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Aha Erlebnis mit Simplon Silk

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Beiträge (4 )
 
Siege schrieb am 18.03.2012 um 08:14
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Über 20 Jahre mit einem guten, stabilen SURSEE geradelt (zuletzt mit einem hohen Lenker wegen Rückenproblemen), hatte ich Frühjahr 2011 das Aha-Erlebnis beim Ausprobieren der AKTUELLEN Räder: andere Geometrie, leichtgängige Schaltungen, Federungen, leichtlaufende Reifen ...

Und - nach vielem Ausprobieren - ist es völlig ungeplant ein Karbon-Trekking-Rad von SIMPLON geworden und seitdem "läufts einfach":

[image]

Gruss
Siege
    werner stickler schrieb am 19.03.2012 um 13:30
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    Ist das Rad so anders, dass kein hoher Lenker mehr notwendig ist?
    Ich hab mir den Lenker erhöhen lassen, weil sich der Nacken immer verspannte bei der "Schildkrötenhaltung".

    Siege schrieb am 19.03.2012 um 18:08
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    Das mit der aufrechten Haltung ist
    1. nicht mehr so nötig wie früher (mehr bewegung ist meist ein gutes rezept bei rückenproblemen)
    und
    2. ist die stosswirkung (nach meiner erfahrung) bei der GANZ aufrechten Haltung auch nicht so gut
    und
    3. sitze ich sowieso anders (als auf dem alten SURSEE).

    Die etwas gebücktere Haltung (immer noch aufrechter als meine MB-Kollegen) passt jedenfalls für mich sehr gut. Nach einem Jahr ist diese Erfahrung eindeutig.

    Ausserdem: endlich passt es auch für mich, den Tritt mit dem FussBALLEN auszuführen (also den Fuss NICHT in der Mitte aufs Pedal zu treten, sondern mehr vorne). Beim SURSEE rutschte der Fuss vom Ballen immer weg. Gerade bei Steigungen ist der richtige Tritt wichtig. Klickpedale sind jedoch (noch) nichts für mich. Damit komme ich nicht zurecht.

    juwolf schrieb am 20.03.2012 um 08:17
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    An meinem Alltagsrad habe ich nur Schlaufen, die ich dann nutze wenns doch einmal ein weiterer Weg wird. Auf meinem Rennrad, mit dem ich all Wege (bis 35km) bei Schönwetter mache habe ich natürlich Klickpedale.
    Meine Erfahrung ist, dass es vollkommen unnatürlich ist, nur drückend in die Pedale zu treten. Es gibt im, am und um den menschlichen Körper keinen Muskel der drückt. Druck muss immer mittels Knochen und Hebeln und einem Muskelzug umgesetzt werden.
    Beim Radeln mit Klickpedalen entwickeln sich ganz andere Muskeln und außerdem werden die Muskeln des Unterrückens aunders belastet bzw. entlastet, was besonders für Menschen mit Unterrückenschmerzen (sogenannte Bandscheibenproblemen) von großem Vorteil ist. Der Aufbau dieser Muskeln hat eine Stabilisierung und dadurch eine Verbesserung zur Folge.
    Allerdings! Das Dehnen der vorderen Oberschenkelmuskulatur ist vor und jeder längeren Radtour unablässig.

    Die große Angst wegen der Klicks kann man verlieren, wenn man immer wieder sich seiner Möglichkeit versichert, jederzeit aus den Klicks zu kommen. Beim Fahren also öfters aus den Klicks drehen und wieder einrasten. Mit der Zeit automatisiert sich dieser Vorgang als Selbstverständlich.
    Und noch eines - Vor Kreuzungen oder sonstigen Anhaltestellen einfach früh genug mit einem Fuss ausklicken.
    Ah, noch was - wenn es wirklich gefährlich wird und man stürzt oder wird gestürzt, ist es echt egal ob mit oder ohne Klicks - da hilft das Rad oftmals sogar.


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