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Blog-Kommentare mit Blogs öffentlich machen oder nicht

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Beiträge (46 )
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Andes schrieb am 24.09.2009 um 16:32
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An anderer Stelle wurde darüber diskutiert, ob und in welcher Form die Kommentare zu Blogs von der "Öffentlichmachung" der Blogbeiträge betroffen wären. Ich persönlich sehe da kein besonders großes Problem, mag mich aber auch irren. Artikelkommentare und auch jeder Forenbeitrag jedes Users ist doch ebenso öffentlich einsehbar, wieso also nicht auch Kommentare zu öffentlichen Blogs?

Die Idee ansich, Blogs je Beitrag vom Verfasser auf öffentlich einstellen zu lassen gefällt mir. Einige der Blogs wären sicherlich auch für nichtregistrierte Besucher interessant zu verfolgen und führen ja ggf sogar zu einer "Konvertierung", das kann also eigentlich nur positiv sein! :)
    Hans-Werner Neumann schrieb am 25.09.2009 um 08:34
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    Ich erinnere mich an den Wunsch, Blog-Kommentare im eigenen Blog löschen zu dürfen, frei nach dem Motto: "Hier ist mein Heim, da wird nicht wild 'rumgepoltert, und was mir gegen den Strich geht, wird gelöscht." Vielleicht steckt das dahinter?

    Nun, ich halte diese Idee für problematisch, stammt auch nicht von mir. Obgleich es diesen Fall natürlich gibt: Nicht-wohlgesonnene Zeitgenossen müllen einem den Blog mit Gemecker zu...

    Daniel Überall schrieb am 28.09.2009 um 19:29
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    Neulich hat Thomas angeregt, man könnte doch die Blogs auch für Besucher der Website sichtbar machen, damit auch Nicht-Utopisten mit nachhaltigen Themen erreicht werden. Das Thema wurde als unkritisch angesehen, wenn auch nicht als wichtigstes. Da man es aber ziemlich schnell umsetzen kann und einige Probleme dann gleich angesprochen werden, wollen wir es gerne als erstes von zahlreichen weiteren umsetzen.

    Hierzu haben wir folgende Gedanken:
    - keiner muss: nur wer seinen Blog veröffentlichen will, hätte dann die Möglichkeit, wer es nicht möchte, muss es nicht

    - mehr Leser auf der Plattform: auf Utopia gibt es viel mehr unregistrierte Besucher als Utopisten, die würde man dann mit seinem Blog zusätzlich erreichen

    - neue Leute auf der Plattform: durch eine Öffnung der Blogs würde auch Google die Inhalte lesen, d.h. wenn jemand etwas bei Google sucht, kann er auch die Blogs finden und lesen. Utopia bekäme durch die offenen Blogs viele unterschiedliche Stimmen und durch die Sichtbarkeit bei Google kommen neue Leute auf die Plattform, die wir damit hoffentlich für Nachhaltigkeit interessieren können und jeder, der einen offenen Blog schreibt erreicht damit viel mehr Menschen als vorher

    - exklusiv für Utopisten: Wir zeigen nur den Namen und das Benutzer-Bild, das jetzt auch schon in den Gruppen und Foren sichtbar ist. Die übrigen Profildaten und Inhalte würden wir nicht vor den Login stellen. Wer diese Infos sehen möchte muss wie bisher Utopist werden und einloggen. Wer einen Kommentar schreiben will, muss sich sowieso registrieren.

    Folgende Fragen waren offen, die wir gerne an Euch weitergeben würden:
    - Wie sollen wir mit den Kommentaren umgehen? Vorschlag: Kommentare zu einem offenen Blog sind auch offen lesbar, jeder Kommentarschreiber wird bei der Texteingabe deutlich darauf hingewiesen , dass der Blog offen ist.

    - Was machen wir mit alten Beiträgen? Vorschlag: Die werden auch veröffentlicht, sobald der Autor einmal und aktiv auf "Alte Beiträge veröffentlichen" klickt.

    - Was machen wir mit bereits vorhandenen Kommentaren, wenn ein Blog-Schreiber seinen Blog öffnet? Vorschlag: die werden auch veröffentlicht.

    Zeitliches Ziel wäre es, den Umbau im Oktober fertig zu haben. Eine weitere Ausbaustufe könnten dann einzelene RSS-Feeds pro Blog und eine Abo-Funktion bei neuen Blog-Beiträgen sein – aber eins nach dem anderen ...

    (Warum wird hier eigentlich darüber diskutiert? -> hier wurde eine Frage zu Utopia und den Funktionen aufgeworfen, hier haben wir uns dazu getroffen und darum sprechen wir an dieser Stelle darüber. Mach mit, bring Dich ein – Du bist Utopia!)

    inaktiver User 25522 schrieb am 28.09.2009 um 23:34
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    Gelöscht von inaktiver User 25522 am 27.01.2010 um 19:08

    inaktiver User 1038 schrieb am 29.09.2009 um 00:05
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    > Was machen wir mit bereits vorhandenen Kommentaren,
    > wenn ein Blog-Schreiber seinen Blog öffnet?
    > Vorschlag: die werden auch veröffentlicht.
    Dagegen: der Blog-Schreiber kann nicht ungefragt für andere entscheiden, ob ein Kommentar öffentlich wird. Würde das gemacht, dann würde ich meine Blog-Kommentare löschen.

    topist schrieb am 29.09.2009 um 00:26
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    Schreibrechte (Kommentare) aber weiterhin nur bei Anmeldung, oder?
    Übrgens wäre es gut, wenn in Gästebüchern wieder bei einer Antwort der Kontext verdeutlicht werden könnte.

    Gruß vom Topisten

    werner stickler schrieb am 29.09.2009 um 08:18
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    Schreibrechte nur bei Anmeldung, das bleibt so.

    Kommentare bei öffentlichen Blogs wären in der vorgeschlagenen Variante öffentlich. Das bedeutet, daß die Kommentare lesbar sind. Wenn ein Besucher (Google wäre auch ein Besucher) dann aufs Profilbild klickt und der Blog nicht freigegeben ist, kommt die Anmeldeaufforderung.
    Das gleiche gilt bei einem Verweis (z.B: Link in einem Blog/Kommentar ) von einem öffentlichen Blog auf einen nichtöffentlichen.

    Eine selektive Veröffentlichung der Kommentare - also wenn jeder selber bestimmt, ob sein Kommentar öffentlich ist oder nicht (sei es beim Kommentieren oder mit einer Einstellung, die für alle Kommentare gilt) wäre eine Möglichkeit, die sich aufdrängt.

    Das würde meines Erachtens wenig Sinn machen: Beispiel: Daniel hat einen öffentlichen Blogbeitrag geschrieben, Jonas kommentiert und markiert "nicht veröffentlichen", ich antworte auf Jonas' Kommentar und markiere "veröffentlichen". Dann würde nur meine Kommentarantwort zu sehen sein. Das macht die Diskussion unverständlich und könnte in manchen Konstellationen auch die Aussage verfälschen, was jeder Kommentierende berücksichtigen müsste (in dem Beispiel dann ich).

    Das würde somit bedeuten, daß der Vorschlag:

    - Was machen wir mit bereits vorhandenen Kommentaren, wenn ein Blog-Schreiber seinen Blog öffnet? Vorschlag: die werden auch veröffentlicht.
    anders lauten sollte: "die werden nicht veröffentlicht"
    d'accord? (einverstanden?)


    :-) Werner

    inaktiver User 47075 schrieb am 29.09.2009 um 08:52
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    Öffentlich oder Nichtöffentlich ich verstehe die Sorgen derjeningen welche ihren Blog nicht öffenlich machen wollen nicht ganz. Es kann jeder Internetnutzer Mitglied bei Utopia werden und danach sämmtliche Beiträge lesen, die Indentität des neuen Nutzers wird nicht überprüft, man kann also auch einen Anonymen Accout eröffnen. Folglich sind eigentlich schon heute alle Blogs und Beiträge quasi öffentlich, zumal der Autor keine Kontrolle drüber ausüben kann wer mitliesst oder nicht.

    Ich kann aber gut damit leben, dass der Autor die Wahl haben soll. Die Kommentare müssten demnach die selben Rechte wie der Blog selber haben, ist dieser öffentlich sind es die Kommentare auch und umgekehrt, einzelne Kommentare auszuschliessen ist keine Lösung. Für wicklich vertrauliche Infos gibt es auch schlauere Wege als eine Kommentarfunktion.

    je suis d'accord mit Werner was die bereits Vorhanden anbelangt?

    Andes schrieb am 29.09.2009 um 09:20
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    Juenger schrieb:
    "Ich möchte auch nicht, dass meine postings öffentlich sind. Bedeutet das dann nicht, dass ich gar nicht mehr mitdiskutieren kann?
    Denn in allen öffentlichen blogs werden meine postings dann veröffentlicht.
    Auch Zitationen und namentliche Verweise auf meine Beiträge führen doch dazu, dass ich zwangsweise, sobald utopia für google freigegeben wird, dort auch vorkomme, egal, ob ich meinen blog freigegeben habe oder nicht?"

    Du tauchst ziemlich sicher auch jetzt schon bei Google auf. Artikelkommentare, Gute Fragen inklusive der dazugehörigen Antworten und Diskussionen sowie alle Forenstränge waren und sind öffentlich einsehbar und damit auch Google bekannt. Es mag einen Bruchteil der Blog-Kommentare geben, die aus dem Glauben heraus, hinter dem Login "sicher" zu sein etwas persönlicher formuliert wurden als dies an anderer, öffentlicher Stelle passiert wäre und hier verstehe ich durchaus den Einwand von Jonas, dass man geneigt wäre, zumindest einige der Kommentare zu entfernern, wären diese frei lesbar. Allerdings hat oekomark absolut richtig angemerkt, dass die "Privatsphäre" im Internet bei freier Registrierung eh so eine Sache ist und spätestens "Zitationen" können einfach nicht verhindert werden...

    Bei der ganzen Thematik geht es ja eigentlich v.a. darum, den Besuchern die sich bisher nicht registriert haben noch einmal die Hürde herabzusetzen, indem sie an spannenden Themen teilhaben können. Schließlich ist das Ziel von Utopia ja v.a. das nachhaltige Denken und Handeln in den Köpfen möglichst vieler zu verankern. Und durch das Lesen spannender Diskussionen schafft man es vermutlich leichter, Leute zum nachdenken zu bewegen... Ich habe hier auf jeden Fall schon viele tolle Blogbeiträge lesen dürfen! :)

    Was die funktionale Logik angeht gibt es meiner Ansicht nach nur zwei klar Lösungen und keine Hybride, wie Werner anschaulich erklärt hat: Entweder alle Kommentare von öffentlichen Blogbeiträgen sind öffentlich sichtbar, oder sie sind es nicht. Die größte Problematik stellt sich im Falle der Freischaltung bereits existierender Blogbeiträge sowie die Möglichkeit, dass ein Benutzer einen als "geschlossenen" Blogbeitrag mit dazugehörigen Kommentaren (die im Glauben verfasst wurden, nicht von Google und anderen Besuchern einsehbar zu sein) auf öffentlich stellt und damit Äußerungen vor den Login schiebt, die da nach Benutzerwunsch und -erwartung eigentlich nicht hingehören. Sieht man diesen Punkt als tatsächlich kritisch an (ich persönlich tue es aus Argumenten, die oekomark klar verständlich aufgeführt ha nicht) müsste man sich vermutlich dafür entscheiden, Blogkommentare ohne Ausnahme nur für eingeloggte Utopisten einsehbar zu machen. In Hinblick auf unser aller Ziel wäre es aber andererseits glaube ich keine all zu große "Gefahr", sich für den möglichst freien und offenen Umgang zu entscheiden, um endlich dafür zu sorgen, dass gewisse Themen endlich besser in den Köpfen ankommen... Die Wahl hat ja gezeigt, wie nötig das offensichtlich ist... :(

    Könnte man nicht dem Blogverfasser hinsichtlich der Öffentlichmachung seine Beiträge in sofern vertrauen, dass dieser Blogs mit Kommentaren nur dann im Nachhinein freischaltet, wenn er den Eindruck hat, die Äußerungen der Utopisten sind "öffentlichkeitstauglich"? Man könnte ihn ja auch vor dem Veröffentlichen nochmal konkret darauf hinweisen, dass mit dieser Entscheidung auch die Kommentare öffentlich gemacht würden?! Nur so eine Idee... Man könnte natürlich auch argumentieren, dass Artikelkommentare, Gute Fragen und Foren genug Einblick liefern sollten und die Blogkommentare nicht der entscheidende Faktor sein werden, Besucher zu "bekehren"... Bliebe weiterhin die fragwürdig stichhaltige Definition von "Privatsphäre" hinter offenem Login, aber wenigstens wäre Google ausgeschlossen... Abwägungssache... :)

    inaktiver User 47075 schrieb am 29.09.2009 um 12:16
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    Könnte man nicht dem Blogverfasser hinsichtlich der Öffentlichmachung seine Beiträge in sofern vertrauen, dass dieser Blogs mit Kommentaren nur dann im Nachhinein freischaltet, wenn er den Eindruck hat, die Äußerungen der Utopisten sind "öffentlichkeitstauglich"?

    Ich finde es relativ heikel wenn ein Blog zuerst nichtöffentlich ist und dann erst später auf öffentlich umgeschalten wird, da sich diejenigen welche einen Kommentarschreiben nicht mehr mitbestimmen können. Es wird quasi eine falsche Sicherheit vorgegaukelt. Auf der anderen Seite muss man sich eh überlegen, welche Äusserungen man im Internet macht, zumal die Daten schier ewig im Netz verbleiben, vielleicht auch dann noch wenn es Utopia längst nicht mehr geben wird.

    Ich persönlich bin der Meinung das Information frei sein soll und jedem zuzgänglich der sich damit ausseinander setzen möchte. Ich meine mit Informationen jedoch nicht die Krankeversicherungsnummer oder ähnliches. Wer die Welt verändern will, muss endlich begreifen das Wissen zu monopolisieren immer dazu führen wird, das Menschen unterdrückt werden. Es ist für mich unerheblich ob jemand im Bioladen einkauft weil er Utopist ist oder eben nicht, Hauptsache er oder sie hat sich dabei etwas gedacht und sich bewusst dafür entschieden. Wenn dabei ein Kommentar von mir dabei geholfen hat ist das super und letztlich auch Sinn und Zweck dieser Plattform.

    werner stickler schrieb am 29.09.2009 um 12:36
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    Das würde bedeuten, daß ich bereits geschriebene Beiträge, sofern sie Kommentare haben, nicht mehr veröffentlichen kann (so daß sie auch für Besucher lesbar sind).Wenn die Kommentare dann automatisch auch öffentlich sind.


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