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Modernes Kunstsahne-Märchen: Rama Cremefine

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Beiträge (11 )
 
torsten.mertz schrieb am 21.07.2008 um 23:19
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Foodwatch hat im Rahmen seiner Kampagne gegen Werbelügen und Verbrauchertäuschung wieder einen dreisten Etikettenschwindel beschrieben. Rama Cremefine wird als „pflanzliche Alternative zu Sahne“ von Unilever vermarktet. Nur seien bei Cremefine „zum Schlagen“ 90 Prozent der enthaltenen Fettsäuren gesättigte Fettsäuren, schreibt Foodwatch. Die bezeichne Margarine-Multi Unilever in Broschüren selbst oft als „schlechtes Fett“. Und weil Cremefine dazu noch zu 20 Prozent aus Milch bestehe, sei die „pflanzliche Alternative“ gar keine. Mehr Infos und Protestmöglichkeit unter http://www.abgespeist.de
    inaktiver User 1251 schrieb am 22.07.2008 um 09:17
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    da kann ich nur wiederholen - selber schuld, wer den konventionellen sch.... kauft

    Milchproduzent schrieb am 22.07.2008 um 09:18
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    Lieber rudi, das hat nichts mit konv. oder Bio zu tun. Leute, die Produkte aus der konv. Landwirtschaft schätzen, !fressen! keine Margerine


    Wer diese Palmfett-Scheiße frisst, schadet nicht nur seiner Gesundheit, er fördert die Abholzng des Regenwaldes und verschärft die Hungersituation in Entwicklungsländern.

    Diese Produkte sollten 10fach besteuert werden, um dadurch entstandene Schäden wieder auszugleichen.


    Bitte entschuldigt mich der Sprache. Ich finde sie ist hier angebracht

    inaktiver User 1251 schrieb am 22.07.2008 um 12:58
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    aber, das ganz große aber, lieber milchproduzent ist nun mal, das eben für konventionelle produkte konventionell hergestellte landwirtschaftliche produkte als ausgangsmaterial dienen.

    biobauern würden ihre wertvollen rohmaterialien niemals für so eine "palmfett-scheiße" <-- deine worte, hergeben, das ist der ganz große unterschied zwischen bio und konv.

    mag ja sein, das es auch brave konventionelle bauern gibt, aber was dann dannach mit ihren produkten geschieht, läßt einem die haare zu berge stehen und ich finde, der bauer hat es ja selbst in der hand, wohin seine erzeugnisse gehen bez. was damit passiert.
    oder findest du es etwa toll, was wir inzwischen auf der konventionellen seite für einen rattenschwanz an zusatzstoffen in den lebensmitteln haben???????????????????????
    auf die antwort bin ich ja mal echt gespannt

    Martin Brem schrieb am 22.07.2008 um 13:05
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    @ rudi & milchproduzent: bevor ihr euch gleich wieder komplett in die haare bekommt, gemach, freunde, gemach. bleibt bitte sachlich. DANKE!

    inaktiver User 1251 schrieb am 22.07.2008 um 15:01
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    ooooooooch, ich glaub der milchproduzent versteht mich schon
    inzwischen haben wir ja unsere linie gefunden, auch wenn keiner den anderen wirklich ernst nimmt

    Milchproduzent schrieb am 24.07.2008 um 22:20
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    rudi, ich bin zur Zeit am bauen, werd deshalb nicht oft reinschauen können. Jetz is grad dem Scheinwerfer die Birne kaputt gegangen, und der Bock ist auch weg. Morgen um 5 is ja fast wieder hell...

    was unsere Produktion angeht, erzeugen wir lediglich den "Rohstoff", die Verarbeitung überlassen wir den Profis. Wie allzuoft, sind kleine Verarbeitungsbetriebe, oder die Verarbeitung auf dem Hof hygienisch bedenklich, denn man kann nicht während der Verarbeitung mal schnell im Stall zum Rechten sehen, und dann ungeduscht wieder in die Verarbeitung. Dies wäre zB in einer Molkerei undenkbar.

    Und nein, Palmfett erzeugen keine Bios und keine Konvis, das erzeugen Entwicklungsländer, und die interessieren sich nicht für diesen Schwachsinn. Die sind froh, irgendwas verkaufen zu können. Würden die einen zufriedenstellenden Produkterlös mit Lebensmitteln erzielen, würden die diese produzieren, aber die kauft ihnen ja niemand ab.


    Aber lieber rudi: Ich freue mich, mit dir einen gemeinsam genutzten Ausdruck gefunden zu haben (Palmfett-Scheiße)

    Ach ja, nochwas für unsere Möchtegernwiederkäuer:D

    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=719485


    @Martin, rudi ist im Kern eine so gute Seele, mit dem kann man sich nicht in die Haare kommen. Er meint alles wirklich gut, es fehlen nur noch wenige Detailinformationen

    inaktiver User 1251 schrieb am 25.07.2008 um 06:32
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    die verarbeitung der materialien überläßt du also den profis?

    und dann findest du auch gut, was die profis so alles mit den produkten anstellen?????????????????
    margarine ist zum beispiel keine palmfettscheiße sondern aus pflanzlichen ölen hergestellt, alles konv. ausgangsprodukte
    dann schau dir allein dort mal auf die zutatenliste
    wasser, is ja nix schlimmes
    emulgatoren
    farbstoffe

    oder was der liebe herr müller aus der konventionellen milch so alles macht
    zucker, wasser, farbstoffe, füllstoffe, künstliche aromastoffe, (vom milchpreisdumping mal ganz zu schweigen)

    und auch sonst: es gibt eine ellenlange liste, was die konventionellen "nahrungsmittelveredler" in ihre produkte tun.

    farbstoffe, füllstoffe, verdickungsmittel, konservierungsstoffe, emulgatoren, künstliche aromastoffe

    und wenn ich dich bisher richtig verstanden habe, legst du auch eher wert auf frische unbehandelte nahrungsmittel, möglichst von vor ort.

    du weißt aber schon, wer diese nahrungsmittelindustrie beliefert?????????????????
    und somit auch mitverantwortung dafür trägt!!!!!!!!!!!
    schau doch allein die zunahme an unverträglichkeiten und neurodermitis bei kindern an, was meinst du wohl, woher das kommt?

    Milchproduzent schrieb am 25.07.2008 um 22:18
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    Ja rudi, vor allem die privatwirtschaftlich organisierten Molkereinen die sich auf die Herstellung von Kinderprodukten spezialisiert haben, arbeiten mit ....

    Tip: Je mehr ein Produkt umworben wird, desto weniger preiswert ist es.

    Unsere bäuerlichen Genossenschaftsmolkereien lassen sich da nix anbrennen. Dürfen sie auch nicht, denn die gehören uns.

    Wir sind um ehrliche Produkte bemüht, das ist langfristiger. Deshalb hat unsere Molkerei auch versucht, für Laktoseintolerante Konsumenten (als erste in D) hochqualitative Produkte zu entwickeln .

    zB: http://www.minusl.de

    Deine Zusatzstoffliste ist bisher da bei uns tabu geblieben, und wird das aller Wahrscheinlichkeit nach auch bleiben.

    Milch ist nicht irgend ein Fruchtsaft, bei dem irgend ein "Mindestfruchtanteil" in % angegeben werden muß.

    Schon wer sich ein Naturjoghrt kauft, und da eine gekaufte Marmelade einrührt, wird mehr Zeugs drinn haben, als wenn er sich ein Fruchtjoghurt kauft, weil die Zusatzstoffe von einer gekauften Marmelade nicht der für den Gebrauch in der Molkerei entspricht.....

    inaktiver User 1251 schrieb am 27.07.2008 um 11:56
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    da sind wir ja so ziemlich einer meinung. so langsam nähern wir uns doch an, oder?
    jetzt wäre es natürlich noch das i tüpfelchen, wenn du mir auch in dem punkt zustimmen würdest, indem du sagst, ich möchte so wenig wie möglich belastete lebensmittel durch spritzmittel
    und die sind nachweißbar !! deffinitiv!! in den lebensmitteln, da kommste nicht aus. da hättest du doch sicher auch gern nix drin, oder? komm, sei doch mal ehrlich zu dir selber!

    Milchproduzent schrieb am 27.07.2008 um 16:19
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    rudi, alle meine erzeugten Produkte sind vollständig rückstansfrei, jede Abholung wird untersucht. Würde da mal was entdeckt, würde das für mich einschließlich der Entsorgung mindestens eines Lastzugs Milch (auch von anderen Bauern) einen Schaden von gut 50000 Euro bedeuten. Dafür muß ich garantieren und Haften.

    Das gleiche erwarte ich von anderen. Ich mach mir da mit deutschen Produkten absolut keine Sorgen. Zumindest nicht bei tierischen Produkten. Ich erwarte natürlich auch vom Bäcker, daß er wie Molkereien und Fleischer für die Sicherheit garantiert. Auch bei Getreide müssen Rückstellmuster aufbewahrt werden, die bis zum Erzeuger rückverfolgbar sind. Bei Getreide ist das eine Witterungssache. Wenn ich die wahl treffen müsste, würd ich Getreide mit PSM-Rückständen dem anderen mit toxischen Pilzgiften vorziehen. Aber auch da kann ich mich deutschlandweit an keinen Fall erinnern. Der Nitrophenskandal betraf eigentlich nur die Bioschiene. Im konv. Berich kann man sich sowas nicht erlauben. Die müssen so mit einer pauschalen Vorverurteilung leben.

    Problematisch ist importiertes Gemüse und Obst, heimisches kaum. Mein Gemüseverzehr hält sich jedoch in Grenzen. Um einen klaren Kopf zu haben und um die tägliche Arbeit zu erledigen zu können, ernähre ich mich sehr hochwertig. In meinem Job ist eine "Tofu-Demenz" nicht tragbar.

    http://blog.zeit.de/diagnose-mensch/2008/07/05/blod-mit-tofu_87


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