Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

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Smoothies - jede Menge Müll

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Beiträge (35 )
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moomin schrieb am 27.01.2008 um 17:50
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Vor einiger Zeit habe also auch ich meine Leidenschaft für Smoothies entdeckt. Lecker und angeblich gesund, inzwischen von unzähligen Herstellern und in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Doch das schlechte Gewissen trinkt immer mit. Ist es nicht verwerflich, diese Miniflaschen zu kaufen? Ein Schluck und die flasche ist leer - schon muss die nächste her. Und mein Mülleimer quillt über.

Gibt es vielleicht auch Smoothies in größeren Flaschen? Oder sollte ich etwa anfangen, sie selber zu produzieren? Dann wäre mein Mixer nicht mehr ständig arbeitslos ...
    ElkeK schrieb am 27.01.2008 um 19:33
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    Ich muss ganz ehrlich sagen, als ich die das erste Mal in nem Regal stehen sah, dacht ich "braucht man das jetzt auch noch? haben die Leute denn keine Zähne?"
    und war richtiggehend enttäuscht, dass Smoothies hier auch noch "angepriesen" werden...
    Also, entweder ich trink Apfelsaft, oder ich ess nen Apfel, ok, Apfelbrei oder Kompott auch noch...aber wozu braucht man Smoothies?

    moomin schrieb am 27.01.2008 um 21:38
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    Sie schmecken eben gut, jedenfalls mir. Zugegebenermaßen vor allem durch die exotischen Früchte, die man in Deutschland nur grün bekommt oder zu Apothekenpreisen auf dem Markt.
    Apfelsaft trinke ich sehr viel, aber das ist eben nur der Saft. Und Äpfel mag ich überhaupt nicht, auch sonst bin ich gar kein großer Freund des Obstessens. Man braucht natürlich keine Smoothies, aber man braucht auch keinen Saft, keinen Fruchtjoghurt, kein Kompott o.ä.

    ElkeK schrieb am 05.02.2008 um 19:54
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    in der neuen Schrot und Korn ist ne Werbung für Smoothies in Glasflaschen...ich nehme an Pfandflaschen...vielleicht schmecken sie dir ja unter dem Aspekt besser, moomin?

    inaktiver User 1251 schrieb am 07.02.2008 um 14:28
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    große entäuschung macht sich breit
    wie kann utopia allen ernstes so einen müll empfehlen. ich glaub es grade nicht.

    müll ohne ende, hier von nachhaltigem konsum (dadurch existiert utopia erst) zu sprechen wäre ja der hohn schlechthin.
    Es sind wesentlich weniger vitamine und sekundäre pflanzenstoffe als im orginal obst und warum ich es vor allen dingen total ablehne - das hat nix mehr mit eßkultur zu tun - und schon gleich garnix mit slow food - es wertet das essen ab und degradiert es zu einer völligen nebensache, es fördert die hektik in unserer zeit, wo scheinbar kein mesch mehr zeit hat in ruhe zu kochen und zu essen,
    scheinbar sage ich, da alle nur noch der arbeit, dem konsum und dem geld hinterherhetzen.

    also noch so einen fehltritt und ich steige aus dem verein aus. :mad:

    Surffritze schrieb am 07.02.2008 um 18:00
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    große entäuschung macht sich breit
    wie kann utopia allen ernstes so einen müll empfehlen. ich glaub es grade nicht.


    Ich finde deine Ansichten ziemlich engstirnig. Jeder ist soviel Utopist, wie er für sich selbst vertreten kann. Nicht jeder möchte hier den ultimativen Öko-Freak geben. Viele können oder wollen auf bestimmte Sachen einfach nicht verzichten, oder müssen erst ihren Weg finden. Die Bewegung Richtung Nachhaltigkeit, Öko etc. kommt bei der breiten Masse gerade erst an. Da finde ich es eher löblich, wenn es solche neuen Produkte gibt, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und den Blick der Masse wieder etwas weiter in die (zumindest ansatzweise) richtige Richtung treibt.

    Ich mag Smoothies auch sehr gerne. Ich hab noch nie besonders gerne Obst gegessen bzw. ist meine Auswahl sehr eingeschränkt (mag eigentlich nur Erdbeeren, Bananen und Birnen in ihrer eigentlichen Form). Daher betrachte ich Smoothies auch als eine sehr gute Alternative. Zudem weiß ich nicht was du dagegen hast, wenn du selbst auf Äpfel in alternativer Form (Saft, Mouse, etc.) zurück greifst. Ist doch wieder nur eine weitere Variante.

    Kann also deinen Ärger nicht im geringsten nachvollziehen.

    inaktiver User 1251 schrieb am 08.02.2008 um 08:48
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    punkt 1:
    dieses forum wurde aus der idee geboren, den konsum nachhaltig zu gestalten und die menschen dazu zu bewegen, sich gedanken über den konsum im allgemeinen und eben auch ihren eigenen zu machen. das will ich hier nur nochmal aufführen


    punkt 2:
    wie kann man, wenn mann das fördern will, zum kauf eines solchen industriell verarbeiteten und verwurschtelten produktes aufrufen, auch wenn es bio ist.
    (es gibt ja inzwischen so viele Bioprodukte, die den conviniencescheiß der konventionellen industrie nachmachen, das verabscheue ich genauso, weil es die eßkultur zerstört, imensen müll produziert, energie und resourcen verschwendet)
    klar geht es in diesem speziellen fall um das smoothie, aber macht euch doch weitere gedanken darüber.
    bald jeden tag kommen solche neuen produkte auf den markt, das muß alles zusätzlich verarbeitet werden, verpackt werden, transportiert werden. millionenfach.
    wird dann konsumiert und bereitet berge von müll, das findet ihr toll und nachhaltig?
    ich kann nur sagen - kranke welt - alle schreien dannach es muß sich was ändern, aber sobald es einen selber betrifft, will keiner was tun.

    Gundula schrieb am 08.02.2008 um 11:07
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    Immer wieder wird gepriesen, daß alles möglichst frisch verzehrt werden sollte. Nur so können wirklich alle Inhaltsstoffe unzerstört aufgenommen und verwertet werden! Und dann Smoothies... und schon ist alles über Frische vergessen? Als Süßigkeit - o.k. Aber als gesundes Zwischendurch???

    gokui schrieb am 09.02.2008 um 17:20
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    hallo zusammen,

    gut probieren kann man ja mal diese dinger. aber unter normalen gesichtspunkten - und dafür braucht man kein utopist oder öko zu sein - sind diese dinger überflüssig und kosten im verhältniss gehsehen auch wahrscheinlich noch zu viel geld.

    es mag ja menschen geben die aus medizinisch gesundheitlichen gründen gewisse nahrungsmittel nicht in gewohnter weise zu sich nehmen können. wenn das sich nun konkret auf obst bezieht, dann ist sowas eventuell sinnvoll. es erinnert mich aber mehr an weltraumnahrung. ;)

    sinnvoll ist es aber, so denke ich jedenfalls, nur für die hersteller und deren vertrieb. der hersteller kann dann jene obst und fruchtsorten verkaufen, die er sonst nicht mehr an den zugegebner maßen verwöhnten kunden loswird. alles mal schnell durch den schredder laufen lassen, schön mixen, hier und da noch ein- zwei gechmacksverstärker und zusatzstoffe rein ein durchdachtes marketing - und schon läuft der laden !

    gesunde ernährung fängt im kopf an, wird mit gesundem menschverstand und etwas phantasie ( der eigenen versteht sich ) fortgeführt.

    wir sind alles keine götter und auch nicht perfekt, probieren ist ja mal erlaubt aber immer ? NEIN danke :p

    Kathleen Richter schrieb am 09.02.2008 um 18:36
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    Smoothies reihen sich schon lange in das Fast-Food-Sortiment ein, allerdings mit dem Unterschied, dass der Konsument über die Gesundheitsschiene angelockt wird. P.J. Smoothies z.B. verkaufte das Unternehmen in 2005 an PepsiCo. Der einst beschauliche Familienbetrieb Smoothies Innocents ist mit McDonalds und Starbucks liiert. Auch wenn Innocents versichert, ihre PET-Plastik-Flaschen seien zu 100% recycled, sind die Müllberge kaum wegzureden.
    Wer glaubt, seine tägliche Gesundheitsration an Vitaminen etc. durch Smoothies (egal wie viele) decken zu können, täuscht sich
    (Siehe Food Commission UK).
    Muss man also doch noch frisches Obst/Gemüse zu sich nehmen?
    Wie lästig!

    ElkeK schrieb am 09.02.2008 um 18:43
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    Zielt nicht auch Actimel und Co in diese Richtung?
    Ok, da ist es nicht das Obst; aber diese besonderen Darmbakterien... hmmm, aber der selbe Verpackungsstil...


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