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Beiträge (13 )
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inaktiver User 38734 schrieb am 25.11.2009 um 10:36
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Beacon Power



Spatenstich für 20-Megawatt Schwungradspeicherung



Hintergrundinfo:



US-Energieministerium gewährt 43 Millionen US-Dollar Kreditbürgschaft für Schwungradspeicher-Projekt





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Computeranimation eines 20 MW Schwungradspeicher-Kraftwerks.



Die Beacon Power Corporation (Tyngsboro, Massachusetts) berichtete am 02. Juli 2009, das Unternehmen werde vom US-Energieministerium (Department of Energy; DOE) eine Kreditbürgschaft in Höhe von ungefähr 43 Millionen US-Dollar (30,9 Millionen Euro) erhalten. Laut Pressemitteilung enthält das Angebot des DOE Vertragsbedingungen für eine Bürgschaft, mit der mehr als 60 Prozent eines 20 Megawatt (MW) Schwungradspeicher-Kraftwerks in Stephentown (New York) finanziert werden sollen. Das Kraftwerk soll zur Frequenzregulierung eingesetzt werden und das Stromnetz stabilisieren und verbessern. Der emissionsfreie Betrieb des Projekts werde im Vergleich zu derzeit verwendeten fossil befeuerten Kraftwerken, die eine ähnliche Funktion erfüllen, außerdem den CO2-Ausstoß deutlich senken. Bill Capp, Präsident und Vorstand von Beacon Power sagte: "Mit der geplanten staatlichen Förderung und mit dem Bau des Kraftwerks werden wir einen großen Fortschritt von der Entwicklungs- und Pilotbetriebsphase unserer Schwungradtechnologie hin zu deren umfassenden, kommerziellen Nutzung machen. Zunächst wird dies im Bundesstaat New York geschehen, später können derartige Kraftwerke aber auch in anderen Regionen gebaut werden. Dies bedeutet auch einen dramatischen Wandel hin zu saubereren und nachhaltigeren Methoden zur Frequenzregulierung des Stromnetzes".





Erstes kommerzielles Schwungradspeicher-Kraftwerk im großen Maßstab in den USA



Der Kredit des DOE, der von der Federal Financing Bank des US-Finanzministeriums getragen werden soll, decke mit 43 Millionen US-Dollar 62,5 Prozent der Gesamtkosten des Projekts, die auf 69 Millionen US-Dollar (49,6 Millionen Euro) geschätzt werden. Laut Pressemitteilung werden ungefähr 50 Millionen US-Dollar (35,9 Millionen Euro) allein für das Speicher-Kraftwerk und die darin befindliche Ausrüstung verwendet. Beacon berichtet, dass das Eigenkapital des Unternehmens im Umfang von 26 Millionen US-Dollar (18,7 Millionen Euro) aus einer Kombination von Bargeld, Sachleistungen und anderen Projektkosten bestehen werde. Die endgültige Kreditvergabe sei an die Erfüllung verschiedener Bedingungen und Verhandlungen gekoppelt. Edward M. Kennedy, Senator des US-Bundesstaats Massachusetts, kommentierte: "Das Stromspeicher-System von Beacon Power ist genau die Art Technologie, die das Land zur Erfüllung unserer Ziele für saubere Energien zu erfüllen und für eine sichere und nachhaltige Zukunft von großer Bedeutung. Mit der umfangreichen Unterstützung des Energieministeriums wird dieses fortschrittliche Unternehmen den Weg nach vorne aufzeigen". Bill Capp fügte hinzu: "Wir bedanken uns bei der Obama-Regierung, und besonders bei Energieminister Chu und seinem Team, sowie dem US-Kongress, für ihren Weitblick und für ihr Engagement, das Kreditvergabesystem zur Realität gemacht zu haben".







12.07.2009 Quellen: Beacon Power Corporation Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Bildquelle: Beacon Power



http://www.solarserver.de/news/news-10993.html
    Dude schrieb am 25.11.2009 um 16:27
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    Mich würde dazu der Wirkungsgrad und die speicherbare Energie interessieren. Schwungräder sind doch wahrscheinlich eher ein Kurzzeitspeicher, oder?

    berniewa schrieb am 25.11.2009 um 18:15
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    meines wissens bisher ja, aber sehr nützlich um kurzfristige schwankungen der stromspannung auszugleichen. gerade bei einem mix aus wind, sonne, geothermie etc. sind daher solche anlagen auch in größerem format sicher sinnvoll, auch wenn der wirkungsgrad evtl. noch unter pumpspeicherkraftwerken liegen dürfte. biogasanlagen als speicher sind aber sicher auch nicht zu vergessen, ebenso druckluftspeichertanks. wahrscheinlich ist auch hier ein mix aus verschiedenen sinnvoll.

    berniewa schrieb am 25.11.2009 um 18:19
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    besonders spannend fände ich ja die kombination direkt mit windrädern in der weise, dass energie, z.b. bei extrem starkem wind, die gerade nicht im netz gebraucht wird, nicht gleich in strom umgewandelt, dann gespeichert, dann wieder in strom umgewandelt wird - was ja bei jedem schritt verluste bedeutet, sondern gleich direkt am windrad gespeichert und nach bedarf (z.b. bei wieder weniger wind) eingespeist wird. das ließe sich z.b. auch mit http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmende_Windkraftanlage kombinieren. analog auch mit solaranlagen (natürlich keine pv, sondern solche die wasserturbienen oder dergl. antreiben) und wasserkraft-, wellenkraft- und gezeitenkraftanlagen.

    ich beantrage hiermit schon mal öffentlich das patent dazu ;`))

    inaktiver User 38734 schrieb am 25.11.2009 um 21:52
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    Das Schwungradsystem ist natürlich eher etwas um kurze Spitzen auszugleichen.

    Praktisch sowas wie ein etrem überdimensionaler Kondensator !

    Über den Wirkungsgrad konnte ich nichts herausfinden, dürfte aber recht gut sein, wenn keine all zu langen Leerlaufzeiten sind.

    berniewa schrieb am 26.11.2009 um 09:20
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    Wenn das nur für kurzfristige Ausgleiche gedacht ist (die aber wie gesagt sicher auch in größerem Umfang wichtig sind), fände ich als Ergänzung, für mittelfristigere Speicherung z.B. auch folgende Idee interessant: Wasser in einen großen Behälter unters Dach hochpumpen und bei Bedarf wieder herunterholen, und mit einem Mini-Wasserkraftwerk dabei die Energie nutzen. Ich hab mir mal gedacht, wenn jedes Haus sowas hätte, ganz besonders die Hochhäuser, wäre das insgesamt evtl. so viel wie ein großes Pumpspeicherkraftwerk.

    Jens.Hansen schrieb am 26.11.2009 um 09:25
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    Das würde aber bei bestehenden Gebäuden die Statik sehr belasten. Zudem sollte dabei auch auf den Wirkungsgrad geschaut werden.

    inaktiver User 38734 schrieb am 26.11.2009 um 09:44
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    Der Wirkungsgrad wäre wohl ähnlich einem großem Pumpspeicherwerk ( 75-85% ).

    Aber ein Problem würde sicher die von Renovable beschriebene Statik und die geringere Wirtschaftlichkeit gegenüber großen PSW sein.

    Schöne Ideen zu der mechanischen Speicherung von Elektrizität würden mir aber auch noch einige einfallen.

    Wie wäre es z.B. mit einem Turm um den sich ein rundes Gebäude schlingt, dass über den Tag mit Solarstrom über Elektromotoren, wie ein Fahrstuhl ganz langsam nach oben gezogen wird.

    Abends hätte man einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang, über Nacht fährt das Ganze wieder nach unten und generiert dabei Strom, der dann auch wieder eingespeißt werden kann.

    Wäre sicher ein nettes Gimik aber natürlich auch sehr teuer und dadurch unwirtschaftlich.

    Dude schrieb am 26.11.2009 um 12:40
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    Ein weiterer Nachteil wäre, dass man entsprechend viele Generatoren/Pumpen brauchen würde. Im Gegensatz zur Photovoltaik haben solche Anlagen viele Verschleißteile die ausfallen können und regelmäßige Wartung brauchen. Ich denke, dass in diesem Fall zentrale Großpumpspeicherkraftwerke ökologischer sind als viele kleine.

    inaktiver User 38734 schrieb am 26.11.2009 um 12:46
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    Vorteil vieler kleiner Anlagen hingegen, wäre die Entlastung der Stromnetze !

    Dude schrieb am 26.11.2009 um 17:15
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    Ja die kleinen sind natürlich viel flexibler und die Energie kann schneller abgerufen werden.

    Wieviel Energie könnte man in so einem Minispeicherkraftwerk denn so Speichern?

    Kurze Rechnung:
    Hubhöhe (h): 10 m
    Masse Wasser (m): 500 kg (entspricht 500 l)
    Erdbeschleunigung (g): 9,81 m/s²
    Wirkungsgrad (eta): 85 %

    E = m *g * h * eta = 10 * 500 * 9,81 * 0,85 = 41,6925 kJ = 0,1501 kWh

    Vergleich mit größtem deutschen Punpspeicherkraftwerk Goldisthal:
    Leistung: 1060 MW
    Wassermenge reicht für maximal 8 Stunden Volllastbetrieb
    Gespeicherte Energie: 8480 MWh = 8480000kWh

    Man müsste 56.498.304 (56 Millionen) Häuser mit Minikraftwerken ausstatten um diese Leistung zu erreichen.

    Ich hätte gerne noch einen Vergleich mit einem kleineren Pumpspeicherkraftwerk angeführt, aber es ist mir zu mühsam die entsprechenden Daten zusammenzusuchen.


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