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Utopia und der globale Turnaround

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Beiträge (66 )
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    Christoph Burtscher schrieb am 16.04.2012 um 17:00
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    Zu deiner Frage am Ende: die Kooperationen zwischen Utopia und anderen Unternehmen sind in der Regel zeitlich begrenzt, Verlängerungen aber grundsätzlich immer möglich. Sowohl IKEA als auch Hipp haben sich Ende 2011 gegen eine Verlängerung entschieden, daher wurden beide Profile von uns inaktiv gestellt. Details können wir euch leider nicht nennen, die Motivlage war bei den beiden Unternehmen aber durchaus unterschiedlich, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt.

    Gruß, Christoph

    emmaradio schrieb am 01.05.2012 um 14:55
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    Habe mich gerade für die Woche der Umwelt der DBU angemeldet und im Programm entdeckt, dass die Utopia Stiftung ein Fachforum veranstaltet zum Thema "Chancen und Grenzen von Selbstverpflichtungen am Beispiel des Utopia Changemaker Manifest".... Super!

    Ich mach mal 'n bisschen Werbung, Vielleicht kommt ja der_die ein_e oder andere Utopist_in? (Die Woche der Umwelt ist auch sonst sehr interessant). Aus dem Programmtext des Fachforums der U Stiftung:

    "Im Mittelpunkt des Fachforums steht die Frage nach der Wirkungskraft freiwilliger Selbstverpflichtungen von Unternehmen für den gesellschaftlichen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit. Ein Beispiel ist das "Utopia Changemaker Manifest", mit dem die Utopia Stiftung
    die Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen messbar und transparent machen will.

    In einer Diskussionsrunde kommen Befürworter und Kritiker solcher Initiativen zu Wort. Unternehmensvertreter, Initiatoren und Experten reflektieren kritisch die Chancen und die Grenzen des freiwilligen Engagements der Wirtschaft, insbesondere aus dem Blickwinkel der schwierigen Abgrenzung zum "Greenwashing".

    Darauf bin ich sehr gespannt, eine tolle Gelegenheit die Diskussion offline weiterzuführen.

    Für Interessierte: Die Woche der Umwelt findet am 5. und 6. Juni im Schloss Bellvue in Berlin statt. Anmeldungen (kostenlos) sind noch bis zum 4. Mai möglich.

    Gruß Emma

    topist schrieb am 08.11.2012 um 19:32
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    Und wie war´s?

    gruenebine schrieb am 08.11.2012 um 20:09
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    Stimmt, Topist, deine Frage ist zwingend und wenn Emma da war, wär der Bericht echt interessant.....

    emmaradio schrieb am 16.05.2013 um 14:33
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    Verzeiht, der Bericht musste unter anderen Prioritäten zurückweichen. Ich mach's mal quick and dirty: Meine Notizen sind schon leicht veraltet, es gibt aber eine anschauliche und auch etwas provokante Zusammenfassung von Richard Häußler, die ich euch empfehlen kann:

    "Der Naive Kult um CSR
    Anlässlich der diesjährigen Woche der Umwelt gab die Utopia-Stiftung ihr Changemaker-Programm zur kritischen Betrachtung frei. Zwei der bisher insgesamt 13 Unternehmen, die das Utopia-Changemaker-Manifest unterschrieben haben, waren auf dem Podium vertreten – die Telekom und der Energieversorger Entega. Daneben hatte man Volkmar Lübke, den Koordinator des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung, und stratum-Geschäftsführer Richard Häusler gebeten, mit Kritik nicht zurückzuhalten. Diese beiden waren sich einig, dass freiwillige Vereinbarungen mit Unternehmen eine geringe Verbindlichkeit und gesellschaftliche Tragweite haben. Aber im Mittelpunkt der Diskussion stand eine ganz andere Frage: Was ist der Sinn und Nutzen des Changemaker-Manifests?
    Richard Häusler wollte dies von den beiden Firmenvertretern wissen.

    Entega-Vertreter Daniel Henzgen hielt daraufhin mit seiner Kritik auch nicht hinter dem Berg: Der Wert der Changemaker-Plattform sei solange zu gering, solange es kein De-Listing gebe, sprich: Solange jeder, der einmal unterschrieben hat, dazu gehört, ohne dass eine strenge Überprüfung erfolge. [...]"

    Weiter hier als PDF.

    Ergänzend kann ich hinzufügen: Anregungen an Utopia und ihre Changemake-Unternehmen aus dem Panel

    - Emmaradio: Lasst Unternehmen ihre Motive aus Utopia zu sein erzählen, als Zwischenfazit, außerhalb des Profilblog, zb. in einem Interview

    - Schaut mal in andere EU-Länder welche Formen der Selbstverpflichtungen es gibt, welche Akteure wirken mit, bringt einen Länder-Vergleich. Was passiert diesbezüglich gerade so in Brüssel? ( Volker Lübke: Dort versuchen Unternehmen mit aller Macht gegen Verbindliche Standards anzukämpfen. Warum?)

    - Richard Häußler: Macht regelmäßige und moderierte Strategie-Workshops mit den Unternehmen, in denen sich Unternehmen und Utopia positionieren.

    - Martin Kleene "Changemaker braucht mehr Transparenz und [noch] mehr Kommunikation bzw. kritischen Dialog.

    - Daniel Herzog: Mehr Selbstreflektion. Ist Utopia eine Wertegemeinschaft? Wenn ja, welche Werte werden wodurch vermittelt?

    Viele Grüße
    Emma


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