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Was ist ein Guter Tag für einen Community Manager?

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Beiträge (48 )
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Maria_L schrieb am 02.11.2011 um 11:58
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Die letzte Zeit kommt es immer wieder vor, daß Christoph oder Utopia-Team ziehmlich vehement in die Diskussion eingreift, noch bevor wirklich Gefahr in Verzug ist bezüglich Beleidigung oder dgl.

Das finde ich persönlich sehr störend, weil es einen Thread regelmäßig erstmal aus der Bahn wirft.

Ich habe drüber nachgedacht, wie es mir in dem Job so ginge.

Ich bin jemand, der Erfolgserlebnisse bei der Arbeit braucht.
Ich möchte Abends sehen "Das habe ich heute getan", egal ob ich im Garten gearbeitet, eine Kundenwebseite online gestellt oder einen Handel über meinen Online-Shop abgeschlossen habe.

Als Community Manager hätte ich vermutlich dann den meisten Erfolg, wenn keiner merkt, daß ich daß ich überhaupt da bin.
Wenn ich Abends feststelle, daß ich keinmal eingreifen mußte, alles lief rund und harmonisch...

Ich würde mit Sicherheit Möglichkeiten suchen, wie ich mich jenseits von Zensur ect. einbringen könnte.

Deswegen möchte ich hier zur Diskussion stellen:
Was wünschen wir uns von unserem Community Manager an sinnvoller Einmischung?

Natürlich die Kernfunktionen:
Evt. Beleidigungen, Gewaltverherrlichungen ect. löschen, auf Mehrfachnics achten.
Das passiert aber im Besten Falle nicht oft.

Wie kann man noch regelnd eingreifen, ohne, daß es störend und maßregelnd wirkt?

Besser als Verwarnung oder gar Löschung wegen Themenverfehlung fände ich es, wenn der/die Community Manager(in) -wie ein guter Moderator- eine Frage stellt, die zum Thema zurückführt, oder nachhakt, wie jemand das gemeint hat.
Aber auf gleicher Augenhöhe, ohne daß sich das Community-Miglied vorkommt wie ein gemaßregeltes Schulkind.

Also wenn er/sie seine/ihre ständige Präsenz eher durch fachliche Beiträge unterstreicht, auch einen eigenen Blog zu einem Grünen Thema schreibt oder dgl.

Was meint die Community dazu, wie kann sich ein Community Manager so einbringen, daß wir seine Gegenwart postiv sehen?
Und woran machst Du - Christoph - fest, was für Dich ein Guter Tag war bei Utopia?

Mir würde wirklich daran liegen, daß das gegenseitige Verständnis wächst...
    topist schrieb am 02.11.2011 um 13:05
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    Da lässt sich viel denken, was dann wohl aber wiederum mit der Bezahlbarkeit in Verbindung steht. Ich fände es z.B. hilfreich, ersteinmal per persönlicher Mail gebeten zu werden, doch vielleicht eine andere Formulierung zu wählen (etwa statt "das wäre dann aber vielleicht die dööfste Art der Reaktion" es so zu schreiben "die am wenigsten wirksame..."), denn manchmal passieren einem auch Formulierungen, die dann als persönlicher Angriff gewertet werden, aber nicht so gemeint sind.

    Mit Ermahnungen im Block sollte wirklich sehr vorsichtig umgegangen werden und wenn, dass möglichst konkret und kontextbezogen. Zum Beispiel könnte statt einem "Thema verfehlt, interessiert niemand, fetzt euch doch privat" daran erinnern, dass als Thema die Benennung von Gemeinsamkeiten gewünscht ist.

    Die hohe Kunst wäre dann natürlich eine inhaltliche Moderation, also mal Diskussionsstränge zusammen zu fassen, dazu Nachfragen zu stellen oder Wünsche zu äußern, wie sich das weiter entwiceln könnte. Aber das wäre bei einer Plauderplattform vielleicht etwas arg viel verlangt

    Maria_L schrieb am 02.11.2011 um 13:53
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    "Aber das wäre bei einer Plauderplattform vielleicht etwas arg viel verlangt"

    Nö...find ich nicht...
    Genau diese Form der Moderation würde ich begrüßen.

    Christoph Burtscher schrieb am 02.11.2011 um 14:12
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    Liebe Maria, danke für deinen Eintrag. Ich glaube auch, dass diese Diskussion zum gegenseitigen Verständis beitragen wird. Was ich schade finde ist, dass ich dir bereits per Privater Nachricht mitgeteilt hatte, dass ich selbst dieses Thema ansprechen möchte und du meine Bitte nicht respektiert hast, sondern die Diskussion selbst eröffnest.

    Aber gut, dein Posting ist nun da und es war sicher auch nett und konstruktiv gemeint. Kommen wir also zu Sache: Du sagst, der Community Manager hat vermutlich den größten Erfolg, wenn gar niemand merkt, dass er da ist. Ja, das kann man als wünschenswerten Idealzustand sehen, aber in der Realität sieht es in der Regel anders an. Ein Community Manager muss sich einmischen, die Frage ist, wie er es tut und dass wir darüber diskutieren, finde ich gut.

    Der "wünschenswerte Idealzustand" ist auch bei der Art, wie die Utopisten miteinander umgehen, nicht erreicht. Erst heute schrieb ein User bezüglich einer Diskussion in der Kommentarspalte, die er als wirklich hilfreich empfand:

    "würden alle Kommentare und Foren hier auf Utopia eine ähnliche Art der Umgangsweise aufzeigen, würde ich auch mehr kommentieren. Denn so macht Utopia wirklich Spaß!!" (muss noch abklären, ob ich den Namen des Users hier nennen darf)

    Es ist dein persönlicher Eindruck, dass ich besonders durch Maßregelungen und vehementes Eingreifen auffalle. Wenn ich den oben zitierten User richtig verstehe, dann sieht er es eher so, als würde in vielen Diskussionen zu wenig eingegriffen. All diese Eindrücke sollten wir bei der Diskussion auch im Auge behalten.

    Mein persönlicher Eindruck ist, dass sehr vieles ungeklärt ist, wenn es um die Regeln des Miteinanders auf Utopia geht. Ich weiß aus beruflicher Erfahrung und aus Diskussionen mit anderen erfahrenen Community Managern, dass es ohne Regelwerk nicht funktioniert. Off Topic Diskussionen werden in den meisten Foren irgendwann gelöscht bzw. es findet eine Ermahnung statt, zum Thema zurück zu kommen. Unterstellungen sind problematisch und in zugespitzer Form können sie sogar rechtswidrig sein. Dennoch beharren einige von euch darauf, dass Abschweifungen vom Thema doch grundsätzlich kein Problem sind und erlaubt sein sollten. Ebenso wird von einigen argumentiert, Unterstellungen seien im Grunde nicht weiter problematisch. Vielleicht ist das auch eine meiner Aufgaben, diese Dinge mal offen anzusprechen. Ich würde mich diesbezüglich auch über Rückmeldungen anderer User freuen, die sich bisher nicht zu Wort gemeldet haben.

    Lasst uns das positive dabei nicht vergessen. Ich glaube, dass hier sehr viele Menschen mit extrem fundierten Kenntnissen Kommentare schreiben, bloggen, Gruppendiskussionen führen, wichtige Frage an Unternehmen herantragen und damit vielen Menschen weiterhelfen. Es begeistert mich auch persönlich, was ihr alle hier beitragt. Nur dank euch Utopisten weiß ich z.B., dass Kassenbons in den Restmüll gehören :)

    maria, du fragst, was für mich ein guter Tag ist bei Utopia?

    Ein Tag, an dem ich etwas dazulerne; ein Tag, an dem ich keine Verwarnung aussprechen muss; ein Tag, an dem ich einem Nutzer oder Besucher der Seite weiterhelfen konnte; ein Tag, an dem niemand an mich eine Beschwerde über den "negativen Diskussionsstil" auf Utopia heranträgt; und natürlich auch ein Tag, an dem Utopia einen Menschen zum Nachdenken oder zur Änderung seines Konsumverhaltens bewegt. Die Kriterien müssen jetzt nicht alle gleichzeitg erfüllt sein, damit es ein guter Tag ist :)

    Maria_L schrieb am 02.11.2011 um 14:51
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    Hmmm....sorry, wenn ich Dir da schon wieder auf die Füße gestiegen bin.
    Ich mußte grad noch mal nachschauen im Posteingang, von welchem Thema wir das da hatten, wo Du eröffnen wolltest.
    OK...es ging auch um die Löschungen...soweit Themenüberschneidung.

    Ich habe den Thread hier eröffnet, weil ich den Gedanken in Claudias Thread nicht weiter vertiefen wollte, wo es um Kommunikation allgemein ging und auch weil ich dachte, es wäre in der Gruppe besser aufgehoben, wo man es wieder findet.
    Daß das Überschneidung sein könnte zu dem anderen Thema habe ich in dem Moment nicht bedacht...

    Deinen Text dazu habe ich noch gar nicht genau gelesen...brennt grad wo anders ;-)
    Ist eh besser, ich zieh mich mal zurück und lasse andere zu Wort kommen.
    Bevorzugt die, die offensichtlich Dir und Claudia sehr detailliert schreiben, wie sie sich hier Kommunikation vorstellen, aber nicht offen darüber schreiben.

    Hier wäre wirklich die Möglichkeit dazu.

    Christoph Burtscher schrieb am 02.11.2011 um 14:54
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    Das finde ich übrigens richtig gut, dass du von claudias blog hier in die Gruppe verlinkt hast, danke dafür! Hier können wir die Diskussuon führen und auch ich hoffe, dass sich viele zu Wort melden.

    Maria_L schrieb am 02.11.2011 um 14:58
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    Da fällt mir grad noch ein ;-)

    E i n wichtiger Job für den Community Manager wäre es, die Leute, die sich nur per PN äußern, drauf aufmerksam zu machen, daß es besser ist, wenn sie das offen kommunizieren...und daß das völlig ungefährlich ist.
    Diesen Mut zu haben, ein Unbehagen laut und deutlich dort zu äußern, wo es richtig adressiert ist, finde ich auch sehr notwendig in Hinblick auf gewünschte gesellschaftliche und politische Änderungen...

    topist schrieb am 02.11.2011 um 14:59
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    Bitte um Entschudigung, dass ich mich hier so ungefragt einmische. Aber vieleicht empfinden das ja andere auch so.

    "Der wünschenswerte Idealzustand ist auch bei der Art, wie die Utopisten miteinander umgehen, nicht erreicht. Erst heute schrieb ein User bezüglich einer Diskussion in der Kommentarspalte, die er als wirklich hilfreich empfand:

    "würden alle Kommentare und Foren hier auf Utopia eine ähnliche Art der Umgangsweise aufzeigen, würde ich auch mehr kommentieren. Denn so macht Utopia wirklich Spaß!!"

    Vielleicht gibt es aber auch Utopianer, denen genau bei solchen unüberprüfbaren und unbestimmten Beschwerden die Lust vergeht, hier zu schreiben.

    Ergänzung um 15:03

    "Ebenso wird von einigen argumentiert, Unterstellungen seien im Grunde nicht weiter problematisch."

    Da wüsste ich jetzt aber gern, wer wann so argumentiert hat. Hab das irgendwie verpasst.

    Maria_L schrieb am 02.11.2011 um 15:08
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    "würden alle Kommentare und Foren hier auf Utopia eine ähnliche Art der Umgangsweise aufzeigen, würde ich auch mehr kommentieren"

    Vielleicht wäre es hilfreich, diesen "Ideal"-Thread zu kennen.
    Den Namen desjenigen, der sich da so geäußert hat, will ich ja gar nicht wissen...

    Aber so hat's halt was von "Anderswo ist schöneres Wetter"
    Wo ist anderswo und wie ist schöner?

    Dude schrieb am 02.11.2011 um 15:09
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    Ich finde Maria hat das mal wieder sehr schön dargestellt. (in letzter Zeit schließe ich mich ihr fast immer an)

    Christoph, ich verstehe nicht, warum du abklären musst, ob du den User nennen darfst. Da du sein/ihr Originalzitat verwendet hast, ist es einfach über die Suche zu finden:
    http://www.utopia.de/magazin/veganer-absolviert-fuenf-ironman-triathlons-in-fuenf-tagen-arnold-wiegand?all=#comment-344197
    http://www.utopia.de/profile/Xylan/aktivitaet

    Xylian ist ziemlich neu hier (07.10.2011). Die Erfahrungen hier sind also schlecht mit denen von Maria oder mir zu vergleich (es gibt nur 5 Aktivitäten von Xylian).

    Ich bin auch der Meinung, dass es besser zu Utopia passen würde, wenn der Community Manager soweit möglich erstmal als Moderator in Diskussionen eingreift und wie Maria geschrieben hat: "eine Frage stellt, die zum Thema zurückführt, oder nachhakt, wie jemand das gemeint hat."

    Christoph, du schreibst: "Es ist dein persönlicher Eindruck, dass ich besonders durch Maßregelungen und vehementes Eingreifen auffalle."
    Es ist auch mein persöblicher Eindruck!

    Weiter schreibst du: "Wenn ich den oben zitierten User richtig verstehe, dann sieht er es eher so, als würde in vielen Diskussionen zu wenig eingegriffen."
    Da steckt aber sehr viel Interpretation von dir drinnen. Ob das von Xylian wirrklich so gemeint ist, wage ich stark zu beweifeln. Vor allem wage ich zu beweifeln, dass ein Eingreifen, wie du es zur Zeit machst, zu dem von Xylian gewünschten Ziel führt.

    "Off Topic Diskussionen werden in den meisten Foren irgendwann gelöscht bzw. es findet eine Ermahnung statt, zum Thema zurück zu kommen."
    Kann mich nicht daran erinnern, dass so etwas von deiner Zeit hier bei Utopia schon mal stattgefunden hat. Ich kann mich natürlich irren und lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
    Ich kann auch nicht sagen, dass ich etwas dergleichen vermisst hätte.

    Meine Argumentation bezüglich Unterstellungen ist immer noch, dass es oftmals schwer herauszufinden ist, was als Unterstellung gemeint ist und was nicht. Das hägt stark von der Interpretation des Lesers ab.
    Deshalb sehe ich hier auch immer eine Verantwortung des Lesers, erst mal nachzufragen wie es gemeint ist, bevor man zum "Gegenangriff" übergeht oder sich beschwert.
    Wenn ein Community Manager eingreift, weil er eine Unterstellung sieht, sich aber herausstellt, dass es gar nicht so gemeint war, unterminiert er seine Autorität und trägt damit nicht gerade zu einem guten Diskussionsklima bei. (Das ist ganz allgemein gemeint. Ich habe so etwas bei dir Chritoph noch nicht erlebt.)
    Das ist kein Freibrief für Unterstellungen.

    Maria_L schrieb am 02.11.2011 um 15:16
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    Ach sorry...ich hatte nicht verstanden, daß das in diesem Fall ein offener Ausspruch auf der Webseite war.
    Ich dachte, es ginge mal wieder um eine PN.


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