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Nahtodforschung

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Nils Horn schrieb am 30.01.2010 um 14:32
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[image]1969 veröffentlichte die Ärztin Elisabeth Kübler-Ross ihr Buch "Interviews mit Sterbenden". Es setzte eine umfassende Diskussion über den Tod im Westen in Gang. Die Ärztin traf auf die erstaunliche Tatsache, dass viele Menschen mit Nahtoderfahrungen während ihres kurzzeitigen Todes in das Jenseits blicken konnten. Sie waren mit ihrer Seele aus dem Körper ausgetreten, hatten Erfahrungen mit dem Jenseits gemacht und konnten nach ihrer Wiederbelebung ausführlich darüber berichten.

Während ihres Erdenlebens blinde Menschen konnten plötzlich im Jenseits sehen. Sie konnten vom Jenseits aus das Geschehen auf der Erde beobachten. Die angegebenen Tatsachen wurden überprüft und stellten sich als wahr heraus. Wie konnte ein Zeit seines Lebens blinder Mensch im Zustand der Bewusstlosigkeit nach einem Verkehrsunfall seine Mitmenschen sehen und nach seiner Wiederbelebung genau beschreiben? Die einzige vernünftige Erklärung war, dass der Mensche eine Seele hat, die vom materiellen Körper unabhängig ist.

Besonders bekannt ist der sogenannte Gebissfall. Ein älterer Mann wurde in einem Krankenhaus in den Niederlanden operiert. Ihm wurde sein Gebiss herausgenommen, damit der Beatmungsschlauch gut eingeführt werden konnte. In der Hektik der Operation verlegte die Krankenschwester das Gebiss und konnte es nachher nicht wiederfinden. Zum Glück trat der Mann während der Operation aus seinem Körper aus und beobachtete von oben die Krankenschwester. Als er später wieder ins Bewusstsein kam, konnte er genau sagen, welche Krankenschwester das Gebiss wohin gelegt hatte.

1975 schrieb Raymond Moody sein Buch "Leben nach dem Tod". Darin protokollierte er die Nahtoderfahrungen von 150 Menschen. Viele berichteten, dass sie nach ihrem Tod durch einen dunklen Tunnel geflossen und in eine Dimension des Lichts gekommen waren. In der Lichtwelt trafen sie auf heilige Lichtwesen und auf ihre bereits verstorbenen Verwandten. Sie erfuhren Dinge, die sie vorher nicht gewusst hatten. Nach ihrer Nahtoderfahrung stellten viele Menschen ihr Leben vollkommen um und orientierten sich vorwiegend an spirituellen Werten.

Viele Forscher überprüften die Erkenntnisse von Kübler-Ross und Moody. Mit einer Flut von Gegenargumenten versuchte man, die Nahtodforscher zu widerlegen. Im Wesentlichen bestand die Gegenargumentation darin, dass es sich bei den Nahtodvisionen um biochemische (materielle) oder psychische (geistige) Reaktionen des Gehirns auf den sich nähernden Tod handele. Kurz vor dem Tod habe ein Mensch Halluzinationen. Das Gehirn reagiere auf den Tod mit einer Hormonausschüttung.

Einer der Hauptkritiker war der Arzt Michael Sabom. Nachdem er das Buch von Moody gelesen hatte, beschloss er, die Dinge selbst gründlich nachzuprüfen. Er interviewte über hundert Patienten, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt worden waren. Erstaunt stellte Sabom fest, dass die Menschen im außerkörperlichen Zustand Dinge gesehen hatten, von denen sie vorher nichts gewusst hatten.

Der große wissenschaftliche Durchbruch gelang Sabom 1991. Die 35-jährige Pam Reynolds musste am Gehirn operiert werden. Ihr Blut wurde aus dem Gehirn abgeleitet. Die Patientin wurde in einen Kälteschlaf versetzt. Ihr Kopf wurde mit Messgeräten verkabelt. Es wurde klar festgestellt, dass in dieser halben Stunde in ihrem Gehirn keine Gehirnströme flossen. Die Denktätigkeit war blockiert. Eine Hormonausschüttung war nicht mehr möglich. Halluzinationen konnten nicht mehr geschehen.

Und genau in dieser Zeit hatte Pam Reynolds ihre außerkörperlichen Erfahrungen. Sie schwebte mit ihrer Seele aus dem Körper heraus. Sie beobachtete von oben herab alle Einzelheiten der Operation. Dann schwebte sie durch einen Tunnel in eine Lichtwelt. Dort traf sie ihre verstorbene Großmutter und einige andere Menschen. Diese Wesen lebten in einer Paradiesdimension und besaßen viel Glücksenergie. Mit ihrer Energie stärkten sie Pam Reynolds, so dass sie die Operation gut überstehen konnte. In einem späteren, vom britischen Fernsehen (BBC) dokumentierten Interview erklärte Pam Reynolds, dass sie in der Lichtwelt den Atem Gottes wahrgenommen hatte.

Das Besondere an dem Fall Pam Reynolds besteht darin, dass hier erstmalig mit modernen Messgeräten nachgewiesen werden konnte, dass das Bewusstsein eines Menschen auch dann denken kann, wenn das Gehirn materiell ausgeschaltet ist. Es muss also ein vom Körper unabhängiges Bewusstsein geben. Körper und Seele sind zwei von einander unabhängige Energiemanifestationen. Anders sind die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft nicht erklärbar.

Der Fall Pam Reynolds wurde bis zum Jahre 2001 in vielen Untersuchungen mit anderen Patienten nachgeprüft. Sie alle bestätigten das Ergebnis von Sabom. Es wurde festgestellt, dass die Nahtoderlebnisse nicht durch biochemische oder geistige Gehirnprozesse verursacht sind. Sie sind unabhängig vom Alter, vom Geschlecht, von der Religion und von dem Land der Menschen.

Den Gegnern der Seelentheorie blieb jetzt nur noch ein Argument: Die Hellsichtigkeit. Pam Reynolds hätte die Fähigkeit der Hellsichtigkeit besessen. Sie hätte damit nach der Operation in die Vergangenheit gespürt und so die Einzelheiten der Operation beschreiben können.

Dieses Argument kann damit widerlegt werden, dass die meisten Nahtodpatienten nachweisbar nicht hellsichtig sind. Hellsichtigkeit ist eine spirituelle Fähigkeit, die nur wenige weit entwickelte Menschen haben. Unter Hunderten von Nahtodpatienten ist immer nur ausnahmsweise einmal ein Hellsichtiger.

Darüber hinaus beweist gerade die Fähigkeit der Hellsicht, dass es das Jenseits und ein Leben nach dem Tod gibt. Wenn man Pam Reynolds für hellsichtig erklärt, dann muss man nicht nur ihre Operationskenntnisse, sondern auch ihren Bericht von der Lichtwelt als wahr akzeptieren. Hellsichtige können in das Jenseits blicken und beweisen deshalb die Existenz der jenseitigen Welt.

Insgesamt ergibt eine genaue Abwägung aller Argumente, dass wir nach dem heutigen Stand der Wissenschaft von einem Leben nach dem Tod ausgehen müssen. Sabom hat mit dem Fall Pam Reynolds 1991 den großen wissenschaftlichen Durchbruch geschafft. Kontrolluntersuchungen (Pim van Lommel/Holland 2001, Sam Parnia/ Universität Southampton 2001) bestätigten die Erkenntnisse von Sabom.

2007 kam sogar die Zeitschrift "Der Spiegel" in einem Artikel zu dem Ergebnis, dass die Unsterblichkeit der Seele wahrscheinlicher sei als das Erlöschen des Geistes mit dem Tod. "Der Spiegel" vollzog damit eine große Kehrtwende in seiner vorher sehr atheistischen Position.
    Nils Horn schrieb am 30.01.2010 um 14:37
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    ARD-Sendung zur Nahtodforschung

    2003 gab es im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD) eine Sendung zur Nahtodforschung. In dem von Walter von Lucardou herausgegebenen Begleitbuch (Dimension Psi) hat Regine Kexel alle wesentlichen Argumente der Befürworter und Gegner der Seelentheorie dargestellt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass es zu viele Berichte über Nahtoderfahrungen gibt, als dass sie einfach ignoriert werden können.

    Regine Kexel folgt im Wesentlichen der von mir aufgezeigten Argumentation. Die Gegenargumente der Gegner sind alle widerlegt. Die Unabhängigkeit des Bewusstseins vom Gehirn ist derzeit der aktuelle Stand der Wissenschaft, in den Worten von Regine Kexel: "Kritiker der Nahtodforschung tun sich schwer, einen plausiblen Grund für dieses Phänomen zu finden."

    Nach ihrer Meinung (und damit der Meinung der ARD) stehen wir noch ganz am Anfang eines großen Rätsels. Hier muss ich widersprechen. Wer sich gründlich mit der Spiritualität beschäftigt, der erhält bereits jetzt eine Antwort auf alle wesentlichen Fragen. Die erleuchteten Meister der Vergangenheit und der Gegenwart haben alle wesentlichen Geheimnisse aufgedeckt. Man muss nur ausreichend nachforschen, dann wird man eine Antwort auf seine Fragen finden.

    Für Regine Kexel ist es zum Beispiel ein Rätsel, dass nicht alle kurzzeitig klinisch toten Menschen eine Nahtoderfahrung machen. Bei den Erwachsenen sind es etwa 30 % und bei den Kindern immerhin 70 %. Die Erklärung besteht darin, dass die meisten Erwachsenen mit ihrem Bewusstsein so fest im materiellen Körper verankert sind, dass sie selbst bei Nahtodsituationen noch in ihrem Körper bleiben. Bei Kindern ist die Verbindung der Seele mit dem Körper noch nicht so stark. Deshalb treten sie viel leichter aus ihrem Körper aus.

    Bei genauer Betrachtung spricht auch dieser Umstand für die Existenz einer Seele. Sie widerlegt alle materialistischen Erklärungen. Wenn Sauerstoffmangel, Hormonausschüttungen oder Halluzinationen die Ursache für Nahtoderfahrungen wären, dann müssten sie bei allen Menschen in der gleichen Situation gleich auftreten. Es dürfte nicht diese erstaunlichen Unterschiede bei Kindern und Erwachsenen und zwischen den Erwachsenen geben.

    Die Argumente der Atheisten

    Die Hauptargumentation der Atheisten ist zu lesen in: Grenzerfahrung auf dem Operationstisch (Gerald M. Woerlee, 2005). Darauf verweist auch Wikipedia/Nahtod-Erfahrung. Ins Deutsche übersetzt wurde der Text von Woerlee von der GWUP (Atheistenorganisation) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21392/1.html

    Das Hauptargument von Woerlee besteht darin, dass Pam während der Operation wach gewesen sein soll. Dieses Argument ist sehr fragwürdig. Bei einer derart schweren Hirnoperation ist man grundsätzlich nicht wach und kann nicht die Gespräche im Raum mitverfolgen und die Geschehnisse beobachten. Insbesondere wenn das Blut weitgehend aus dem Gehirn abgepumpt, die Ohren verstöpselt und die Augen verbunden sind, und ein Stillstand der Hirnströme gemessen wird. Es gibt viele Fälle von Nahtoderfahrung und sie alle durch ein Aufwachen bei der Operation zu erklären ist sehr fragwürdig. So sieht das auch Wikipedia/Nahtod-Erfahrung. Ein Aufwachen in der Narkose kommt bei 1,3 von 1000 Menschen vor. Nahtoderfahrungen haben aber etwa 30 % der Menschen. Also können die Nahtoderfahrungen normalerweise nicht mit einem Aufwachen während der Operation erklärt werden.

    Woerlee: Ich kann auf mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als Anästhesist zurückblicken, und es hat mich immer fasziniert, auf welche Weise Körperfunktionen in der Lage sind, scheinbar paranormale Erfahrungen zu erzeugen. Deshalb weiß ich, dass diese Erfahrung durch das Zusammenwirken der Reaktionen von Pam Reynolds´ Körper und ihrem Bewusstsein auf ihre Situation und ihre Narkose hervorgerufen wurde.

    Nils: "Wissen" ist eine unzulässige Behauptung. Er hätte besser gesagt: "Ich glaube ..."

    Woerlee: Bisweilen reicht die Konzentration der Anästhetika für eine narkotische Wirkung nicht aus. Diese Personen bleiben wach: Sie hören, was in ihrer Umgebung vorgeht, sie spüren die Arbeit des Chirurgen und anderer Personen und sehen auch, was geschieht, sofern ihre Augen geöffnet sind.

    Nils: Ein Aufwachen in der Narkose kommt bei 1,3 von 1000 Menschen vor. Nahtoderfahrungen haben aber etwa 30 % der Menschen. Also können die Nahtoderfahrungen normalerweise nicht mit einem Aufwachen während der Operation erklärt werden. "Sofern ihre Augen geöffnet sind." Pam Reynolds Augen waren verbunden.

    Woerlee: Da Pam Reynolds während der Operation mehrmals bei Bewusstsein war, vermute ich jedoch, dass weder Isofluran noch Enfluran als zusätzliche Anästhetika verwendet wurden. Ohne Einsatz dieser Gase aber ist es wahrscheinlicher, dass der Patient während der Operation erwacht, und genau das geschah mit Pam Reynolds.

    Nils: Woerlee behauptet einfach ohne Beweis, dass Pam Reynolds mehrmals während der Operation aufgewacht ist. Das ist sehr unwahrscheinlich.

    Woerlee: Das Kreischen der Säge weckte Pam Reynolds auf.

    Nils: Die Säge hat nicht die Lautstärke einer Motorsäge, sondern des Summens einer elektrischen Zahnbürste. In einer tiefen Narkose wird man davon nicht wach.

    Woerlee: Sie hörte, wie Personen miteinander sprachen.

    Nils: Die Ohren waren verstöpselt. Es flossen keine Hirnströme. Das Blut war aus dem Hirn teilweise abgezogen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie die Operationsgespräche genau verfolgen konnte.

    Woerlee: Eine Fehlfunktion ihres Gehirns, ausgelöst durch das Zusammenspiel der Narkosemittel mit der abnormen Funktion ihrer Muskelfasern rief die außerkörperliche Erfahrung hervor.

    Nils: Das ist eine Behauptung ohne ausreichende Belege.

    Woerlee: Der Hochfrequenz-Ton des leerlaufenden, luftgetriebenen Motors der pneumatischen Säge hat gemeinsam mit dem anschließenden Gefühl, dass ihr Schädel aufgesägt wurde, sicher in ihrer Erinnerung das Bild eines Gerätes wachgerufen, das einem Zahnarztbohrer ähnelte.

    Nils: Woerlee verwendet den Begriff "sicher", wo er höchst spekulativ denkt. Er versucht dem Leser seine Sicht der Dinge einzureden. Pam Reynolds dagegen erklärte, dass sie eine Art Säge erwartet hatte. Und sie beschrieb ihr vorher völlig unbekannte Details: "Ich hatte angenommen, dass sie den Schädel mit einer Säge öffnen würden. Ich hatte den Begriff Säge auch gehört, aber was ich dann hier sah erinnerte mich mehr an eine Bohrmaschine. Da waren auch verschiedene kleine Bohrer in einem Kasten, der aussah wie der Werkzeugkasten meines Vaters, als ich noch ein Kind war."

    Ich habe den Fall Pam Reynolds gründlich mit einem Hirnforscher in der atheistischen Buskampagne diskutiert. Bei genauerem Hinsehen lösen sich die Argumente von Woerlee weitgehend auf. Deshalb geht auch Wikipedia von der Echtheit der Nahtoderfahrung aus. Wie viele andere Wissenschaftler.

    Es gibt noch tausende weiterer Forschungsergebnisse. Wer es genau wissen will, sollte sich selbst gründlich in die Forschungen einarbeiten. Das habe ich für mich getan. Und andere Menschen auch, die zu den gleichen Ergebnissen wie ich gekommen sind.

    Die Fachleute sagen heute weitgehend übereinstimmend, dass es keine natürlichen Erklärungen gibt. Im Moment spricht die größere Wahrscheinlichkeit für die Dualität von Gehirn und Seele. Auch in der Wissenschaft wird heftig diskutiert. Es gibt verschiedene Lager. Es gibt die Materialisten und die ganzheitlich Denkenden. Und das ist gut so. So entsteht Fortschritt.

    Zitat aus aus der Homepage des Human Basis Projektes vom Dezember 2009:

    ( http://www.jenstein.de/pages/homo-sapiens/pam-reynolds.php)

    Pam Reynolds sagt zu der Operation an ihrem Kopf: "Ich erinnere, dass mein Kopf oben kribbelte und dass ich oben aus meinem Kopf irgendwie heraus sprang. Und dann sah ich einen Körper. Das war mein Körper und das kümmerte mich nicht. Ich erinnere das Instrument der Hand des Arztes. Es sah aus wie der Griff meiner elektrischen Zahnbürste. Ich hatte angenommen, dass sie den Schädel mit einer Säge öffnen würden. Ich hatte den Begriff Säge auch gehört, aber was ich dann hier sah erinnerte mich mehr an eine Bohrmaschine. Da waren auch verschiedene kleine Bohrer in einem Kasten, der aussah wie der Werkzeugkasten meines Vaters, als ich noch ein Kind war.

    Und ich erinnere mich deutlich, das ich eine Frauenstimme sagen hörte: "Wir haben ein Problem, die Arterien sind zu eng." Eine Männerstimme antwortete: "Nehmen Sie die andere Seite." Es schien von weiter unten am Tisch zu kommen. Ich wunderte mich darüber, weil es doch eine Gehirnoperation war. Aber sie hatten Zugang zu den Oberschenkelarterien gelegt um das Blut abzulassen.“

    Diese Erzählung spiegelt sehr genau den tatsächlichen Verlauf der Operation wieder, wie Dr. Sabom an hand der Aufzeichnungen feststellen konnte. Sie hatte die Knochensäge gesehen, mit der ihr Schädel geöffnet worden war. Sabom war über die Beschreibung sehr erstaunt, weil er selber nicht wusste, wie diese Säge aussieht. Sie beschrieb es wie eine elektrische Zahnbürste, was er lächerlich fand. Daraufhin forderte er vom Hersteller ein Foto mit kompletter Beschreibung an. Sabom war erstaunt als er das Bild sah, denn es ähnelte sehr einer Zahnbürste.

    Der behandelnde Arzt Dr. Spetzler glaubt nicht, das Pam es von vorherigen Beobachtungen her wissen kann. Zitat: „Da waren die Geräte für sie einfach nicht sichtbar. Die Bohrer und die anderen Sachen waren abgedeckt oder eingepackt. Sie werden nicht aufgedeckt oder ausgepackt, bevor der Patient nicht vollständig eingeschlafen ist. Das ist notwendig, um die Umgebung steril zu halten.“

    Sie hat auch während der Operation ein Gespräch wahrgenommen, das zwischen Dr. Spetzler und dem Herz- und Gefässchirurgen, der sie an die Herz-Lungen-Maschine anschloss, stattgefunden hat. Als eine Chirurgin ihre Leiste geöffnet hatte, merkte sie, dass die Wehnen und Arterien zu eng waren. Sie musste es auf der anders Seite versuchen. In diesem Zusammenhang sprachen die Ärzte miteinander. Pam konnte sich präzise an dieses Gespräch erinnern.

    Zitat Dr. Spetzler: „In diese Phase der Operation kann niemand etwas beobachten oder hören. Es ist unvorstellbar, dass in dieser Phase normale Sinne wie das Gehör funktionieren. Abgesehen davon steckten Ohrhörer für die Klick-Tests in ihren Ohren. Es gab für sie keine Möglichkeit die Gespräche über ihr Gehör wahrzunehmen.“

    Diskussion über den Text von Woerlee in einem Internetforum:

    Atheist: es gibt andere erklärungen für nahtodergebnisse. auf welche seite man sich schlägt ist glaubenssache.

    Nils: Nenne mir bitte andere Erklärungen. Es gibt keine vernünftigen Erklärungen der Nahtodgeschehnisse außer der Unabhängigkeit des Bewusstseins vom Körper.

    Atheist: die meisten hatten eine narkose.

    Nils: Was soll mir das sagen? Dass die Nahtoderfahrungen von der Narkose kommen? Dann müssten alle Narkosepatienten Nahtoderfahrungen haben. Es haben aber nur 30 % der Menschen solche Erfahrungen. Wie soll ein Narkosemittel bewirken, dass man mit verbundenen Augen sehen und mit verschlossenen Ohren hören kann?

    Atheist: wenn dinge wahrgenommen werden, heißt das zunächst nur, das dinge wahrgenommen werden. deswegen schwebt noch kein bewußtsein oder die seele. die art der aufnahme der informationen ist unklar.

    Nils: Pam Reynolds berichtete von einem Schweben ihrer Seele über ihrem Körper. Ihre Beobachtungen während der Operation sprechen für ein körperunabhängiges Bewusstsein. Wenn dir die Dinge unklar sind, muss das nicht für alle Menschen gelten. Manche Menschen sind zu logischen Schlußfolgerungen fähig. Ein körperunbhängiges Bewusstsein erklärt die Geschehnisse sehr gut. Alle anderen Erklärungsversuche scheitern derzeit an logischen Mängeln. Die größte Wahrscheinlichkeit spricht für ein Weiterleben der Seele nach dem Tod.

    Zitat des Neuro-Psychologen Dr. Fenwick: „Wenn das Herz still steht und das Gehirn nicht arbeitet, dann kann es keine Erinnerungen geben. Das Gehirn kann sich nicht an Erlebnisse in diesen Zeitraum erinnern, weil das Gehirn und das Gedächtnissystem nicht arbeiten."

    acte schrieb am 30.01.2010 um 15:12
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    Sehr interessante Berichte. Danke dafür!

    Christian12 schrieb am 25.02.2010 um 19:00
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    Danke für den Beitrag!

    Habe mal eine Zusammenstellung gefertigt: "Unterschiede zwischen Nahtoderfahrungen einerseits und Halluzinationen sowie vergleichbaren Hirnprodukten andererseits". Dort habe ich den diversen Erklärungsversuchen, Hypothesen und Behauptungen diverser naturalistisch ausgerichteter Naturwissenschaftler die zahlreichen Gründe gegenübergestellt, die dagegen sprechen. Ergebnis: Angesichts dieser Unterschiede dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Nahtoderfahrungen lediglich um Halluzinationen oder traumartige Gebilde ohne weitergehende Bedeutung handelt, sehr gering sein. Weitaus wahrscheinlicher ist, dass diese Erfahrungen sich auf etwas Wirkliches und nicht lediglich Eingebildetes beziehen.

    BobDylan schrieb am 26.02.2010 um 11:33
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    Sehr guter Beitrag zum Thema Nahtod !

    Und dennoch eine Nahtoderfahrung ist eben nur eine Nahtoderfahrung.

    Es darf aber nicht übersehen werden,dass nicht alle Berichte über das Jenseits identisch sind.
    Es wird zumeist angenehmes geschildert allerdings gibt es auch Berichte von reinen Horror und Höllenerfahrungen z.B. Mario Mantese - Vision des Todes - Meine Reise durch das Jenseits.

    Es stellt sich die Frage was ist eigentlich Seele,was ist Bewustsein oder auch gibt es wirklich eine individuelle Seele oder Trennung von Seele und Welt ?


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