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Mehr Forschung im Bereich Energiespeicherung, damit überschüssige Spannungsspitzen

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Beiträge (8 )
 
simons schrieb am 11.03.2008 um 21:51
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Hab mir den Titel mal aus Bernd Fischer's Profil (http://www.utopia.de/user/11659)geklaut, weiß irgendwer mehr zu dem Thema?
    MadMage schrieb am 14.03.2008 um 12:16
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    Mehr Forschung im Bereich Energiespeicherung, damit überschüssige Spannungsspitzen nicht einfach verbrannt werden!

    klingt nach einer sinnvollen massnahme, da großkraftwerke meist zu träge sind um auf die möglichen schwankungen bei der verfügbarkeit von ökostrom (insbesondere wind) adäquat zu reagieren und die Möglichkeit Windstrom als Grundlast zu nutzen durch Speicherung erst ermöglicht wird

    simons schrieb am 21.03.2008 um 14:04
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    Genau das ist der Punkt, aber gibts da auch schon Forschung zu ?

    anonym schrieb am 31.03.2008 um 23:13
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    Also Windstrom ersetzt auch heute schon Grundlast und reduziert konventionelle Reserveleistung, einfach, weil die Wettervorhersage dafür gut genug ist (siehe auch auf www.sfv.de).

    Ich kopier mal einen Teil aus einem anderen Thread hierher und wandel es leicht ab (ist auch von mir):

    Übrigens ersetzt unsere Windkraft heute schon im nennenswerten Umfang sogenannte Reserveleistung. Es müssen immer Kraftwerke mit weniger alls Vollgas (Volllast) betrieben werden, damit im Falle von Nachfrageschwankungen noch Gas gegeben werden kann. Ganz besonders nötig ist diese Reserveleistung um den unvohergesehenen Ausfall eines Großkraftwerkes auffangen zu können, ohne das dass Netz zusammenbricht. Dass mal ein KKW vom Netz muss kommt immer mal wieder vor, aber auch bei Kohle gibt es Störfälle.
    Und dann muss sehr kurzfristig diese Leistung woanders herkommen.
    Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis ist ein Erfahrungswert (und bekannt) und entsprechend wird Reserve vorgehalten. Unsere Windvorhersage im Mehrstundenbereich ist so gut, dass die Reserveleistung anderer Kraftwerke reduziert werden kann, wenn Wind prognostiziert ist denn: Die Leistung die der Wind liefert wird niemals so plötzlich zusammenbrechen wie ein Großkraftwerk. Der Wind verändert sich nicht so schnell über einer Großen Fläche und die Wahrscheinlichkeit, dass gleichzeitig Winderräder von der Gesamtleistung eines KKWs ausfallen ist viel geringer, als der Ausfall eines KKWs.

    ...

    Was generelle Versorgungssicherheit bei 100% regenerativen Energien im Netz angeht, empfehle ich noch den link

    www.kombikraftwerk.de

    Dort wird mit heute bestehenden Wind, Sonne, Biomasse und Pumpspeicherkraftwerken ein virtuelles Kombikraftwerk betrieben, welches im verkleinerten Massstab jederzeit die deutsche Stromnachfrage abbildet - es geht technisch schon heute ganz ohne die ach so wichtige Grundlast aus Kohle und Atomstrom.

    Wir müssen möglichst schnell den erneuerbaren Anteil nach oben schrauben. Wir sind noch weit davon entfernt, dass wir dringend Speichermöglichkeiten benötigen würden. Aber wir müssen schnell dahin kommen, dass wir sie brauchen, denn sonst werden sie erst gar nicht richtig entwickelt. Je länger Kohle und Atom am Netz sind, desto länger dauert die Entwicklung von belastbaren Speichertechnologien für regenerativen Strom, weil die Speicher ja noch nicht gebraucht werden.

    Burnie schrieb am 01.04.2008 um 00:32
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    Seit rund 30 Jahren gibt es ein Druckluftspeicherkraftwerk in Deutschland.

    Diese Technik hat ein interessantes Potential, gerade wenn man bedenkt, dass dabei auch Wärme (beim Komprimieren) und Kälte (beim Entspannen) entsteht.

    Und da die Industrie sowieso viel Druckluft braucht (ich hörte mal von 10% der Stroms für Drucklufterzeugung..) würde es vielleicht Sinn machen, in nem "Windrad" gleich Luft zu komprimieren und diese dann zu speichern (zB auch in kleineren Mengen im Stahlmast des Windrades...)

    Wäre ein alternativer, speicherbarer Energieträger...
    -

    Schwungradspeicher sollen auch sehr gut geeignet sein.
    --
    so hat Christoph recht, wir brauchen viel mehr sauberen Strom!

    MadMage schrieb am 01.04.2008 um 11:54
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    @ burnie: die direkte drucklufterzeugung am windrad scheint schon eine amerikanische Firma zu planen. dummerweise finde ich den entsprechenden link zu heise.de, war entweder bei Technology Review oder Telepolis

    mfg
    mad

    Ana K. schrieb am 01.04.2008 um 21:54
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    Hm, da kam gestern kurz vor der Reportage über Strom aus dem Meer auch eine darüber, ob Deutschland der Blackout droht.

    Sehr interessante Aspekte und Möglichkeiten wurden aufgezeigt:
    -Hybridautos werden an das Stromnetz angeschlossen, so können Schwankungen aufgenommen werden

    -Eine europäische Stromautobahn muss gemacht werden, dagegen sträuben sich grad aber die deutschen 4 Energiekonzerne
    Wenn nämlich in einem Land mehr produziert als benötigt wird, kann das zb in Norwegischen Stauseen gespeichert werden

    Burnie schrieb am 02.04.2008 um 00:58
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    Hi Ana,

    dazu:
    -Hybridautos werden an das Stromnetz angeschlossen, so können Schwankungen aufgenommen werden

    habe ich ein erstes Auto in den Produktführer eingestellt. Die Batterien werden durch WLAN kontrolliert geladen und dienen (sollen) auch als "Netzpuffer"

    @ MadMage zu den Druckluftwindrädern hatte ich auf meiner Webseite www.stoppschild.de (die gerade noch "inhaltlich" offline ist, die neue Version ist in Arbeit) bis Januar 08 ein Konzept gehabt.. mit diversen Gedanken dazu...
    Schön wenn es welche angehen, die Energieversorger hier wandeln ja lieber mehrfach, bevor sie dann Druckluft machen.

    Und neu ist die Idee gar nicht, sie ist sogar recht alt, und schon einfache Windräder haben mit Druckluft als Medium gearbeitet...
    werd aber trotzdem mal nach den Firmen suchen, vielleicht lässt sich ein Kontakt herstellen. danke!

    Intelligente Verbrauchssteuerungen über Datennetze ist auch äussert sinnvoll, so dass die Waschmaschine abends befüllt wird, und der Energieversorger / Netzbetreiber (endlich bitte trennen!) entscheidet wann sie gewaschen wird, und der Kunde nur vorgibt, wann sie fertig sein soll.


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