Sehr lesenswerter Beitrag aus Publikative.org
“Wunderbare Jahre”: Nazi sein als Lebensgefühl"
Seit der Mordserie des so genannten Nationalsozialistischen Untergrunds geistern sie wieder durch alle Medien, die Klischees von den „dummen Nazis“, den „dumpfen Schlägern“ und den „grölenden Skins“. Doch kaum etwas könnte weiter weg sein von einer adäquaten Beschreibung der Realität als die alte Mär von den verblödeten Verlieren, deren Gewalt vermeintlich nur „ein stummer Schrei nach Liebe“ ist." ...weiterlesen.
Es ist mir auch schon unangenehm aufgefallen, dass in beinahe allen Medien von der Tagesschau bis zur Bildzeitung immer Bilder von kahlen Hinterköpfen herhalten müssen. Darin spiegelt sich ein generelles Problem des Nichtwissens über die durchaus komplexeren Strukturen und Bewegründe der rechten Szene wider. Obwohl der Begriff "Szene" eigentlich auch schon nicht passt in Anbetracht der vielfältigen und weitvebreiteten Formen von Nationalismus, Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und Ressentiments in unserer Gesellschaft. Ein NPD-Verbot ist sicher richtig, wird aber nicht reichen. "Die Demokratie braucht Demokraten", ist ein Fazit dieses Artikels...
Und wer mehr Anhaltspunkte für Erklärung sucht wird u.a. hier fündig: http://www.utopia.de/gruppen/gegen-nazis-281/diskussion/literatur-zur-rechtsextremismusforschung-198909
GEGEN NAZIS! / Aufklärungs-, Anti-Rassismus- und Kulturarbeit
Das Bild vom "dummen Glatzen"
vielleicht nicht bei allen.
ein stummer Schrei nach Liebe aber bestimmt Abwehr von tiefen Minderwertigkeitskomplexen ,verdraengter Angst etc.und Ausdruck tiefster Verkommenheit(emotional)
ich glaube nciht ,dass ein normaler d.h. fuer mich,zur Empathie und Reflektion faehiger Mensch ein Beduerfnis hat sich derart ueber andere zu stellen. Ich gehe nciht davon aus ,dass der Mensch von Geburt an boesartig ist.
Wenn man allerdings fuer normal haelt das der Mensch Suendenboecke fuer sein persoenlihces Gedeien braucht dann wird es komplizierter.

