Gentechnik - nein Danke! / Events und Termine zur Gentechnik
Demo gegen das InnoPlanta-Forum 2012
Der voraussichtliche Termin ist der erste Montag im September.
Bis dahin aber muss niemand ruhen - sowieso nicht (gibt ja genug zu tun in dieser Welt ...) und auch nicht in Bezug auf den Standort, wo das InnoPlanta-Forum dann das Ende der Vegetationsperiode einläuten soll. Denn die hat ja noch gar nicht begonnen. Üplingen, dieses Dorf mitten in der Börde, ist ja nicht nur Treffpunkt, sondern wird dieses Jahr ca. 2/3 aller Felder mit gentechnisch-veränderten Pflanzen in Deutschland auf seinen Äckern haben. Hier also treiben die profitgierigen GenpfuscherInnen hauptsächlich ihr Unwesen.
Uns ist das Anlass genug, auch vorher schon am Ort aktiv zu sein. Wir wissen nicht, wer sonst noch was machen wird dieses Jahr (2011 wurden die Felder ja in einer nächtlichen Aktion böse gerupft), aber wer sich Schaugarten, Felder und Hofgut schon mal in aller Ruhe anschauen will, kann das in den nächsten Wochen bei zwei Anlässen tun. Denn wir laden zweimal zu Veranstaltungen und einem gemeinsamen Spaziergang durch den Ort ein.
Hier die Daten:
Freitag, 23. März in der Börde: Bußgeldprozess, Vor-Ort-Spaziergang und mehr zum Schaugarten Üplingen
Die gentechnikgeile Justiz in Sachsen-Anhalt bittet mal wieder zum Tanz. Es gilt, kritische Geister einzuschüchtern. Das Amtsgericht Haldensleben will auf Veranlassung des dortigen Ordnungsamtes einen Aktivisten verurteilen, der beim InnoPlanta-Forum 2011 auf einen selbstgebauten Turm geklettert war und dort direkt vor den Toren des Hofgutes (wo sich gerade die Gentechnik-Seilschaften treffen wollten) mit einem Transparent gegen die Agrogentechnik demonstrierte. Wir machen aus diesem Tag mehr und laden alle dazu ein:
- 11 Uhr im Amtsgericht Haldensleben (Saal 7, Stendaler Str. 18, 39340 Haldensleben): Prozess gegen einen der Kletterer auf der Dreibein-Demo gegen das InnoPlanta-Forum 2011
- anschließend: Gemeinsame Fahrt nach Üplingen und Spaziergang rund um den auch für 2012 geplanten Schaugarten sowie das von den Gentechnik-Seilschaften übernommene, eigentlich als UN-Nachhaltigkeitsprojekt sanierte Hofgut
- anschließend (über MithelferInnen freuen wir uns): Verteilen von einer Zeitung mit regionalspezifischem Flugblatt in allen Dörfern rund um Üplingen
Hinweis: Wer schon am Vortrag anreisen will, kann in der Nähe einen Übernachtungsplatz bekommen. Kontakttelefon ist 0162-7162536. Dort ist Erik zu erreichen, der auch im Prozess der "Angeklagte" ist.
20./21.4. in Schöningen und Üplingen: Veranstaltungen zur Gentechnikkritik
- Freitag, 20.4. um 20 Uhr in Schöningen (Herzoginnensaal im Schloss): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (zum Inhalt siehe 17.4.)
- Samstag, 21.4. ab 15 Uhr durchs Dorf Üplingen (Treffpunkt: Parkplatz am Friedhof Üplingen, nördlicher Ortsausgang Badelebener Straße): Gentechnikkritischer Spaziergang mit Blicken auf Schaugarten und Hofgut, Informationen und Gesprächen
- Samstag, 21.4. ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftszentrum (im Hofgut Üplingen): Podiumsgesprächs zur Gentechnikkritik (geplant: Infos durch und Fragemöglichkeit an LandwirtInnen, ImkerInnen, GentechnikkritikerInnen)
Hallo Anti-Gentechnik-Aktivist_innen,
ich bin dabei! Wer sich auch den (ersten Montag im September) frei halten kann, der sollte mitkommen.
Ich fahre mit dem Auto aus Berlin los und suche noch Mitfahrer. Einfach antworten oder mich anschreiben.
Außerdem seien hier alle mit Verwandschaft im nördlichen Sachsen-Anhalt (Üplingen, Badeleben, Warsleben, Ausleben, Barneberg, Völpke, Ummendorf, Barneberg --> A2 Ausfahrt Eilsleben oder Alleringersleben zw. Magdeburg und Hannover) noch mal angesprochen, diese zu fragen, ob ein bis mehrere Zelte bei denen im Garten oder auf den Felder stehen können.
Feld frei!
Jana
passt auf das ihr nicht für zukünftigen Hunger in der Welt demonstriert........
Dass von Gentechnikeinsatz in erster Linie die Saatgutkonzerne profitieren, wobei Bauern und Verbraucher verlieren (und das ist nur auf die wirtschaftlichen, also bereits jetzt nachprüfbaren Effekte bezogen) ist weltweit wissenschaftlich bestätigt und kann im "Schadensbericht Gentechnik" von 2009 nachgelesen werden: http://www.boelw.de/dossiers_positionspapiere.html.
Menschen, die mit uns im September gegen Innoplanta demonstrieren, tun das aus unterschiedlichsten Beweggründen heraus. Da ist nicht nur die Umweltbewegung vertreten, sondern auch Wissenschaftler, Occupy-Aktivisten, Kapitalismuskritiker, Globalisierungsgegner und eben Menschen, denen globale Gerechtigkeit am Herzen liegt und dass der Hunger in der Welt verringert wird. Letzteres ist mitnichten der Hauptzweck eines Unternehmens wie Bayer, sondern die Gewinnmaximierung und Effizienzsteigerung. Das liegt wohl auf der Hand.
Legen wir uns also auf die Badelebener Straße in Üplingen :)
Die Diskussion, ob mit Ökolandbau weltweit alle Menschen ernährt werden können ist sehr spannend. Sie wird ausführlich auf dem McPlanet Kongress vom 20.-22.04. in Berlin geführt (Teilnahme kostenlos)!
Die Gentechnik steht ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Irgendwo muß doch die Mehrproduktion herkommen die wir jedes jahr meh benötigen. Wir nutzen langfristig entweder die vorkhandenen Agrarflächen intensiever oder wir müssen neue Agrarflächen schaffen, sprich Regenwald roden.
Oh bhellweg, du bist wirklich unverbesserlich!
Lass es einfach, Du befindest dich hier am falschen Platz mit Deinem immer wiederkehrenden Gentechniklob!
Gottseidank (oder wem auch immer) haben wir denkende und handelnde Menschen, die um die Gefahr wissen und sich nicht dummüberschwätzen lassen.
Gentechnikfreie Grüße und DANKE VIELMALS an ALLE, die diesem irrsinn die Stirm bieten.
Der bhellweg sollte sich selbst als Regenschirm verkaufen.
An ihm perlt alles so herrlich ab...manchmal beneide ich diese Resistenz gegen Außeneinflüsse jeglicher Art.
@Jana
Deine Begeisterung macht Mut, Wünsche euch viel Erfolg! Leider kann ich an dem Termin persönlich nicht dabei sein, bin es aber ganz bestimmt mit dem Herzen.
Feld frei und herzliche Grüße
Ich bin kein Gentechnikfreund aber wir müssen uns damit auseinandersetzen. Auf Gentechnik zu verzichten kann genau so gefährlich sein als sei einzusetzen. Es muss schließlich jedes Jahr 3% mehr geerntet werden als im Jahr zuvor. Woher sollen diese Erntemengen kommen?????? Eine fundamentale Opposition gegen Gentechnik bringt überhaupt nichts dann wird nur Monsanto und Co das feld überlassen. Besser wäre es wenn NGO´S wie Greenpeace und co sic in der Entwicklung enbringen würden, das abber wäre zu kompliziert für deren Spender zu vermitteln......
Wie die die jährlichen Erntesteigerungen dargestellt werden sollen wissen diese GVO´s alledings auch nicht. Ich gehe mal davon aus das deren Spender das auch nicht interessiert.
Im übrigen wollen alle firmen die etwas entwickeln damit Geld verdienen, das ist bei der Gentechnik nicht anders als bei Windkraftanlagen oder Solarpaneelen doer Elektroautos....
@bhellweg
Wir müssen uns mit Gentechnik überhaupt nicht auseinandersetzen, sie ist überflüssig wie ein Kropf und die Stories von den Ertragssteigerungen dadurch sind einfach Märchen. Die Selbstmorde verzweifelter Bauern in Indien, die sich z. B. auf den Baumwolldeal eingelassen haben, sind dagegen bittere Realität.
Ernstzunehmende Wissenschaftler sind in aller Welt der Meinung, dass die ertragreichsten Pflanzen diejenigen sind, die an das jeweilige Klima angepasst sind.
Ertragssteigerungen zu wollen, heißt also, die Biodiversität in dem jeweiligen Landstrich gezielt zu fördern, sich nicht auf 3 - 4 Arten zu beschränken, sondern die ganze Vielfalt zu nutzen, kleinräumig und dezentral.
Wenn dann noch das bebaute Land von den dortigen Menschen genutzt werden kann und nicht von irgend welchen - nur am Profit interessierten - "Kolonialherren" besetzt und ausgebeutet wird, kann die Menschheit locker ernährt werden. Dagegen stehen leider nur UNSERE egoistischen wirtschaftlichen Interessen.
Also, bitte keine Krokodilstränen über verpasste Chancen vergießen, wenn es um die Gentechnik geht - die Erde ist Millionen von Jahren ganz gut OHNE ausgekommen!
Tja, Wissenschaftler die die Zukunft schon kennen waren bisher selten, vor allen waren sich nicht seriös. Klar brauchen wir an den Sctandort angepasste Pflanzen, aber die Pflanzen müssen sich schneller an den Standort anpassen können als das Klima sich dort ändert.
Die Gentechnologie steckt noch in den Kinderschuhen, schaun wir mal was sie alles noch kann. Auf jedenfall benötigen wir Technologien mit denen mehr und sicherer geerntet werden kann. Die Gentechnologie kann dazu gehören.
Das mit Indien ist totaler Blödsin der Anti-Gentechnik-Lobby. Warum bauen die Inder denn wohl fast 100% GV Baumwolle an? Gezwungen hat sie niemand dazu.
http://www.transgen.de/anbau/eu_international/193.doku.html
Klar ist die Erde Millioenen von Jahren ohne Gentechnik ausgekommen. Bisher mußten ja auch noch nie / mrd. Menschen ernährt werden

