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Erneuerbare Energien / Energiewende

Kosten und Subventionen der konventionellen Energieträger

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inaktiver User 38734 schrieb am 30.01.2010 um 19:14
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Lasst uns hier alle Informationen zu externen Kosten und Subventionen der konventionellen Energieträger zusammentragen.

Das hilft bei der Diskussion um die angeblich zu hohen Föderung der Erneuerbaren.

    lukita schrieb am 30.01.2010 um 19:24
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    Hier eine "gute Frage" zum Thema:
    http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/versteckte-kosten-der-konvetionellen

    In den Antworten zu der Frage ist bereits einiges an Information zu finden.


    Edit 24.01.2014

    Folgenden Beitrag habe ich gelöscht, um die Lesbarkeit dieses Stranges zu erhöhen... inaktiver User 38734 schrieb am 30.01.2010 um 19:30: "Ich habe die Frage und die Antworten mal hierher kopiert..." Frage und Antworten lassen sich bei Interesse hier weiterhin nachlesen.

    inaktiver User 38734 schrieb am 30.01.2010 um 19:30
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    Gelöscht von lukita am 24.01.2014 um 14:48

    inaktiver User 38734 schrieb am 09.08.2010 um 10:24
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    Viel mehr Förderung für fossile Energien als für Erneuerbare

    9.8.2010

    43 Mrd USD für Eneuerbare - mehr als 550 Mrd USD für Fossile



    Kompletter Beitrag und Quelle: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1052447

    inaktiver User 38734 schrieb am 31.10.2010 um 10:32
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    http://www.oekoenergie-blog.at/2010/10/blogserie-teil-3-monetare-subventionen-fossiler-energietrager/

    lukita schrieb am 31.10.2010 um 14:05
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    Umweltschädliche Subventionen kosten 48 Milliarden Euro
    Haushalt entlasten, Umwelt schützen – Umweltbundesamt legt Subventionsbericht vor

    Dessau-Roßlau, 04.06.2010

    Umweltschädliche Subventionen kosten den Fiskus gut 48 Milliarden Euro pro Jahr; das entspricht rund einem Fünftel des Bundeshaushaltes. Und die Tendenz ist leider steigend. Fast die Hälfte der Subventionen begünstigt direkt den Verbrauch fossiler Energieträger und macht so Anstrengungen im Klimaschutz teilweise zunichte.

    „In Zeiten der Rekordverschuldung müssen alle Subventionen auf den Prüfstand. Der Abbau sollte allerdings nicht nach dem Rasenmäherprinzip erfolgen, sondern gezielt bei umweltschädlichen Subventionen ansetzen“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA).

    Mit der aktuellen Studie gibt das UBA der Finanzpolitik eine Entscheidungsgrundlage an die Hand: „In der Krise besteht die einmalige Chance zum ehrlichen Kassensturz. Umweltschädliche Subventionen belasten den Haushalt zweimal: Heute durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen des Staates und morgen durch erhöhte Kosten für die Beseitigung von Schäden an Umwelt und Gesundheit.“, so Flasbarth.

    mehr lesen: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2010/pd10-032_umweltschaedliche_subventionen_kosten_48_milliarden_euro.htm

    Der Link zur Studie: http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland-1

    lukita schrieb am 01.11.2010 um 21:28
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    Renovable schrieb am 13.10.2010:
    Greenpeace-Studie: Atomstrom kostet Bundesbürger 304 Milliarden Euro staatliche Förderung

    Zu finden unter:
    Community / Gruppen / Atomkraft? - Nicht schon wieder! / Forum / Argumente gegen die Atomkraft

    ---

    Im Folgenden gehe ich auf diese Studie ein.

    lukita schrieb am 23.11.2012 um 20:55
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    Stromkosten-Studie: Das kostet Strom wirklich

    Vergleich der staatlichen Förderungen und gesamtgesellschaftlichen Kosten von Atom, Kohle und erneuerbaren Energien (Stand: August 2012)

    Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace Energy und dem Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)

    http://www.greenpeace-energy.de/engagement/energiepolitik/das-kostet-strom-wirklich.html


    Zitat:

    In der Debatte um die Kosten der Energiewende müssen immer wieder die erneuerbaren Energien als Kostentreiber herhalten. Konventionelle Energien wie Kohle und Atom verursachen jedoch deutlich mehr Kosten, als auf der Stromrechnung ausgewiesen werden. Verbraucher zahlen diese versteckten Zusatzkosten unter anderem über Steuern und Abgaben.

    Würde man die Kosten aufsummieren und auf die Verbraucher umlegen, läge diese Konventionelle-Energien-Umlage 2012 bei 10,2 Cent pro Kilowattstunde und wäre damit fast dreimal so hoch wie die derzeitige EEG-Umlage. Das ist das Ergebnis der Studie "Was Strom wirklich kostet" von Greenpeace Energy.

    Wie die Studie zeigt, profitieren gerade die konventionellen Energien von umfangreichen staatlichen Förderungen.

    Während
    Steinkohle-Verstromung zwischen 1970 und 2012 insgesamt 177 Milliarden Euro,
    Braunkohle 65 Milliarden und
    die Atomstromproduktion sogar 187 Milliarden Euro an Förderungen erhielt,
    kommen die erneuerbaren Energien bis heute gerade einmal auf 54 Milliarden Euro.

    [image]

    Neben Stromkosten und staatlichen Förderungen summiert die Studie auch die externen Kosten der einzelnen Energieträger wie Klimaschäden oder Folgekosten eines nuklearen Unfalls auf.

    Diese Zusammenstellung ermöglicht einen transparenten Vergleich der verschiedenen Energieträger. Demnach liegt der Preis für eine Kilowattstunde Windstrom 2012 bei 8,1 Cent und für Wasserkraft bei 7,6 Cent. Steinkohle kostet unter Einbeziehung aller Kosten 14,8 Cent pro Kilowattstunde und Atomkraft mindestens 16,4 Cent.

    Die Studie zeigt: Die Investitionen in erneuerbare Energien sind Investitionen in Deutschlands Zukunft, die sich auszahlen. Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien müssen die Folgekosten von Kohle- und Atomstrom jedoch noch Jahre nach dem Abschalten der Kraftwerke bezahlt werden. In der Debatte über die Kosten der Energiewende muss diese Tatsache zur Kenntnis genommen werden.

    Die Studie steht als Kurz- und als Langfassung zum Download zur Verfügung.

    lukita schrieb am 23.11.2012 um 22:43
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    Kumulierte staatliche Förderung der Stromerzeugung 1970-2012: http://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/kumulierte-staatliche-foerderung-der-stromerzeugung-1970-2012

    Zitat:

    In der vorliegenden Grafik werden die kumulierten staatlichen Förderkosten der Jahre 1970-2012 für die Stromerzeugung aus den Energieträgern Steinkohle, Braunkohle, Erdgas und Atomenergie sowie für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien gezeigt.

    Die Förderkosten der erneuerbaren Energien wachsen erst seit den letzten Jahren - gleichzeitig hat die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie, Biomasse, geothermie und Wasserkraft im ersten Halbjahr 2012 schon einen Anteil von 25 Prozent am Bruttostromverbrauch erreicht - und damit deutlich mehr als Erdgas, Steinkohle oder Atomenergie.

    lukita schrieb am 31.12.2012 um 00:43
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    Bisherige Entwicklung der Ausgaben unserer Volkswirtschaft für Energieimporte:

    2000: 39,9 Mrd Euro
    2009: 54,9 Mrd Euro
    2010: 65,0 Mrd Euro
    2011: 81,2 Mrd Euro

    Annahmen zur Preisentwicklung fossiler Energieträger: http://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/grafik-dossier-preisszenarien-fossiler-energietraeger

    berniewa schrieb am 19.01.2013 um 19:43
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    Eine neue Studie dazu ist zusammengefasst unter anderem abrufbar (Ergebnisse) unter www.planet-energy.de und/oder bei www.greenpeace-energy.de
    (genauen Link liefere ich in Kürze nach; siehe dann folgende Seite dieses Threads hier)


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