Fahrradfahren / Vorstellrunde
Ich liebe die Unabhängigkeit!
als neuer Gruppenmoderator kann ich in der Vorstellrunde natürlich nicht hintenanstehen:
Das Fahrrad ist mein Verkehrsmittel Nr. 1 im Alltag und für den Urlaub! Wenn ich nicht mindestens meine 2x5 km zu meinem Büro-Arbeitsplatz mit dem Fahrrad zurücklegen kann, merke ich deutlich, dass ich entwicklungsgeschichtlich doch noch ein Steinzeitmensch bin und besser den ganzen Tag jagen und sammeln sollte. Insbesondere bedeutet das Fahrrad aber für mich Unabhängigkeit von vielen Unannehmlichkeiten wie Staus, Parkplatzproblemen, Benzinpreisen, Wartezeiten auf öffentliche Verkehrsmittel, Scheibenkratzen im Winter usw.. Ich freue mich immer, wenn mir jemand sein Leid klagt über diese selbstgewählten Abhängigkeiten - dann versuche ich, ihm/ihr meine Art der Unabhängigkeit schmackhaft zu machen.
Außerdem habe ich das Glück, dass mein Arbeitgeber durchaus ein Herz für Fahrradfahrer hat und im Sommer meistens ein eigenes Radtourenprogramm für Mitarbeiter anbietet, vielfach Feierabendtouren, manchmal aber auch Mehrtagestouren. Soweit es meine Zeit zulässt, engagiere ich mich dabei dann organisatorisch oder auch als Tourenleiter. Ansonsten besteht bei meinem Arbeitgeber in Sachen Mobilitätsmanagement noch deutlicher Handlungsbedarf, da könnte ohne große Kosten noch einiges an Attraktivitätssteigerung für Alternativen zum nur mit einer Person besetzten Auto für den Arbeitsweg getan werden. Aber bei diesem Thema bedarf es hartnäckiger Überzeugungsarbeit...
Im Urlaub mache ich gerne selbst zusammengestellte Langstreckentouren mit dem Fahrrad, z. B. Braunschweig > Paris. Dabei beziehe ich so weit wie möglich ausgewiesene Radwanderwege in meine Planungen mit ein, ansonsten tun's auch Feldwege und ruhige Landstraßen. Seit drei Jahren ist dabei auch ein Outdoor-GPS mit von der Partie, damit ich nicht so oft absteigen und Kartenlesen muss. Wandern habe ich auch mal ausprobiert, das ist mir aber zu langsam, wenn mal eine Teilstrecke öde und hässlich ist. Außerdem fehlt mir beim Wandern der Genuss, erklommene Höhenmeter bei der Talfahrt auch mal mühelos in Strecke umzusetzen und dabei den Fahrtwind zu genießen - im Gegenteil: beim Wandern bedeutet bergab ja ebenso viel Energieaufwand wie bergan :-(
Ich freue mich auf meine Moderatorenrolle in dieser Gruppe und hoffe auf viele interessante Forenbeiträge!
Viele Grüße aus Braunschweig
vom "velotopisten" Reinhard Niewerth
Braunschweig - Paris. In wieviel Tagen, mal so aus reinem Interesse ?
Schönen Tag noch ;-)
Das waren 15 Etappen:
Braunschweig - Alfeld - Bad Pyrmont - Paderborn - Möhnesee - Lüdenscheid - Erftstadt - Aachen - Liège - La Roche-en-Ardenne - Bouillon - Rethel - Reims - Chateau Thierry - Meaux - Paris.
In Summe waren das rund 1100km und (erstaunlicherweise) 13.000 Höhenmeter - die Mittelgebirge lagen fast alle quer zur Fahrtrichtung.
Tja "dumm gelaufen", aber ich denke das war Dir egal.
Das war mir nicht nur egal, sondern mittlerweile liebe ich die Berge beim Fahrradfahren durchaus, insbesondere wenn die Gefällestrecken dann auch in puncto Übersichtlichkeit und Belag so ungefährlich sind, dass man das Rad mehr oder weniger ungebremst laufen lassen kann.
Also von uns aus nach Belgien sind es etwa 110 km. Von Aachen aus könnte man dann ja deiner Route folgen, lieber Velotopist. Bei meiner Sportlichkeit würde das bei maximal 20km am Tag nur etwa 27 Tage im Sattel bedeuten! Das ist doch mal was :D
Hallo Jane–Aire,
Die Sportlichkeit, sprich Kondition steigt mit dem Quadrat der zurückgelegten Kilometer, und wenn du im Schnitt nur 18km/h fahren würdest, wärest du bei 6 Stunden Fahrzeit pro Tag in 10 Tagen in Paris. (Die Frage ist was machst du in den restlichen 10 Stunden des Tages)
:-)
Juwolf,
das kann ich ganz einfach beantworten:
Fix und Fertig am Wegesrand liegen! :D
Aber, in der Sonne, Gedankenverloren...............und glücklich.
P.S.:ich hab die 8 Stunden Schlaf aber schon abgezogen.

