Green IT / Futurecomputing / Allgemeines
Green IT geht nur mit green programming
Hallo Pirmin,
wie soll der Energieverbrauch einer Software besitimmt werden?
Die läuft nun einmal auf einer Hardware, die sie benötigt und der
Stromverbrauch von einem SW-HW-System
ist doch von vielen Faktoren abhängig.
Ich stell mir das so vor: es wird ein Anwender-Szenario konzipiert, das den typischen Einsatz der Software widerspiegelt, z.B. bezogen auf Unternehmenssoftware: 100 Artikelstämme anlegen, 100 Kunden anlegen, 100 Aufträge mit jeweils 10 Positionen erfassen etc.
Das ganze darf nicht länger als eine festgelegte Zeit dauern. Der Energieverbrauch der kleinsten Hardware, mit der sich diese Zeit einhalten lässt, ist die Vergleichsgrösse.
Entscheident für den Energieverbrauch sind auch die Rahmenbedingungen. Steht etwas ein Server in einem klimatisierten Rechnenzentrum und verbraucht dadurch weniger Energie zum Selbstkühlen, müsste doch ein Teil der Kühlungsenergie des Zentrum draufgeschlagen werden.
Prozessoren arbeiten bei niedrigen Temperaturen effizenter. Daran wird der Vergleich scheitern.
Es gibt wiederrum auch Rechner mit passiver Kühlung. Diese Richtung sehe ich persönlich als die bessere an.
genau, der Strom der Klimaanlage zählt dazu.
Also jeglicher Strom, der zur Durchführung der Datenverarbeitung von nöten ist.
Sozusagen ein Datenverarbeitungs-Wirkungsgrad.
Schaut mal bei unserem Forschungsprojekt vorbei: www.green-software-engineering.de

