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Wie braten? Omega 3-Öl dafür schlecht?

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Beiträge (11 )
 
joyyoung schrieb am 08.04.2008 um 13:08
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Hi!

Ich habe letztens gelesen, dass man mit Rapsöl nicht braten sollte, weil diese Omega-3-Fettsäuren und andere "gesunde" Fettsäuren sich bei Erhitzung in toxische krebserregende Stoffe umwandeln?!

Stimmt das? Also ich habe bisher immer mit kaltgepressten Demeter-Rapsöl gebraten... Ich habe eigentlich auch nur Olivenöl und Rapsöl zu Hause. Olivenöl ist mir zu Schade, weil das einfach zu teuer zum braten ist... Kennt sich damit jemand besser aus? Was für ein Öl kann ich dafür ohne Bedenken verwenden? Oder kann ich das Rapsöl weiter verwenden? Einfach irgend ein Bratöl? Ich bin da etwas skeptisch...

Wie brat ich am besten meine Tofuburger, Fleisch (keine Angst ich bin ein Fast-Vegetarier und ein Teilzeitveganer ;) ) und Co... gesundheitlich unbedenklich oder vielleicht sogar gesundheitlich wertvoll?
    Diana K.-Riechers schrieb am 08.04.2008 um 13:56
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    Hallo joyyoung,
    im Internet findest du unter www.rapunzel.de/download/olinfo eine ausführliche Broschüre in der alle Öle beschrieben sind.
    Deine Informationen sind richtig: Rapsöl nicht erhitzen, Olivenöl kann erhitzt werden.
    Im gut sortierten Bioladen bekommst du die Broschüre vielleicht auch zum Mitnehmen.
    lg Diana

    inaktiver User 1251 schrieb am 08.04.2008 um 14:21
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    am besten geiegnet ist spezielles bratöl, es ist desodoriert und von schwebstoffen befreit, dadurch ist es hoch erhitzbar
    z.b. von byodo
    gibts im naturkostladen

    http://www.e-biomarkt.de/Essig-Dressing-Oel/Oel/Bratoel-Byodo::503.html

    bastler schrieb am 09.04.2008 um 00:37
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    Hi joyyoung,
    m.E. kannst Du das kaltgepresste Rapsöl ruhig weiter zum Braten verwenden.
    Am besten erst die Pfanne erhitzen, dann erst das Öl hinzufügen.
    Zwar bilden sich bei allen Ölen krebserregende Substanzen durch das Erhitzen, doch ist dies beim Braten weniger kritisch als beispielsweise beim Frittieren, wo das Öl mehrfach verwendet wird und sich diese Substanzen akkumulieren.
    Zum Frittieren sind die omega3-haltigen und kaltgepressten Öle also weniger zu empfehlen.
    Wichtig ist natürlich auch die Temperatur. Kein Öl sollte so stark erhitzt werden, daß es anfängt zu rauchen, denn dann wird es in jedem Fall gesundheitsschädlich.
    Die Temperatur dieses Rauchpunkts kann für verschiedene Öle unterschiedlich sein, wobei zwischen Rapsöl und Olivenöl kein großer Unterschied besteht.
    Bei hocherhitzbaren Ölen (also die mit hohem Rauchpunkt) sehe ich die Gefahr, daß sich zwar nicht im Öl, sondern im Gebratenen gesundheitsschädliche Stoffe bilden.
    Ich selbst brate normalerweise mit Olivenöl oder Rapsöl oder einer Mischung aus beiden.
    Ich habe irgendwo einen Internet-Link mit Untersuchungsergebnissen für verschiedene Öle, den ich aber leider gerade nicht finden kann. Ich werde morgen mal danach suchen und ihn nachreichen, falls ich ihn finde.

    anonym schrieb am 12.04.2008 um 12:58
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    Hallo, joyyoung,

    ich kann die Infos von Diana (Rapunzel) durch die Infos "meines" Ölmüllers in Offenburg ergänzen: OleoFactum

    Er hat mich auch darauf hingewiesen, dass die Öle in Glasflaschen gelagert und abgefüllt werden sollten. Hierbei sollten die allgemein üblichen Kunststoff-Ausgießer entfernt werden, da diese Öle die Weichmacher (Terephtalate) herauslösen und somit von uns aufgenommen werden. Diese Weichmacher sind in Kinderspielsachen schon länger verboten, der Erwachsene darf sie weiterhin aufnehmen :confused:!!!!

    Ich bin mit dem Kokosöl (auch Kokosfett, weil es bei Raumtemperatur fest ist, trotzdem pflanzlich!) sehr zufrieden. Verbreitet in der Küche einen angenehmen süsslichen Geruch! :)

    Ein bisschen mehr gibts auf "Meine Welt"

    Suzy schrieb am 13.04.2008 um 00:55
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    Hi there
    Ich benutze zum heiss braten ueberhaupt kein Oel sondern Ghee (geklaerte Butter) die wird nicht ranzig, kann hoeher erhitzt werden und schmeckt. Ghee wird in Indien sehr viel benutzt.
    Man kann Ghee hier fertig in Dosen kaufen, kann auch ungekuehlt aufbewahrt werden (wird nicht ranzig) oder man kann Ghee selber aus ungesalzener Butter herstellen (langsam erhitzen und Schaum und Unreinheiten abschoepfen).
    Damit umgeht man das ganze Oel/Brat-Problem.

    inaktiver User 1251 schrieb am 13.04.2008 um 10:51
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    ja holla, gibs ja garnich - gibt ja garnich

    wir werden doch nicht mal einer meinung sein. es gäschähen noch zeischen und wunnnder.
    also steak oder sowas brat ich schon eher scharf an und sehr sehr kurz und wenn ich gerade ausgelassenen speck dahabe, dann gerne mit dem.
    beim braten setze ich eher auf die niedertemperaturmethode, da wird das fleisch unglaublich zart.

    Suzy schrieb am 14.04.2008 um 08:47
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    [QUOTE=SHierling;7544]Suzy: das, was Du da beschreibst (Ausschmelzverfahren), ist eigentlich ganz normales Butterschmalz, offiziell: "Butterreinfett", das gibt es in jedem guten Kühlregal. "Ghee" darf Butterschmalz nur dann heißen, wenn es gesiedet wurde, also sozusagen "die Butter ausgekocht", zT, zB in Afrika, werden dabei auch noch Gewürze (als Antibiotika) zugegeben.
    Die Haltbarkeit von solchen gesiedeten Fetten liegt aber gerade daran, daß dann nur noch wenig kurzkettige und nahezu keine einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren mehr drin sind, denn die sind es, durch die ein Fett schnell "ranzig" wird (oxidiert) - und gerade das macht ja heute den Marktwert aus / wird als gesund verkauft.

    Danke fuer die technische Aufklaerung, Shierling.
    Ja, ich bin sowieso vegetarisch und brate sehr selten Fleisch an (und 'rotes' ueberhaupt nicht - ich bin Blutgruppe A, also eher vegetarisch) - so reicht mir meine Dose Ghee (oder 'Butterschmalz' bei euch :)) recht lange.
    Und wenn's um die Ansichten der 'Heilsprediger' geht, da halte ich mich auch nicht besonders an die 'modernen' Richtlinien.
    In meiner Ernaehrung halte ich mich an Lebensmittel in traditionellen (z.B. fermentiert) oder Originalzustand und hauptsaechlich frisches Gemuese - also Dinge an die sich unsere Verdauung schon seit sehr langer Zeit gewoehnt hat. Alles was erst im letzten Jahrhundert so 'entwickelt', 'erfunden' oder 'entdeckt' wurde, sehe ich eher mit Misstrauen an - schliesslich muessen die ganzen gestiegenen degenerierenden Gesundheitsschaeden ja irgendwo hergekommen sein in letzter Zeit...
    Uebrigens (fuer die Carnivores von euch :D) soll auch Fleisch, vor allem die wertvolleren Innereien und auch fettiges Gewebe, wie Gehirn, sowieso roh (oder fast roh) nahrhafter und leichter verdaulich sein und enthaelt die kurzen Fettsaeuren dann auch selbst - es ist ja nur die Tendenz nur noch Muskelfleisch (a.k.a. 'Steak') zu essen was das lange braten/kochen benoetigt damit die Fasern ueberhaupt erst fuer Menschen verdaulich werden.
    LG Suzy (ueberzeugter Pflanzenfresser)

    Walter Bitzer schrieb am 25.07.2008 um 16:01
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    schau mal in die webseite von www.oleofactum.de 'Rapsölkampagne'
    und die anderen Seiten rein.;)

    Ich habe letztens gelesen, dass man mit Rapsöl nicht braten sollte, weil diese Omega-3-Fettsäuren und andere "gesunde" Fettsäuren sich bei Erhitzung in toxische krebserregende Stoffe umwandeln?!

    Stimmt das? Also ich habe bisher immer mit kaltgepressten Demeter-Rapsöl gebraten... Ich habe eigentlich auch nur Olivenöl und Rapsöl zu Hause. Olivenöl ist mir zu Schade, weil das einfach zu teuer zum braten ist... Kennt sich damit jemand besser aus? Was für ein Öl kann ich dafür ohne Bedenken verwenden? Oder kann ich das Rapsöl weiter verwenden? Einfach irgend ein Bratöl? Ich bin da etwas skeptisch...

    Wie brat ich am besten meine Tofuburger, Fleisch (keine Angst ich bin ein Fast-Vegetarier und ein Teilzeitveganer ;) ) und Co... gesundheitlich unbedenklich oder vielleicht sogar gesundheitlich wertvoll?[/QUOTE]

    strangeways schrieb am 25.07.2008 um 21:56
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    ... weil

    es schmeckt am besten
    es ist gesund
    völlig easy zu verarbeiten
    kannst du superleicht selbst machen - brauchst Topf, Herd, Sieb und 40 Minuten Zeit ;-) Und natürlich Butter aus deinem Bioladen

    Übrigens: Ghee ist laut Wikipedia als "besondere" Form des Butterschmalzes definiert - wegen des Herstellungsverfahrens. Ich lagere problemlos über Wochen außerhalb des Kühlschrankes (also auch das noch: energieneutrale Aufbewahrung. Wenn das mal nichts ist....)

    Probier's aus!

    rosalatina schrieb am 02.04.2010 um 13:47
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    Grundsätzlich "leiden" beim Erhitzen alle essentiellen Fettsäuren beim Erhitzen.
    Omega 3 und 6 essentielle Fettsäuren sollten gem. wissenschaftlichen Studien aus Wikipedia
    nicht mehr als 50 Grad erhitzt werden um die Vorzüge derer zu erhalten.
    Übrigens gibt es aus rein pflanzlicher Herkunft das Sacha Inchi Öl aus Peru welches das HÖCHSTE Fettsäurespektrum ALLER Öle hat-, nämlich mehr als 92 Prozent. zu finden unter www.omega3-6-9.de
    Dieses Öl wurde von der WEO mit dem Prädikat -DAS ÖL DER WELT - ausgezeichnet. Schon die Vorgänger der Inkas nutzten dieses Öl zur Heilung verschiedener Krankheiten. Inca Inchi Öl ist sehr oxidationsstabil (18 Monate) d.h. es wird nicht so schnell ranzig wie viele andere Öle.

    mit bester Empfehlung.


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