Optischer Kurzkommentar zum NetzEntwicklungsPlan
Vergrößertes Format hier: http://www.solargumente.de/Akt__Texte/-WILD-/-wild-.html
Tricksen die NETZBETREIBER bei der Berechnung der Distanzenj und der zukünftig zu transportierenden Strommengen? finanznachrichten.de, 29.6.2012 http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-06/23924544-netzbetreiber-tricksen-bei-strommengen-aus-kohlekraftwerken-bund-netzentwicklungsplan-so-nicht-tragbar-007.htm
In dem verlinkten Artikel von finanznachrichten.de wird der BUND Vorsitzende Weiger zitiert: "Der Ausbau eines überdimensionierten Stromnetzes, um darin Strom aus Kohlekraftwerken besser transportieren zu können, wäre pures Gift für die Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele der Bundesregierung. Die Energiewende ist nur dann erfolgreich, wenn alte zentrale und fossile Energieträger schnell an Marktanteilen verlieren. Nur dann findet der Ausbau der Netze auch die Akzeptanz der Bürger, ohne die die Energiewende nicht möglich ist."
Und was z.Zt. läuft ist das industriell-politische größtmögliche Gegenwirken dagegen, dass "alte zentrale und fossile Energieträger an Marktanteilen verlieren"! Darüber hinaus sollen die "Erneuerbaren" in die Struktur der 'alten Marktanteile' eingebunden werden.
Darum das Solarbashing der letzten Monate!
Solarstrom ist schnell ausbaubar und passt nicht in die 'alten Marktanteile', da Dezentralität uns Energie-Autonomie 'drohen'!!
Das sollte man immer im Blickwinkel behalten.
"Der Ausbau eines überdimensionierten Stromnetzes, um darin Strom aus Kohlekraftwerken besser transportieren zu können, wäre pures Gift für die Energiewende" ... richtig, aber muss man nicht als Verbraucher/In schon Vorkenntnisse mitbringen, um Stromquelle und -Wege qualitativ zu unterscheiden? Können wir nicht schon froh sein, wenn der Strom nicht ausfällt? Und wie hängt das mit dem Klima ("Petersberg", 16.7.2012) zusammen? :-)