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GEGEN NAZIS! / Info-Veranstaltungen

Silvio Meier Gedenken - von Nazis ermordet, aber unvergessen!

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Beiträge (4 )
 
DirekteAktion schrieb am 10.11.2011 um 06:56
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Wer war Silvio Meier?

Am Abend des 21. November 1992 war Silvio Meier mit drei FreundInnen auf dem Weg zu einer Party. Auf dem U-Bahnhof Samariterstraße trafen sie auf eine Gruppe junger Neonazis, von denen einige rechte Aufnäher trugen. Die Linken stellten die Rechten zur Rede und nahmen ihnen die Aufnäher ab.

Durch den Streit hatten sie die letzte U-Bahn verpasst und wollten den Bahnhof wieder verlassen. Auf der Mittelebene warteten jedoch die Neonazis und stachen auf Silvio und seine Freunde ein; er starb kurze Zeit später. Noch im Krankenhaus wurden die vier Linken verhört und ihnen vorgeworfen, schuld am Tod ihres eigenen Freundes zu sein.

Zum Gedenken an Silvio Meier gibt es in Berlin im November einige Aktionen die nicht nur an seinen Tod, sondern auch an die Ursachen erinnern sollen:

-Infoveranstaltung zu Silvio Meier: Donnerstag | 10.11.2011 | 20.00 Uhr | Schererstr. 8, S+U Wedding

- Input.Berlin blickt am 15.November auf Entwicklungen der Berliner Nazi-Szene in den letzten zwei Jahrzehnten zurück. Dabei stehen deren Wandel, zentrale Akteure und die aktuelle Situation im Fokus. Dienstag, 15. November, 19:00 - 21:00 Schreinerstr. 47- Berlin-Friedrichshain

- Am 19. November von 15:00 - 19:00 Uhr findet am Ort seiner Ermodung - dem U-Bahnhof Samariterstraße Friedrichshain, Berlin - die Silvio-Meier-Demo 2011 statt.

- Silvio-Meier Soliparty Samstag | 19. November | 22 Uhr | K9, Kinzigstraße 9, U-Bhf. Samariter Straße

- Silvio-Meier-Mahnwache: Montag | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße

Mehr Infos:

http://direkteaktion.over-blog.de/article-silvio-meier-gedenken-88078851.html
    SILKY schrieb am 10.11.2011 um 08:25
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    die Rechte Scene in Deutschland ist nicht zu unterschaetzen.Man sollte das nie totschweigen.

    berniewa schrieb am 10.11.2011 um 12:18
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    Solidarische Grüße nach Berlin an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mahnwache.

    Die Ursachen solcher Gewalt sind (aber) viel schwieriger zu greifen, als so manche z.B. aus der "Antifa" Szene meinen; es hilft langfristig nicht viel, einfach 'nur' offen zu bekunden, dass mensch gegen Nazi Ideologie ist, obwohl das auch wichtig ist.

    Auf mindestens 3 'Ebenen' wäre dem entgegenzuwirken:

    1. In allen Medien, aber auch schon in Schulen, nicht 'autoritär' sondern dialogisch, die Kernbestandteile solcher Ideologien als irrational und vorurteilsvoll aufzudecken - bzgl historischer Aspekte ebenso wie aktuell soziologischer Aspekte (z.B. Meinungen wie "Ausländer nehmen uns Arbeitsplätze weg" z.B. schon die stereotype Konstruktion dieses "die" versus "wir" ist als irrational national-ideologisch engstirnige Denkweise zu entlarven u.s.w.)

    2. Pädagogisch repressiv autokratische und ignorant laissez-faire Erziehungsstile nachhaltig zu überwinden, in 'Elternhäusern' ebenso wie in Kitas, Schulen u.s.w.

    3. Ausstiegsmöglichkeiten für Nazis, die aus ihren Cliquen heraus wollen, schaffen bzw fördern; denn das ist für diese Leute oft quasi ähnlich schwer, wie aus so mancher sogenannten "Sekte" auszusteigen

    berniewa schrieb am 10.11.2011 um 12:22
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    Im Juli vor 2 Jahren gab es übrigens ebenfalls in Berlin einen brutalen Mordversuch von solchen Leuten.

    Meine Anfrage in der Gruppe Faires Berlin und Brandenburg, wer zu einer Kundgebung dazu mitkommen würde, war übrigens gleich 0 - in Worten: Null !
    Siehe: http://www.utopia.de/gruppen/faires-berlin-und-brandenburg-209/diskussion/sa-18-juli-18-oo-in-friedrichshain-kundgebung-anlaesslich-178431
    und meine Reaktion darauf: http://www.utopia.de/gruppen/faires-berlin-und-brandenburg-209/diskussion/enttaeuschend-179171


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