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Fahrradfahren / Technik

Hilfe, mein Fahrrad quietscht!

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Beiträge (9 )
 
Polarnacht schrieb am 20.03.2012 um 00:25
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Hej liebe Radler,

wer erklärt mir technisch unversiertem Wesen, wo, wie und womit ich nachölen muss, damit das schreckliche Quietschen ein Ende hat. Heute nervte es mich eine Stunde lang und mir war klar, das muss behoben werden, sonst macht das Radeln keinen Spaß mehr mit dieser schauerlichen Hintergrundmusik.

Wenn ich's allein nicht hinbekomme, kann mir zur Not auch mein Freund helfen, aber ob ich noch 10 Tage warten will, bezweifle ich. Darum lautet meine Devise: Selbst ist die Frau!

Nächtliche Grüße
    Polarnacht schrieb am 20.03.2012 um 00:25
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    PS: Beim in die Pedale treten, quietschte es am schlimmsten. :(

    juwolf schrieb am 20.03.2012 um 00:53
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    oje, da gibt es viele ursachen. quietscht es oder giert(oder ächzt) es, das heisst ist es beim pedal die selbe stelle, z.b. wenn es links oder rechts unten oder oben ist, ......(meist rechts unten)
    es kann z.b. sein:
    das pedal selbst,
    das lager wo das kettenzahnrad und die pedale am rahmen festgemacht sind (sehr wahrscheinlich)

    wenn´s das ist ist es nicht mit öl zu bekämpfen, sondern muss von einem kundigen eventuell gefettet und festgeschraubt werden.
    zur not könntest du noch versuchen das rad auf die linke seite zu legen oder im winkel von ca 45 grad an eine wand zu lehnen und fest auf das untenstehende rechte pedal zu drücken (oder draufzusteigen) kann nicht viel passieren, ausser du hast mehr als 70 kilogram körpergewicht.
    viel erfolg
    wolfgang

    gokui schrieb am 20.03.2012 um 05:46
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    Morgen zusammen,

    jo so würde ich´s auch mal machen.
    Aber anbei, überall wo sich was am Rad bewegt, gehört über kurz oder lang auch mal ein Tropfen "Öl" dran. Gerade der Antrieb, also Kette und die dazugehörigen Zahnräder.

    juwolf schrieb am 20.03.2012 um 07:39
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    Da den meisten Alltagsradlern das Quietschen und die Schwergängigkeit meist erst auf der Fahrt auffällt noch ein kleiner Rat dazu:
    Man/frau fährt ja manchmal bei einer Tankstelle vorbei. Dort gibt´s fast leere Öldosen. die darin befindlichen, meist hochwertigsten Ultra-Turbo-Leichtlauföl-Reste eignen sich hervorragend zum Schmieren von Kette und Zahnrädern.
    Und da der Staub und das Öl mit der Zeit so eine tolle Kruste aufbaut, was die Leichtgängigkeit nicht gerade erhöht, fahre ich hin und wieder zu einer Autowaschanlage und leiste mir einen Euro um, diese (schmirgelnde) Kruste von Kette und Zahnrädern zu entfernen. Und dann geht´s auf die Suche nach der Öldose.......um mich dann zu wundern, wie leichtgängig so ein Fahrrad eigentlich ist und mir vorzunehmen nicht wieder so lange zu warten.

    werner stickler schrieb am 20.03.2012 um 08:19
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    Danke für den Tipp mit der Tankstelle, werd ich demnächst auch machen.

    gokui schrieb am 20.03.2012 um 17:41
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    Hi zusammen,
    hi juwolf,

    ich kann nur davor warnen einen Hochdruckreiniger für das säubern von Fahrrädern zu nehmen. Lagerteile bei Fahrrädern, insbesonderes bei normalen Straßenfahrrädern sind nicht deratigen Wasserkapazitäten gewachsen. Sprich Wasser dringt ein und schon wenig später sind die Lager dahin.
    Mal mit dem Wasserschlauch drüber gehen ist aber durchaus akzeptabel.

    Übrigens eine Kette bekommt man am einfachsten mit einem alten Lappen ( Schlingerware ) sauber. Einfach in beiden Richtungen die Kette "durchlaufen lassen" und so den Dreck und alten Modder von runter holen. Das reicht für den Normalfahrer völlig aus, ist kostenlos und versaut nicht noch zusätzlich Wasser.

    juwolf schrieb am 20.03.2012 um 18:24
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    Hallo gokul
    mache das bei meinem Alltags-Fahrrad bereits über 20 Jahre pro Jahr ca 2500km (hat sogar nachfettbare Lager bei den Laufrädern!) bei den neuen Lagern ist die Gefahr geringer. Aber du hast recht, die Gefahr besteht - allerdings ist der Winkel und der Abstand entscheidend und wenn man sich vor Augen hält, dass man nicht das Innerste reinigen muss sondern nur das äußere Fett-Staubgemisch, dann ist die Haltbarkeit kein Problem. Und im übrigen ist ein gut gewartetes, "schmutziges" Fahrrad im täglichen Gebrauch besser als ein blitzblankes im Keller.
    Meine Erfahrung ist auch, dass das Fett-Staubgemisch wie Schmirgelpapier wirkt und so die Kette und damit auch die Zahnräder stark abgenutzt werden. Und mein Spass am Radfahren erhöht sich eben nach jeder Reinigung den Rest macht der Regen.

    Polarnacht schrieb am 21.03.2012 um 18:03
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    "Und im übrigen ist ein gut gewartetes, "schmutziges" Fahrrad im täglichen Gebrauch besser als ein blitzblankes im Keller."
    Das durfte ich heute feststellen, denn das Quietschen ist verschwunden und ich habe nichts gemacht, außer wieder ein ordentliches Stück zu radeln und irgendwie geht es auch einfacher, mir schleierhaft. Aber solche kleinen Wunder dürfen gerne öfter passieren.


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