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Gentechnik - nein Danke! / Nachrichten von der Gentechnik

Gentechnik in Lebensmitteln - Wie eine Lobby die Kontrollbehörden unterwandert

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Beiträge (10 )
 
Maria_L schrieb am 25.05.2012 um 13:11
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"Die meisten wollen nichts gentechnisch Verändertes essen. Doch eine neue Untersuchung zeigt, wie die mächtige Gentechnik-Lobby die angeblich neutralen deutschen Kontrollbehörden unterwandert hat - zum Schaden der gutgläubigen Verbraucher."

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gentechnik-in-lebensmitteln-wie-eine-lobby-die-kontrollbehoerden-unterwandert-1.1366416
    Richard-Burgenlandler schrieb am 25.05.2012 um 21:24
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    Da wird mir so übel wenn ich das lese, und hätte ich das Hackebeil nicht schon gewaschen und geölt, mit dem ich gestern die beiden Junghähne .........

    gruenebine schrieb am 25.05.2012 um 22:11
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    @Richard: oh, nein Richard, ich sehe sie flattern, kannst du das echt tun, oder ist das Hackebeil lieber für nicht gentechnisch verändertes Holz?
    Zumindest finde ich gut, wenn große Zeitungen das vielen Menschen auf den Frühstückstisch werfen!

    berniewa schrieb am 25.05.2012 um 22:14
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    'hab ich auch schon gelesen . echt ein skandal !

    Richard-Burgenlandler schrieb am 25.05.2012 um 22:30
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    @ gruenebine

    Tja, da flattert nichts mehr, aber jetzt ist Ruhe im Hühnerhof eingekehrt. Ganz friedlich ziehen die Hühner hinter ihrem stolzen Hahn einher. Mit seinem Gegurre gibt er bekannt wo es etwas zu fressen gibt und hie und da lässt er sein Krähen ertönen.

    Die letzten Wochen waren sehr anstrengen, nicht nur für die Hühner und den Hahn, auch für uns. Drei Hähne für 12 Hühner sind exakt 2 Hähne Zuviel. Tja und da muss halt dann das Hackebeil her...

    Was mich aber noch viel mehr aufregt ist der Nachbaracker, der baut zwar keine Gentechnik an, ist ja bei uns verboten, aber mächtig spritzen tut der.

    Seit 4 Jahren baut der Mais an, ohne das jemals ein Krümel Mist oder Kompost auf den Acker gekommen wäre immer nur das Scheiß Kunstdüngerzeug. Vor zwei Tagen hat er gespritzt.

    Vor dem Spritzen sah der Acker so aus:

    [image]

    Zwischen den Maispflanzen sieht man grünes "Unkraut"

    Heute ist der Acker dazwischen nur noch Lehmfarbig, alle Pflanzen zwischen dem Mais sind verschwunden.

    Und wenn ich das sehe bekomme ich einen ganz dicken Hals und muß an das Hackebeil denken.

    gruenebine schrieb am 25.05.2012 um 23:28
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    @Richard: Ja, ich könnte kein Tier eigenhändig hacken, auch wenn ich weiß, die Tiere sind für Nichtvegetarier eben auch zum essen da, und deine Hühner werden glücklich gackernd gehackt.
    Der Nachbar ist bestimmt von Dir schon versucht worden, Bio-aufgeklärt eine andere Feldmethode zu wählen? Kann ich verstehen, dass Du ans Hackebeil denkst. Man kann ihm noch nicht mal ein bisschen nette Samenmischungen aufs Feld zurückstreuen, dann setzt er noch stärker die Chemiekeule an.Umgekehrt wird der Wind seinen Kunstdünger aber vielleicht über den Zaun zu Dir wehen? Das ist ärgerlich.

    Uwe-Sievers schrieb am 26.05.2012 um 09:19
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    Was sagte Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments vor kurzem in einem Bericht über Nokia:

    "Ich habe es aufgegeben bei multinationalen Konzernen von moralischen Kriterien aus zu gehen, da muss man nicht über Moral diskutieren.

    Die Managerebenen dieser Konzerne haben nur ein Ziel, das ist die Gewinnmaximierung zu gunsten Ihrer Aktionäre."
    http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0524/nokia.php5

    Moral? Ethik? Humanität?

    Vertrauen? NEIN!

    Es hat schon seinen Grund warum immer mehr Menschen sich selbst versorgen wollen, oder andere Alternativen suchen.
    Auch wenn man/frau dafür einen Hahn, Henne oder Kaninchen selber schlachtet.

    Maria_L schrieb am 26.05.2012 um 12:04
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    Gestern bin ich an einem Feld vorbeigekommen, wo die Brennesseln am Wegesrand ganz geknickt und vergilbt ausgesehen haben weil das Feld frisch gespritzt war.
    Wahrlich kein ungewohnter oder neuer Anblick, aber es geht mir immer wieder nah.

    @gruenebine, ich an Richards Stelle würde das Gespräch nicht von selbst drauf bringen.
    Wenn der Nachbar nichts anderes kennt, als seine Chemiekeule, dann beißt er garantiert auf Granit und hat einen Feind mehr auf dieser Welt.
    Höchstens würde ich ihn bitten, etwas Abstand zu meinem Feld zu halten.

    Ich würde allerdings jederzeit begeistert ein Gespräch in Gange bringen, wenn der Nachbar sich dafür interessiert, wie ich meinen Garten bewirtschafte...mit gutem Beispiel voran gehen, auch wenn es sich nicht so leicht auf's Große übertragen läßt.

    gruenebine schrieb am 26.05.2012 um 12:49
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    @Uwe: ganz genau, das Dumme ist eben nur, das solche Manager oder auch Politiker... gern die Moral,Ethik Humanitätshülle als Überzeugungswerkzeug gebrauchen. Wenn alle Menschen aufgeklärt wären über die wahren Motivationen, könnten sie freier wählen. Doch dann würde sich nicht mehr so großer Profit einstellen.
    Ich finde die hinterlistigen Methoden der Unterwanderung , der Lügen.... überall bekämpfungswürdig.

    @Maria_L: ich an Richards Stelle meinte Versuche auch nur in Hackebeilabwesender Haltung , stimme Dir zu mit deinem Kommentar!

    Richard-Burgenlandler schrieb am 26.05.2012 um 20:58
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    Ach ihr Lieben, das mit dem Hackebeil ist ja so eine Sache.

    Ich würde es nicht gegen den jungen Bauern , der das Feld bearbeitet erheben, der kann ja nichts dafür, mit dem hab ich auch schon sehr gute Gespräche geführt, allerdings über Lehmbau und so, als er mich sah wie ich mit den nackten Füßen im Lehm stampfte um ihn fürs Mauern herzurichten. Da erklärte ich ihm alles und bekam so eine Ahnung, dass die alle keine Ahnung haben.

    Da zählt nur der Vertreter im Lagerhaus und wenn der was sagt dann wird’s wohl stimmen. Dass der Vertreter bevor er Pestizide verkauft hat, Vertreter für Damenunterwäsche war, weiß ja schließlich keiner.

    Das Hackebeil würde ich auch nicht gegen diese Vertreter richten, denn die sind ja auch nur arme Schweine.

    Ich möchte das Hackebeil gegen die unendlich große Dummheit erheben, tja und dafür ist mein Hackebeil eindeutig zu klein.


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