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Fastenzeit ohne Fleisch?

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Beiträge (10 )
 
Amanita schrieb am 30.01.2009 um 17:40
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Langsam aber stetig nähern wir uns ja mal wieder dem Aschermittwoch, einem Tag, denn ich wegen Matheprüfung im Moment nicht so leicht vergesse.:)

Jedenfalls habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, in der Fastenzeit auf Fleisch und Wurst zu verzichten. Ich könnte mir vorstellen, dass andere hier im Forum auch schon auf diese Idde gekommen sind.
Wenn dem so ist, könnten wir uns ja vielleicht ein wenig austauschen.:)
    inaktiver User 2154 schrieb am 31.01.2009 um 16:37
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    Ich finde es immer bisschen komisch, dass viele in der Fastenzeit auf Fleisch gänzlich verzichten wollen. Das Problem an unserer Ernährung ist doch nicht hauptsächlich das Fleisch. Fasten heißt für mich, dass der Körper die Möglichkeit bekommt sich zu erholen, sich zu regenerieren... Ich würde empfehlen, mal ganz auf Vollwerternährung umzustellen, d.h. ein gänzlicher Verzicht auf Zucker, Weißmehl, gehärtete Fette, moderater Milchproduktekonsum (oder auch gar keinen) und ein moderater Fleischkonsum (oder auch gar keinen). Das kommt doch schon eher an ein 'Fasten' heran.

    Aber wenn das für dich nicht in Frage kommt solltest du das mit dem Fleischverzicht ruhig machen. Es ist immer interessant zu sehen, wie der Körper darauf reagiert.

    Made schrieb am 31.01.2009 um 22:01
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    Ich verzichte zwar das ganze Jahr auf Fleisch, aber in meiner Familie möchten jetzt auch wieder mehr Leute auf Fleisch am Freitag und in der Fastenzeit verzichten.

    Da Fleischverzicht bei mir am Freitag nun keinen Unterschied macht, überlege ich schon auf irgendetwas anderes zu verzichten und vielleicht mehr einfache Nahrung aus biblischen Zeiten zu essen (Trockenfrüchte zum Beispiel).

    Christoph Schmitz schrieb am 01.02.2009 um 20:38
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    Aber wenn das für dich nicht in Frage kommt solltest du das mit dem Fleischverzicht ruhig machen. Es ist immer interessant zu sehen, wie der Körper darauf reagiert.

    @Nina, ich verstehe diesen "Tipp" nicht so ganz. Der Körper hat überhaupt kein Problem damit, wenn jemand auf Fleisch verzichtet. Das weiß ich aus eigenem Erleben, weil ich als genussvoller, aber gedankenloser jahrzehntelanger Fleischesser vor einigen Jahren relativ kurzfristig auf eine vegetarische, inzwischen weitgehend vegane Ernährung umgestiegen bin.

    Probleme macht höchstens die Psyche, weil der erlernte Geschmack sowohl an Düfte und Aromen und die typischen Fleischgericht-Gewürze gewöhnt ist. Das ist aber eine Frage der Entscheidung. Der Verzicht hat keine negativen Folgen für den Körper.

    inaktiver User 2154 schrieb am 02.02.2009 um 01:43
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    Ja in dem Sinne meinte ich das auch. Es gibt ja durchaus auch positive Reaktionen des Körpers :p
    Es ist ja egal, auf was man verzichtet, der Körper reagiert immer in einer Art und Weise und dies zu erfahren finde ich immer sehr interessant.
    Und in dieser Zeit wird sich ja auch zeigen, ob das was für eine längere Dauer ist oder eben auch nicht.

    Wunschkind schrieb am 11.02.2009 um 14:20
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    Das weiß ich aus eigenem Erleben, weil ich als genussvoller, aber gedankenloser jahrzehntelanger Fleischesser vor einigen Jahren relativ kurzfristig auf eine vegetarische, inzwischen weitgehend vegane Ernährung umgestiegen bin.


    Meinst du mit gedankenlos, weil Fleisch essen an sich gedankenlos ist oder weil du dich nicht für die Produktion und Herkunft des Fleisches interessiert hast?
    Das ist ein wichtiger Unterschied.

    mmorell schrieb am 11.02.2009 um 17:33
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    Mit Verlaub, ich kann dieser Verzichtsideologie nichts abgewinnen. Mehr, das heisst bewusster genießen, da mache ich mit. Verzichten tu ich auf Kaffee und Aufputschendes in dieser Zeit. Und auf Zeitungen und TV-Kost und andere Info-Happen sowieso. Ich liege am Ofen mit dem Laptop, arbeite halb so viel und lass es mir gut gehen.

    Made schrieb am 13.02.2009 um 16:47
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    Verzichten tu ich auf Kaffee und Aufputschendes in dieser Zeit.

    Damit meinst du die Fastenzeit, oder? Du verzichtest aber auf ganz schön viel. Interessant, dass es dir anscheinend "nichts ausmacht". Verzichten muss ja auch nicht mit "großem Leid" verbunden sein, sondern mit der Konzentration auf das Wichtige und Wesentliche.
    Arbeitest du in der Fastenzeit bewusst halb so viel wie sonst?

    mmorell schrieb am 17.02.2009 um 19:28
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    Leider arbeite ich mehr als sonst, arbeite aber schon dran, radikal zu reduzieren. Bin fasziniert von Tim Ferriss' Buch "Die 4-Stunden-Woche, mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben"
    http://www.amazon.de/Die-4-Stunden-Woche-Mehr-Zeit-Leben/dp/3430200512/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1234895141&sr=8-2
    Ob der Veganer ist, weiss ich nicht:
    http://www.fourhourworkweek.com/blog/

    Hans-Werner Neumann schrieb am 18.02.2009 um 18:51
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    Ich kann Maurice nur beipflichten: Weniger Arbeiten ist oft viel einfacher möglich, als man glaubt, und man gewinnt dadurch ganz ungeheuer ;-))

    Ich arbeite seit Jahren 80% und möchte es nicht mehr missen. Für mich als Schichtdienstler bedeutet das eine Einbuße von 20% Bruttoverdienst (verschmerzbar) und ein Verhältnis Arbeitstage zu freien Tage von 4 : 3, anstatt 5 : 2. Das ist eine ungeheurer Unterschied! Gefühlt habe ich zur Hälfte Arbeits- und zur Hälfte freie Tage.

    Mit den übrigen 20% (Arbeit) und weiteren Teilzeitler-Resten können Leute Arbeit bekommen, die sonst keine hätten. Eine Win-win-Situation.

    Mir ist schon klar, dass viele sich diesen Luxus nicht leisten könnten, aber wenn die, die es könnten es schonmal täten, dann wäre viel gewonnen.

    LG
    Hans-Werner


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