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Fahrradfahren / Verkehrspolitik und Stadtplanung

Fahrradstraßen auf Kosten des motorisierten Individualverkehrs?

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Beiträge (5 )
 
Jester schrieb am 19.08.2009 um 23:18
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Für mich unbedingt mit einem Radforum verbunden ist Politik. Ich selbst lebe in der Großstadt Berlin, bin jedoch auch gerne in anderen Ebenen unterwegs. Der Radverkehr ist Politikern jedoch viel zu oft nur touristisch interessant. Und so kommt es, dass man mit dem Rad zwar überall hinkommt ...
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... doch ausgerechnet dort, wo Alltagsstrecken angenehm kurz sind, ist es eine Qual ...
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Meine politisch Motivierte Frage ist also z.B.:

Wie bekomme ich die Staatsverwaltung dazu, Fahrradstraßen einzurichten – auf Kosten des motorisierten Individualverkehrs (MIV)?

Radfahren soll schließlich Spaß machen, selbst beim Einkaufen mit Korb im „Hyper-Markt“.

Sollte jemand eine moegliche Antwort kennen, die auf positive Erfahrung fußt und duplizierbar fuer andere Gegenden ist, wuerde ich mich freuen davon zu erfahren.

[Ansonsten halte ich mich hier jedoch (leider) eher zurueck. Das neue Utopia ist mir (gleichfalls) eine Qual. Ich halte mich lieber in Internetforen auf, die auch fuer Gelegenheitsbesuche bedienbar ist. Ich kann - selbst als Computer-Spezialist - nicht jedes mal eine Schulung machen, nur weil jemand meint einen Neustart machen zu muessen. Meine Lebenszeit ist begrenzt. Danke fuer jedwedes Verstaendnis. - Ich freue mich daher, wenn ich ggf. gesondert auf Aktivitaeten aufmerksam gemacht werde.]

Herzliche Grueße,
Andreas
--
"Ultimative Wachsamkeit ist der Preis für Freiheit" (Wendell Phillips, 1852)
http://jesters-licence.de
    gokui schrieb am 22.08.2009 um 17:42
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    Für mich unbedingt mit einem Radforum verbunden ist Politik. Ich selbst lebe in der Großstadt Berlin, bin jedoch auch gerne in anderen Ebenen unterwegs. Der Radverkehr ist Politikern jedoch viel zu oft nur touristisch interessant. Und so kommt es, dass man mit dem Rad zwar überall hinkommt ...
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    ... doch ausgerechnet dort, wo Alltagsstrecken angenehm kurz sind, ist es eine Qual ...
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    Meine politisch Motivierte Frage ist also z.B.:

    Wie bekomme ich die Staatsverwaltung dazu, Fahrradstraßen einzurichten – auf Kosten des motorisierten Individualverkehrs (MIV)?

    Radfahren soll schließlich Spaß machen, selbst beim Einkaufen mit Korb im „Hyper-Markt“.

    Sollte jemand eine moegliche Antwort kennen, die auf positive Erfahrung fußt und duplizierbar fuer andere Gegenden ist, wuerde ich mich freuen davon zu erfahren.

    [Ansonsten halte ich mich hier jedoch (leider) eher zurueck. Das neue Utopia ist mir (gleichfalls) eine Qual. Ich halte mich lieber in Internetforen auf, die auch fuer Gelegenheitsbesuche bedienbar ist. Ich kann - selbst als Computer-Spezialist - nicht jedes mal eine Schulung machen, nur weil jemand meint einen Neustart machen zu muessen. Meine Lebenszeit ist begrenzt. Danke fuer jedwedes Verstaendnis. - Ich freue mich daher, wenn ich ggf. gesondert auf Aktivitaeten aufmerksam gemacht werde.]

    Herzliche Grueße,
    Andreas
    --
    "Ultimative Wachsamkeit ist der Preis für Freiheit" (Wendell Phillips, 1852)
    http://jesters-licence.de

    hi zusammen,so werden gleich zwei lösungen auf einmal gesucht:a.: der utopische traum der fahrradstraßen und dann noch auf kosten des indiviualverkehrs und...b.: eine einfache intuitive handhabe des forum hier auf utopiagut letzteres sollte tatsächlich nochmal überdacht werden ( ehrlich ihr tut euch damit nur einen gefallen ;-) ), beim ersteren wird es wohl noch ein paar hunder jahre dauern. nein auch ich kenne keinen "trick". die straßenbauämter, stadtverwaltungen und alle wie sie dran beteidigt sind - warum mal eigentlich nicht die fachleute fragen - die radfahrer selbst ? - haben schon problemem einen einfachen und brauchbaren radweg zu kreieren. oder das liebe geld ist einfach zu knapp oder gar nicht vorhanden.
    bauseits ist meistens unmöglich. entweder man lebt in berlin oder einer ähnlichen großstadt wo mehrspurige indivudualverkehrwege für motorisierte zu hauf da sind, folglich aber der platz knapp für "unsereins". anderseits sind die zustände der radwege oder die wegführung/ klare bauliche trennung oft irreführend/ risikoreicher als wenn ich auf der straße fahre.so ich radle jetzt gleich zum job. 85 % überland und querfeldein der rest stadt- straße mit radwege zum kaputtlachen.

    werner stickler schrieb am 28.08.2009 um 13:14
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    Aufmerksamkeit schaffen mit einer "Critical Mass"?
    grobe Zusammenfassung:

    Spontanes Zusammentreffen von sehr vielen Radfahrern um auf die
    eigenen Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Die Route ist nicht
    festgelegt und wird auch spontan entschieden.


    Eine Liste, wo es Critical Mass in Deutschland gibt: http://www.critical-mass.de/links.html

    Doris Spohr schrieb am 20.12.2010 um 11:59
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    Barclays Cycle Superhighways in London

    so kann man es auch machen:

    http://www.youtube.com/watch?v=ezwWf9Hk7hY

    Kann man das Video direkt einbinden? In meiner Kommentar-Vorschau ist es zu sehen. Kann mir jemand einen Tipp geben? Danke !!

    <embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/ezwWf9Hk7hY?fs=1&hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed>

    jayjay1224 schrieb am 12.01.2011 um 00:04
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    1) Es gibt da so einen Fahrradclub in .de ... ADFC (nicht zu verwechseln mit der freiwilligen Autolobby ADAC ;-)
    Da hat jede größere Ortsgruppe zumindest einen Arbeitskreis zum Thema Radverkehrs-Wege, der sich bemüht, regelmäßig mit Entscheidern der Gemeinde/Stadt zum Thema zu treffen.
    Problem für die Mädels und Jungs ist wohl permanent, dass sich viele Radfahrer über bestehende Verhältnisse beschweren, aber nur wenige bereit sind, in solche Arbeitskreise persönlich Arbeit zu investieren.
    Es scheint sich wie bei so vielem mit Behörden verbundenem um ein eher langwieriges Verfahren zu handeln; wenn ich mich in meiner Stadt DO so umsehe, kommt immerhin langsam ein Bewußtsein für fahrradfreundlichere Verkehrsgestaltung auf.
    2) Selbst kreativ werden?
    Wie wäre es mit einer Einladung zur Radtour für Stadträte/Gemeinderäte um mal direkt vor Ort offensichtliche Schikanen/Dummheiten/Planlosigkeiten/Planungschef-Gedankenlosigkeiten vorzuführen, am besten mit Beteiligung vieler Mitradler von Alt bis Jung plus Pressevertreter ...
    Schönes Thema wäre: "Zurückerobern der Stadt vom Automoloch" ;-)


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