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Erneuerbare Energien / Energiewende

"Dächertec statt Desertec" - Lesenswertes von Franz Alt auf der "Sonnenseite"

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Beiträge (3 )
 
think sunny schrieb am 29.04.2012 um 11:25
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"Was für eine Aufregung in der gesamten deutschen Medienlandschaft als vor drei Jahren das Desertec-Projekt bekannt wurde. Doch jetzt fragt „Die Zeit“ in ihrer jüngsten Ausgabe: „Wüstenstrom, eine Fata-Morgana“? Was ist passiert? Genau das, was Kritiker von Desertec schon immer vorausgesagt haben: Die 100-prozentige erneuerbare Energieversorgung lässt sich sicher und preiswert nur dezentral organisieren. Also Dächertec statt Desertec!Die Deutschen lieben den Strom aus den bläulich schimmernden Photovoltaik-Anlagen – vorausgesetzt er wird vor Ort produziert. Das ist vernünftig und pragmatisch. Welchen ökonomischen Sinn soll es machen, Solarstrom aus Nordafrika über 3.000 Kilometer Leitungen nach Mitteleuropa zu transportieren? Jeder und jede, die hierzulande mit eigener Solarstromproduktion Erfahrung hatten, schüttelte schon damals den Kopf: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? fragte zum Beispiel Hermann Scheer.

Doch RWE-Chef Jürgen Großmann meinte damals wie heute noch: Solarstrom in Deutschland zu erzeugen sei so wie Ananas in Grönland zu pflanzen. Allein diese Aussage des RWE-Chefs disqualifiziert ihn als Strom-Manager. Der Mann hat keinen blassen Schimmer von dezentraler, zukunftsfähiger Energieversorgung. Eine Million Photovoltaik-Anlagen allein in Deutschland widerlegen ihn jeden Tag."

Den ganzen Artikel gibt's hier:
http://www.sonnenseite.com/Erneuerbare+Energien,Daechertec+statt+Desertec,5,a22095.html


Mein Kurzkommentar:
Es gibt in Deutschland ( und Europa ) kaum ein Dach, das nicht zur photovoltaischen Stromerzeugung geeignet ist. Die Preisentwicklung bei PV-Anlagen machen diese selbst bei etwas ungünstigeren Sonnenwerten ökonomisch noch vertretbar.
Das Projekt "Desertec" sowie ähnliche Vorhaben z.B. in Griechenland sollten verfolgt werden um dort den BINNENMARKT anzukurbeln und die jeweiligen Länder und Regionen selbst mit günstigem SolarStrom zu versorgen!!
In der bisher anvisierten Form des 'Stromtransports' über tausende Kilometer ist das ganz einfach Technik-Quatsch, der eigentlich nur ein Ziel hat: Die alten Zähler ans Ende neuer Leitungen zu schrauben!
Diese Rechnung geht schlichtweg nicht mehr auf .... und das ist auch gut so!
    Stephan Rieping schrieb am 29.04.2012 um 12:20
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    Stimme natürlich uneingeschränkt zu und freue mich über das gelungene Wortspiel vom alten Franz!

    Vielleicht könnte man gegen Großmanns Annanas Gleichnis wie folgten dichten: Wüstenstrom für Westfalen ist wie Grünkohlzüchten für Ölscheichs! ;-)

    Uwe-Sievers schrieb am 30.04.2012 um 12:44
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    Vielleicht sollte man Solaranlagen gleich im Orbit instalieren!?

    Das kostet noch mehr Geld und mit den dafür notwendigen Krediten unterstützen wir gleichzeitig unsere verarmten Banken.


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