Fahrradfahren / Verkehrspolitik und Stadtplanung
500 Mitglieder in der Gruppe "Fahrradfahren"!
Damit sind wir die zweitgrößte Gruppe auf Utopia, und noch viel mehr als in der Vergangenheit sollten wir die Größe und Vielfalt unserer Gruppe auch dazu nutzen, kreative Ideen für neue Initiativen auszutauschen, wie wir die Randbedingungen für unsere alltäglichen, touristischen oder sportlichen Fahrradaktivitäten kontinuierlich verbessern können. Viele Lokalpolitiker, Stadtplaner und auch die Medien öffnen sich immer mehr den Fahrradthemen, und wir können ihnen konkrete Verbesserungsvorschläge vor die Füße spülen, die sie aus ihrer Schreibtisch- (und immer noch größtenteils Windschutzscheiben-Perspektive) kaum so wahrnehmen, aber trotzdem in den meisten Fällen dankbar annehmen.
Wer mag hier mal über seine kleinen oder größeren Erfolge dieser Art berichten und damit einen kleinen Erfahrungsaustausch initiieren?
PS: Ich konnte gestern meinen Arbeitgeber überzeugen, eine kleine Fahrradabstellanlage auf dem Betriebsgelände für Werksfahrräder zu installieren, wo die Fahrräder bislang frei abgestellt wurden und bei etwas Wind gerne wie die Dominosteine umfielen. Auch kleine positive Schritte lenken das Denken in die richtige Richtung und bereiten den Boden für den nächsten Schritt!
Finde ich sehr schön, dass sich so viele Menschen auf die Fortbewegung mittels ihres "Drahtesels" besinnen :-)
Ich habe das Glück, in einer Stadt zu wohnen, die viel für ihre Radfahrer übrig hat.
Es gibt ausgewiesene Fahrradspuren auf vielbefahrenen Straßen, die auch für Autofahrer durch ihre durchgehende rote Einfärbung nicht zu übersehen sind.
An einigen Ampelkreuzungen sind diese Markierungen auch direkt vor der Ampel durchgehend auf die gesamte Fahrspur gesetzt, so dass die Radfahrer an der Ampel wirklich an "erster Stelle" (vor den Autofahrern) stehen-und damit nicht so leicht übersehen werden können: außerdem sind wir eh' schneller über eine Kreuzung als ein Autofahrer ;-)).
Vor einigen Wochen wurde auf meinem Arbeitsweg in die "City" genau solch' eine weitere, rot-eingefärbte Fahrradspur eingerichtet: für mich ein Zeichen dafür, dass an weiteren Verbesserungen gearbeitet wird.
Mir ist auch positiv aufgefallen, dass immer mehr "vernünftige" Fahrradständer aufgebaut werden: nicht diese "altmodischen Dinger", wo man sein Vorderrad '"sicher" anschließt-und dann der "Rest" des Fahrrads "problemlos geklaut" werden kann.
Mir fällt dabei aber auch leider etwas Negatives ein, was uns Radfahrer betrifft: die "Geister-Radfahrer", die mir oft auf der "falschen Seite" entgegen kommen.
Meine Bitte: nehmt doch den kleinen Umweg in Kauf, wenn es schon in beide Richtungen eine Radweg gibt-das sind gefährliche Situationen, die dadurch entstehen.
Wow, Glückwunsch!

