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Tagesgeld - die alternative Geldanlage

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Beiträge (18 )
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TinoM schrieb am 11.12.2008 um 14:54
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Durch die stetig sinkenden Zinsen für Sparbücher und die fallenden Aktienkurse sollte man sich nach Alternativen umschauen. Eine mögliche Alternative ist das Tagesgeld. Diese Geldanlage bringt gute Zinsen. Da es aber auch hier grosse Unterschiede gibt, sollte man einen Vergleich durchführen. Erst dann sollte man ein Tagesgeldkonto eröffnen.
Wie steht ihr zu der Alternative Tagesgeld? Ist das für euch interessant?

Gruss Tino
    Burnie schrieb am 11.12.2008 um 15:40
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    gute Zinsen.
    Gruss Tino


    Tino,

    was sind "gute Zinsen" ?

    :cool:

    bhellweg schrieb am 11.12.2008 um 15:52
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    Tino,
    was sind "gute Zinsen" ?


    Die Enlohnung für Geldverleih.
    Beim Verleih von Wohnungen nennt man das Miete

    Burnie schrieb am 11.12.2008 um 22:22
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    Lieber Heinrich!


    ... ich zielte weniger auf die nummerische Bedeutung von "gut" ...

    ;)


    danke aber für die Erläuterungen, denke sie sind so manchen hilfreich.

    Evtl noch dazu, die Eigenkapitalquote ist stark sinkend, war sie noch vor 5 Jahren bei rund 20 % liegst sie nun je nach Quelle bei rund 14% .. ohne die Grossunternehmen schon teilweise nur noch einstellig bei 7%.

    Im europ. Ausland liegt sie tw. bei 30% und mehr %

    Jessica schrieb am 11.12.2008 um 22:34
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    Also um das ganze nochmal zur Anfangsfrage zu lenken:

    Ich denke, die Umweltbank hat ein gutes Angebot in Sachen Tagesgeld. Mich überzeugt das ganze jedenfalls, da ich die Bank an sich auch sehr sympatisch finde und dort auch mit gutem Gefühl Geld anlegen kann.

    Lieben Gruß,
    Jessica

    TinoM schrieb am 12.12.2008 um 10:13
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    Also um das ganze nochmal zur Anfangsfrage zu lenken:

    Ich denke, die Umweltbank hat ein gutes Angebot in Sachen Tagesgeld. Mich überzeugt das ganze jedenfalls, da ich die Bank an sich auch sehr sympatisch finde und dort auch mit gutem Gefühl Geld anlegen kann.

    Lieben Gruß,
    Jessica


    Hallo Jessica,
    das Angebot hört sich gut an.
    Kannst Du mir bitte die Internetadresse der Umweltbank mal mitteilen?
    Vielen Dank!

    LG Tino

    Infium schrieb am 13.12.2008 um 23:58
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    also die Umweltbank findet man unter umweltbank.de ;)

    ist die denn zu empfehlen, also hat jemand erfahrung mit der bank? und kann ich da auch ein ganz normales konto eröffnen?

    Jessica schrieb am 10.01.2009 um 21:51
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    Hallo :)

    Leider sehe ich eure Antworten erst jetzt, sonst hätte ich mich früher gemeldet.

    Ich bin seit etwa 2 Jahren bei der Umweltbank und bin sehr zufrieden mit den Leistungen und dem Service. Leider bietet sie aber kein "normales" Giro-Konto an, bisher jedenfalls noch nicht, vielleicht wird sich das irgendwann ändern. Man bekommt dort aber ansonsten so gut wie alle Bankleistungen, so z.B. auch Mietkautionskonten und halt eben Sparbücher, Tagesgeldkonten etc. pp.

    Bei weiteren Fragen schreibt mir am besten eine persönliche Mitteilung, dann antworte ich auch ganz bestimmt eher :)!

    Lieben Gruß,
    Jessica

    scanners schrieb am 13.01.2009 um 10:43
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    Das 1. Märchen: »Geld arbeitet und vermehrt sich.«

    Ja, ja, ich weiß. Alle haben uns das erzählt.

    ?Lass doch dein Geld für dich arbeiten", heißt es. ?Wenn Sie Ihr Geld bei uns anlegen, vermehrt es sich", und so weiter. Und nun mal ehrlich: wir haben das doch auch geglaubt! Es macht ja auch eine Menge Spaß sich vorzustellen, wie das Geld schuftet, oder noch viiel besser, wie es sich vermehrt! Ja, wenn Geld-Papi und Geld-Mami eine flotte Kontonummer schieben, dann...

    Jetzt aber mal im Ernst: Geld arbeitet nicht, und vermehren kann es sich auch nicht! Tut mir leid, aber so sieht es aus. ?Aber die Banken zahlen doch Zinsen", werden Sie jetzt sagen. ? Wirklich? Die Bank schreibt Zinsen gut, das stimmt. Aber woher hat die Bank das Geld? Von den Schuldnern hat sie es! Die Bank behält davon nur eine Provision, mehr nicht.

    Zinsen zahlen also immer nur die Schuldner. Das heißt: Ohne Schuldner keine Zinsen!

    Bleibt die Frage, woher schlussendlich der Schuldner das Geld für die aufzubringenden Zinsen hat? Erarbeitet hat er es! Und wenn wir schon dabei sind: Womit bezahlt der Staat eigentlich seine Milliarden an Zinsen? Mit unseren Steuergeldern natürlich. Die wir erarbeitet haben! Und die Unternehmen? Die rechnen ihre Kapitalkosten (so werden die Zins-Zahlungen dann genannt) in die Preise ein, versteht sich. Das bedeutet: auch wer keine Schulden hat, zahlt Zinsen, und zwar fleißig!

    So läuft das nämlich: Geld arbeitet nicht, und vermehren kann es sich auch nicht. Zinsen werden ? wie alles andere auch ? mit Geld bezahlt, das erarbeitet wurde!

    Auf diese Weise fließt das Geld von der Arbeit zum Kapital, von der Mehrheit zu einer Minderheit, von Arm zu Reich! Nicht nur bei uns, sondern überall auf der Welt, und über alle Grenzen hinweg. Und weil mit den Geldvermögen gleichzeitig die Schulden, und damit wiederum die Zinstransfers wachsen, beschleunigt sich dieses System aus sich selbst heraus, und schaukelt sich immer weiter auf.

    Eine wirklich lustige Sache, die wir da erfunden haben...
    Das 2. Märchen: »Es ist kein Geld mehr da ...«

    Aha! Und wo ist es hin? Mittlerweile vergeht ja kaum ein Tag, ohne dass uns irgendwer erzhält, es sei kein Geld mehr da, und dass deshalb gekürzt werden muss. Nur, wo das Geld hin gekommen ist, verrät uns keiner. Schon seltsam.

    ?Der Staat hat kein Geld mehr", sagen die Politiker. ?Die Leute haben kein Geld mehr (zum ausgeben)", sagen die Händler. ?Nehmen Sie doch einen Kredit auf", sagen die Banken...

    ?Der Staat hat zuviel ausgegeben", heißt es, ?und deshalb ist kein Geld mehr da". Na klar, versteht doch jeder... Eine Frage: Seit wann kann man Geld durch Ausgeben zum Verschwinden bringen?
    Geld verschwindet nicht! Jedenfalls nicht wirklich. Es sei denn, Sie verbrennen Bargeld!

    Was ist nun mit dem Geld? Geld ist reichlich da, bei uns, und auch global gesehen. Und wenn die Mehrheit, einschließlich Staat und Komunen, nichts oder immer weniger hat, ist klar, dass es woanders hinfließt: zu einer Minderheit!

    Etwa 90% des Kapitals befindet sich in den Händen von 10% der Menschen! Die große Mehrheit darf sich mit dem Rest vergnügen! Und diese Diskrepanz vergrößert sich auch noch von Tag zu Tag.

    Und wie kommt das? , dass habe ich schon im ersten Märchen angedeutet: durch Zins und Zinseszins sind die Geldvermögen explosionsartig gewachsen, und die gleich großen Schuldenberge auf der anderen Seite. (Zur Erinnerung: ohne Schuldner, keine Zinsen!) Weil Kredit-Schulden immer auch Zins-Schulden bedeuten, wachsen diese auch.

    Jetzt wissen Sie, wo das Geld steckt, und warum bei den Menschen gespart werden muss: Damit das Kapital bedient werden kann! Und das Kapital wird immer bedient.
    Kurz: Das Geld konzentriert sich immer stärker bei immer weniger Menschen, ? die Mehrheit arbeitet für eine Minderheit, und wird dabei immer ärmer.

    Weil aber eine immer weiter fortschreitende Verarmung nicht sein darf, da ja sonst die Wirtschaft zusammenbricht, muss eben der ganze Kuchen immer größer und größer werden!

    Und wie nennen wir das klugscheißerisch? Richtig: Wirtschaftswachstum!
    Das 3. Märchen: »Wirtschaftswachstum löst unsere Probleme!«

    Genau deshalb jagen ja Politiker und Wirtschafts-Waise wie wild die Wachstums-Sau durchs Land. Denn wenn der Kuchen nicht mehr wächst, frisst das Kapital uns buchstäblich auf. Darum müssen wir immer mehr leisten, immer mehr verkaufen und verbrauchen!

    Aber dieser Zusammenhang wird gewissenhaft verschwiegen. Wenn es überhaupt eine ?Begründung" zu hören gibt, dann so etwas wie: ?damit es wieder aufwärts geht", ?wegen der Arbeitsplätze", ?damit es etwas zu verteilen gibt"...

    So gut wurden wir geimpft, dass kaum einer nach dem Irr-Sinn von ständigem Wachstum fragt. Es ist so selbstverständlich, dass niemand die Frage wagt, warum es denn weniger zu verteilen gibt, wenn die Wirtschaftsleistung gleich bleibt. Warum wir immer mehr schaffen müssen. Und obwohl es für unsere Gesundheit und unseren Planeten nötige wäre, auf die Bremse zu treten ? wir können nicht! Unsere Zinswirtschaft (gerne auch Kapitalismus genannt) zwingt uns zu einem permanenten Wirtschaftswachstum ? ob wir wollen oder nicht.

    Und jetzt die schlechten Nachrichten: Erstens: Auch bei beständigem Wirtschaftswachstum kommt es letztlich zum Zusammenbruch! Warum? Weil die Geldvermögen (und damit auch die Zinsansprüche) durch Zins und Zinseszins exponentiell wachsen, was nichts anderes heißt, als eine fortwährende Verdoppelung alle paar Jahre. Kein Wirtschaftswachstum der Welt kann das ausgleichen!


    Die Geldvermögen einer Minderheit wachsen also exponentiell, und damit auch die Zinsgutschriften, die von der Mehrheit erarbeitet und bezahlt werden müssen. Darum muss die ganze Wirtschaft wachsen, um die Kaufkraftverluste der Mehrheit durch höhere Löhne ausgleichen zu können. Unsere Wirtschaft kann aber auf Dauer maximal linear wachsen! Wir haben also schon rein mathematisch keine Chance den Kuchen so schnell wachsen zu lassen, wie es nötig wäre.

    Die zweite schlechte Nachricht: Ständiges Wachstum ist unmöglich!

    Was bedeutet eigentlich ?Wirtschaftswachstum"? Es bedeutet ganz einfach gesagt, in einem bestimmten Zeitraum mehr zu produzieren (und zu verkaufen), zu Bauen, Dienstleistung zu erbringen als im Jahr davor.

    Und jetzt die Frage: Wie soll das auf Dauer gehen? Wir leben auf einem begrenzten Raum (unserer Erde), mit begrenzten Rohstoffen. In der Natur gibt es deshalb nichts, was ständig wächst.

    Wenn Zuhause keiner mehr was kaufen kann, oder will, dann eben die anderen Länder. Dumm nur, das alle Industrienationen unter Wachstumszwang stehen. Also gibt es einen Kampf ? pardon ? Wettbewerb, wer sein Zeug verkauft bekommt, und wer in die Röhre schaut. Darum fordern tatsächlich manche Politiker (und andere Fachleute), dass die Welt-Wirtschaft wachsen müsse! Bitte, wohin denn? Was denn? Und was kommt nach der Globalisierung? (Bild meldet: »Riesen-Auftrag vom Mars ? endlich wieder Wirtschaftswachstum!«)

    Klar, der letzte Satz war nur Spass ...


    Das 4. Märchen: »Nur Einsparungen und Kürzungen lösen unsere Probleme.«

    Eines der beliebtesten Märchen; vor allem derer, die davon profitieren...

    So erzählt man uns gerne, die hohen Sozialausgaben wären das größte Problem, und deshalb müsse hier gespart (gekürzt!) werden.
    Doch sind sie wirklich ein so großes Problem? Was macht denn der Sozialhilfeempfänger mit den paar Kröten, die er bekommt? Richtig, ausgeben! Und damit bringt er das Geld in den Wirtschaftskreislauf zurück, und ermöglicht dadurch anderen Menschen Arbeit und Lohn! Das ist doch genau was wir brauchen!

    Kürzungen, egal ob nun direkte oder indirekte, bedeuten ja nichts anderes als weniger Geld für den Einzelnen. Weniger Geld heißt aber gleichzeitig weniger Nachfrage ? oder neue Schulden. Sinkende Nachfrage führt letztlich zu fallenden Preisen, zunehmender Arbeitslosigkeit, weiterer Verschuldung usw.

    Apropos: Einen Kapitalismus ohne Schulden gibt es genauso wenig wie einen Gewinn ohne Verlust! Ganz im Gegenteil: damit die Geldguthaben mit Zinsen bedient werden können, braucht es Schuldner, um die Zinsen zu bezahlen. Zahlt einer (z.B. ein Unternehmen) seine Schulden zurück, muss nun ein anderer die Schulden ?übernehmen", um das angelegte Kapital weiterhin mit Zinsen zu bedienen. Schulden-Abbau ist ? global gesehen ? nicht möglich. (Ausser durch die massive Vernichtung von Kapital)

    Um es kurz zu machen: Immer neue Schulden und ständiges Wirtschaftswachstum sind der einzige ?Ausweg" den uns unser Geld/Wirtschaftssystem lässt.


    Das 5. Märchen: »Längere Arbeitszeiten lösen unsere Probleme.«

    Ein Ruf, der immer wieder laut wird; interessanterweise immer dann am lautesten, wenn die Nachfrage ohnehin stagniert. Doch welchen Sinn macht es da mehr und länger zu arbeiten? Mehr arbeiten heißt doch: mehr produzieren, mehr Leistung bereitstellen. Doch was nutzt das, wenn niemand die Leistung abrufen (kaufen, bezahlen) kann, oder will?

    Die Lager sind doch voll, der Preiskampf tobt. Wenn wir noch mehr über den Bedarf produzieren, fordern wir die Deflation geradezu heraus, und damit eine prima Abwährsspirale in Richtung Krise oder Zusammenbruch.

    Mehrarbeit macht für die Unternehmen ? bei stagnierender oder rückläufiger Nachfrage nur Sinn, wenn dafür Arbeitsplätze eingespart werden. Letztlich sind längere Arbeitszeiten (bei altem Lohn) wiederum nur versteckte Einsparungen, dh. Kürzungen, weiter nichts.

    Mit den dadurch sinkenden Kosten, lassen sich natürlich der ein oder andere Arbeitsplatz kurzfristig erhalten, aber nicht mehr.

    Der Ruf nach längeren Arbeitszeiten ist eine weitere (hilflose) Reaktion, auf den wachsenden Druck des Kapitals.



    Der Threadsteller, möge sich doch mal angesichts der verehrenden folgen von Zinsen bewusst machen , das es

    1. keine guten Zinsen gibt
    2. Zinsen immer von produktiv arbeitenden Menschen bezahlt werden

    Fargo schrieb am 31.01.2009 um 02:38
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    Ungeachtet, ob man Zinsen moralisch bzw. gesamtwirtschaftlich in Ordnung findet oder nicht, sei der Hinweis erlaubt, dass Tagesgeld - obwohl derzeit in aller Munde - in Zeiten sinkender Leit- und Interbankenzinsen über kurz oder lang auch nur immer weiter sinkende Zinsen abwirft. Statistiken zur Zinsentwicklung zeigen dieses Bild für die letzten Monate schon deutlich auf, wobei angesichts der für den 1. Februar bereits angekündigten Zinssenkungen einzelner Banken der größte Rückgang noch bevorsteht.
    Zieht man dazu ins Kalkül, dass Experten Mitte 2009 einen Leitzinssatz von nur noch 1,00 Prozent erwarten, kann man sich leicht ausmalen, wie hoch dann noch die Zinsen aufs Tagesgeld sein werden. Hier sollte man eher zu Festgeld tendieren und Laufzeiten von 2-3 Jahren ansetzen, um die aktuelle Niedrigzinsphase auszusitzen. Aber das ist nur subjektiv und natürlich nicht jedermanns Meinung.

    Hanna64 schrieb am 22.10.2009 um 15:20
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    Mein Tipp, um sich über Tagesgeld zu informieren: diese Tagesgeld Vergleichseite bietet viele Infos und links zu weiteren relevanten Seiten.


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