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Fahrradfahren / Verkehrspolitik und Stadtplanung

Bonus bei Rentenversicherungen für Radfahrer möglich?

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Beiträge (5 )
 
werner stickler schrieb am 17.04.2012 um 08:28
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In einer Podiumsdiskussion gestern (veranstaltet vom ADFC und Rad3) habe ich von einer Studie erfahren, die herausgefunden hat,

"dass die Sterbewahrscheinlichkeit für Radfahrer niedriger liegt als für Nicht-Radfahrer. "

"Innerhalb des Untersuchungszeitraums von 14,5 Jahren ergab dies für Menschen, die täglich mindestens 30 Minuten Rad fahren, einen Wert von 40 Prozent. Ebenfalls in Dänemark fand man mit einer Studie heraus, dass 30 Minuten Radfahren pro Tag das Erkrankungsrisiko um 40 Prozent reduziert."

Quelle: adfc

Da bei Lebensversicherungen ja Sterbetafeln für die Prämienberechung herangezogen werden, könnte sich bei der Berücksichtigung dieser Erkenntnis ja eine günstigere Prämie ergeben.

Problem ist nur, dass die Versicherungsgesellschaften einen Nachweis wollen, dass Rad gefahren wird (bei Rauchern lässt sich das ja prüfen und gibt daher auch günstigere Prämien)

Wie lässt sich nachweisen, dass jemand regelmässig Rad fährt?
    Uwe-Sievers schrieb am 17.04.2012 um 09:08
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    Nur durch Überwachung!

    GPS am Rad mit Kamera und Pin-code.

    Aber wer will das ?

    Unser Rentenversicherungsystem ist sowieso zum Scheitern verurteilt.
    Und allen anderen Versicherungsgesellschaften schmeise ich mein Geld nicht hinterher.

    Bei den positiven Eigenschaften des Radfahrens müsten Räder doch eigentlich gefördert werden.

    Und Autos, GIFT produzierende Blechkisten müsten VERBOTEN WERDEN.

    Leider werden Zurzeit die Radfahrer zu Bösewichten und Verkehrsraudis gestempelt.

    juwolf schrieb am 17.04.2012 um 09:35
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    In vielen Geschäften werden Parkmünzen ausgegeben, oder die Tiefgaragenkosten ersetzt.
    Ich würde vorschlagen, dass Radfahrer oder ÖPNVteilnehmer einen "Energiekostenersatz" in Form eines Rabattes erhalten sollten. Vielleicht könnte dieser Rabatt als Werbekosten abgeschrieben werden, sodass kein monetärer Verlust für den Betrieb entsteht.
    Der energetische und gesundheitliche Gewinn ist sowieso nicht bezahlbar.
    Der Nachweis steht meist vor der Tür oder ist am Outfit unschwer zu erkennen oder in Form der Fahrkarte nachweisbar.

    werner stickler schrieb am 22.04.2012 um 12:59
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    Das wäre natürlich ein Ansatz, Uwe. Krankenkassenabsetzbeitrag bei Fahrradkauf. Alleine mit dem Kauf ist halt nicht garantiert, dass das Rad auch gefahren wird. Aber mit der Anmeldung zum Absetzbetrag könnte auch die Teilnahme an den Stadtradelwettbewerben verbunden werden.

    Wenns bei LKWs Fahrschreiber gibt, wäre das für Räder auch machbar? Man muss es nicht machen, aber wer es macht, kann die Aufzeichnungen dann einreichen und bekommt Kilometerbonus. Wie fälschungssicher kann sowas gemacht werden?

    bhellweg schrieb am 22.04.2012 um 14:36
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    Wieso sollen Radfahrer einen Bonus bei der Rentenversicherung bekommen? Die leben doch länger, folglich müßten sie mehr bezahlen.....


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