einkaufen mussten, konnte mein kind nix mir den schreiend bunten süssigkeitenverpackungen anfangen, und ist einfach dran vorbeispatziert.
wenn mal ein konflikt entsteht was gekauft wird und was nicht, finde ich es auch gut, wenn das kind von anderen vertrauenspersonen und freunden informationen bekommt, so fühlt man sich auch ohne die von der gesellschaft als cool bezeichneten sachen nicht als aussenseiter, sondern nur einer anderen gruppe zugehörig.
ausserdem finde ich ausnahmen wichtig, sie müssen nur sehr bewusst gemacht werden.
Vorleben ist wohl der einzige Weg, Kindern wirklich bleibende Werte zu vermitteln. Auch wenn sie sich in der Pubertät und den Jahren danach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit genau entgegengesetzt verhalten - irgendwann kehrt man im Leben doch immer zu seinen Wurzeln zurück :-)
und vorleben! Auch wenn man manchmal von pubertierenden Kindern als Spinnerin hingestellt wird, aber im Grunde wirkt es doch das Vorleben. Und ich stelle immer wieder fest, dass meine grösseren Kinder, wenn Sie irgendwo frei entscheiden, was sie kaufen oder essen sollen, doch an die alten Gewohnheiten aus der Familie anknüpfen...also lohnt das Vorleben!

