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die entstehung von erdöl

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Beiträge (6 )
 
inaktiver User 1251 schrieb am 01.04.2008 um 01:34
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nach der gängigen theorie sind es ja gar nicht wälder, sondern abgestorbene meereslebewesen gewesen, die in flachen meeren nach unten gesunken sind und eingeschlossen, durch millionen von jahre lange lagerung und druck und hitze so zu erdöl wurden.

nun, ich bin auf diesen ellenlangen, aber doch sehr ausführlich beschriebenen artikel gestoßen, in dem beschrieben wird, das erdöl gar nicht aus lebewesen entstanden ist, sondern anorganisch ist, also durch chemische prozesse und umwandlungen von kohlenwasserstoffen entstanden ist.

ich habe keine ahnung, wie seriös dieser artikel ist und was an dieser these dran ist, daher mal eine bitte an alle geophysiker und chemiker uns alle doch bitte aufzuklären, denn das wäre ja echt eine wahnsinnsnachricht.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.htm
    anonym schrieb am 01.04.2008 um 02:06
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    "Der biogenen Theorie zur Erdölentstehung gemäß ist Erdöl aus Meeresorganismen (Plankton) entstanden, die starben, absanken und auf dem Meeresboden von Sedimenten bedeckt wurden. Durch Absinken der Sedimente wurden diese organischen Materialien hohem Druck und hoher Temperatur ausgesetzt. Unter diesen Bedingungen wandelten sie sich in so genannte Kerogene um, organische Stoffe, die vorwiegend aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen. Im Verlauf der weiteren Diagenese können die Kerogene bituminös werden. Sedimentgesteine, die Kerogene enthalten, werden als Erdölmuttergestein bezeichnet. Ein Beispiel für ein Erdölmuttergestein mit fein verteilten bituminösen Kerogenen ist Ölschiefer aus dem Lias epsilon (unterer Jura).

    Die fein verteilten Kerogene können unter bestimmten Bedingungen, vor allem bei hohen Temperaturen, wandern, da sie leichter als Wasser sind und durch dieses verdrängt werden. Beim Wandern (?Migration? des Erdöls) vereinigen sich die Kerogene zu kompakteren Massen, zu Erdöl. Die Migration verläuft im Großen und Ganzen aufwärts. Gerät das Erdöl unter undurchlässige Erdschichten, die seine weitere Wanderung nach oben und nach den Seiten verhindern (Erdölfallen), reichert es sich dort an und es entsteht so eine Erdöllagerstätte. Eine Erdöllagerstätte besteht also aus einem Speichergestein, dem in seinen Poren befindlichen Erdöl und mehr oder weniger Lagerstättenwasser, das sich ? sofern vorhanden ? ebenfalls in den Poren des Speichergesteins befindet. Das Lagerstättenwasser enthält oft gelöste Salze. Teilweise entstand unter ähnlichen Bedingungen Erdgas. Oberhalb von Erdöllagerstätten kann sich deshalb eine Kappe aus Erdgas befinden. Oberflächennahe, erdölhaltige sandige Sedimente werden als Erdölsande bezeichnet. Erdöl ist weltweit nicht gleich zusammengesetzt. So sind zum Beispiel in einigen Gebieten mehr Alkane, in anderen mehr Alkene enthalten, auch das Verhältnis von aliphatischen zu aromatischen Kohlenwasserstoffen ist verschieden.

    Die langsame Neubildung findet auch heute noch statt, ist aber relativ zum Verbrauch unbedeutend.

    Einer abiogenetischen Theorie (auch: abiotisch) nach, die weitaus weniger Vertreter (siehe insbesondere Thomas Gold) als die biogenetische Theorie hat, existieren im Inneren der Erde von ihrer Entstehung an große Mengen Kohlenstoffverbindungen, darunter auch viele Kohlenwasserstoffe. Diese Kohlenstoffverbindungen werden wegen ihrer geringen Dichte in Richtung Erdoberfläche aufgepresst. Die abiogenetische Theorie hatte viele Anhänger unter Geologen in der Sowjetunion."

    Genauer werden wir das hier wohl nicht klären können. Schon gar nicht werden wir irgendwo im Netz 'Beweise' auftreiben, die uns auf Utopia jetzt plötzlich sagen, das es nur abiotischen Ursprungs sein kann. So blöd sind die Wissenschaftler nun auch nicht, dass wir Ihnen durch Netzrecherche auf die Sprünge helfen könnten...
    Was an der abiotischen Herkunft so sensationell sein sollte und vor allem, was es in Bezug auf das CO2 Treibhauspotential ändern würde leuchtet mir nicht ein.
    Das der physisch mögliche Förderstrom die Nachfrage sehr bald nicht mehr wird befriedigen können ist Mainstreamkonsens.
    (www.energiekrise.de)
    Da der genannte link aus dem Eröffnungsbeitrag bei mir nicht funktioniert, kann ich nur aus wikipedia extrapolieren, dass angenommen wird, im Erdinnern würde noch massenhaft 'Öl' vorhanden sein.
    Ich wünsche viel Spaß beim drauf warten, bis Bewegungen im Erdinnern dieses Öl weiter nach oben gebracht haben, so dass es auch gefördert werden kann zu einem Preis den irgendjemand bereit ist zu zahlen.

    inaktiver User 1251 schrieb am 01.04.2008 um 08:33
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    also, nur weil ich dich in einem anderen thread kritisiert habe, brauchst hier ned pampig werden.

    ich habe eine ganz normale frage gestellt, ich weiß ja die antwort selbst nicht
    ich fände es eben deshalb interessant, da, wenn das erdöl oranischen ursprungs ist, dann ist das CO 2, das bei der verbrennung entsteht, auch natürlichen ursprungs.

    wenn dem nicht so wäre und es wahr wäre, das dieses anorganische erdöl in unermesslichen mengen vorhanden ist, dann hat das sehr wohl auswirkungen auf unseren planeten, da ja dann nicht, wie von den meisten wissenschaftlern errechnet, das erdöl in ca. 50 jahren zur neige ginge.

    und - wie schon zu anfangs erwähnt ich bin sicher kein anhänger der fossilen energie, aber sie stellt nu mal ein großes problem für die menschheit dar und ich möchte nur ganz normal drüber diskutieren.

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html

    wenn der link nicht funktioniert, dann eben auf der seite, auf die mann gelangt unter "suche" dann eben "erdöl" eingeben, dann funktioniert es.
    mich interessiert einfach nur, was an der sache dran ist

    anonym schrieb am 01.04.2008 um 21:44
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    Zitat:
    "ich fände es eben deshalb interessant, da, wenn das erdöl oranischen ursprungs ist, dann ist das CO 2, das bei der verbrennung entsteht, auch natürlichen ursprungs."

    Es ist für die Klimawirksamkeit völlig egel welchen Ursprungs das CO2 ist. Wenn wir in kurzer Zeit so große Mengen dieses Klimagases freisetzen, dann fliegt uns das Klima um die Ohren, egal, woher das CO2 vorher gekommen ist.
    Ebenso wie es beim Bruch eines Staudammes egal ist, wie das viele Wasser zuvor in den Stausee gelangt ist. Wenn der Damm bricht und es in kurzer Zeit komplett zu Tal rauscht, dann ist das für das Tal und seine Bewohner eine Katastrophe. Ob das Wasser mit Hilfe von Windrädern dorthin gepumpt wurde oder aus eine hochgelegenen Quelle stammt, es ist egal. Die zerstörerische Wirkung liegt in der potentiellen Energie, die in kurzer Zeit frei wird. (Energiestrom)
    Ebenso liegt es in der Natur des CO2 bestimmte Frequenzbereiche der elektromagnetischen Strahlung zu absorbieren. Das verändert den Strahlungshaushalt unserer Atmosphäre. Wie gesagt, woher das CO2 gekommen ist, ist egal.

    Zitat:
    "wenn dem nicht so wäre und es wahr wäre, das dieses anorganische erdöl in unermesslichen mengen vorhanden ist, dann hat das sehr wohl auswirkungen auf unseren planeten, da ja dann nicht, wie von den meisten wissenschaftlern errechnet, das erdöl in ca. 50 jahren zur neige ginge."

    Entscheidend ist nicht wieviel Öl irgendwo vorhanden ist, sondern ob wir da auch dran kommen und wie groß der Ölfluss ist, den wir erzeugen können.
    Wenn irgendwo 10 Menschen sind und die haben einen riesigen gefüllten Wassertank, es gibt aber nur eine Leitung mit einem Hahn zur Wasserentnahme und da kommt am Tag nur 1 Liter Wasser raus, dann werden diese 10 Menschen trotzdem früher oder später verdursten. Egal wieviel Wasser im Tank ist.

    Das gleiche Problem haben wir mit dem Öl: Die Menge, die pro Tag verbraucht wird (nachgefragt wird) wird sehr bald größer sein, als die Menge, die pro Tag gefördert wird und gefördert werden kann. Die technischen Möglichkeiten sind ausgereizt und es werden keine neuen ergiebigen Ölfelder entdeckt, die die Entleerung der bestehenden Ölfelder kompensieren würden.
    Auch Öl, was irgendwo tief in der Erde lagert, müsste ja entdeckt werden um gefördert werden zu können. Und dieses ist nicht der Fall.
    Technisch wird es nicht möglich sein da zu vertretbaren Preisen dranzukommen (unter der Annahme, dass es da irgendwo ist). Selbst wenn in großer Tiefe in der Erde noch mehr Öl sein sollte, ab einem bestimmten Punkt hilft uns das genauso wenig, wie Ölvorräte auf dem Mond.
    Daher auch meine Aufforderung zu Warten. Es nützt uns nichts, weil wir nicht drankommen, auch wenn es da wäre. Und dann müssten wir uns auf die sehr langsamen Bewegungen im Erdinneren verlassen und warten bis diese langsamen Bewegungen es weiter nach oben gebracht haben.


    Im übrigen würde ich Dich bitten, Dich mit den von mir genannten Links auseinanderzusetzen. Die Leute von der Energie-Watch-Group und von der ASPO sind unabhängige Experten, die ständig alle verfügbaren Informationen in Sachen Öllagerstätten, Fördermengen etc. zusammentragen und alle Ungereimtheiten in den Verlautbarungen der Ölproduzenten über die Jahre hinweg aufzeigen und aufgezeigt haben.
    Im Wesentlichen sind nicht die Vorhersagen über noch vorhandenes Öl in Lagerstätten von den unabhängigen Experten das Problem bei der Reichweitenberechnung, sondern die Nachfrageschwankungen. Wenn z.B. Ende der 60er eine Reichweite von 30-40 Jahren genannt wurde, dann liegen da die wesentlichen Unsicherheiten auf der NAchfrageseite, denn der Zusammenbruch des Ostblocks hat hier zu starken Einbrüchen geführt, was natürlich die Reichweite verlängert hat.
    Auch sind die verschiedenen Maße, die dazu dienen die Reichweite (z.B. statische Reichweite etc.) anzugeben für einen Laien nicht so leicht verständlich bzw. werden leicht missverständlich aufgefasst.

    Vergiss Deinen Gesundheitszentrum-link und seine Verschwörungstheorien, sowas ist nicht ernstzunehmen.

    Und nochmal abschließend: Das Problem ist einen entsprechenden Ölstrom (Menge pro Zeit) hinzubekommen, der der Nachfragemenge/Zeit entspricht.
    Selbst wenn es unermessliche unentdeckte Vorräte geben sollte... fahr damit mal Auto.
    Und wenn es unermessliche, entdeckte Vorräte gibt, die 'uns' (in Deutschland) nicht gehören und die uns keiner mehr verkaufen will... führen wir dann Krieg, damit wir es uns unter den Nagel reißen können?

    inaktiver User 1251 schrieb am 02.04.2008 um 04:27
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    ich komme mir hier vor, als wäre ich der totale verfechter fossiler energie.

    genau das gegenteil ist der fall, ich habe hier nur eine generelle diskussion über das erdöl im allgemeinen führen wollen

    MR schrieb am 21.04.2008 um 23:37
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    ich habe eine ganz normale frage gestellt, ich weiß ja die antwort selbst nicht
    ich fände es eben deshalb interessant, da, wenn das erdöl oranischen ursprungs ist, dann ist das CO 2, das bei der verbrennung entsteht, auch natürlichen ursprungs.


    Klar ist es "natürlichen" Ursprungs.

    Allerdings bezweifle ich, dass die meisten zu dem Zustand der Erdatmosphäre zurück kehren möchten, der herrschte, als sich die Pflanzen wuchsen, deren Kohlenstoff heute im Erdöl steckt.


    wenn dem nicht so wäre und es wahr wäre, das dieses anorganische erdöl in unermesslichen mengen vorhanden ist, dann hat das sehr wohl auswirkungen auf unseren planeten, da ja dann nicht, wie von den meisten wissenschaftlern errechnet, das erdöl in ca. 50 jahren zur neige ginge.


    die abiotische Theorie wird von anhezu allen Fachleuten aus diesem Gebiet abgelehnt und es sprechen derzeit auch alle mir bekannten Indizien dagegen wie z.B. die Fundorte bisheriger Lagerstätten sowie die Zusammensetzung des bisher gefundene Erdöls (ink. fossiler Einschlüsse)

    "Wissenschaftlich" ist an der statischen Reichweite des Erdöls übrigens absolut garnichts, das ist eine simple Division von vermuteten Ressourcen geteilt durch aktuellen Bedarf.
    Diese Rechnung spiegelt allerdings weder das Verhalten auf Seite der Nachfrage noch auf der Seite des Angebots wieder.

    Öl wird es auch in 200 Jahren noch geben.

    Das Problem ist viel mehr, dass das billige Öl ausgeht und das passiert dann wenn das Angebot die Nachfrage nicht mehr bedienen kann.
    Das passiert ziemlich genau jetzt.

    Es wird noch eine gewisse Weile dauern, bis Erdöl unter seinem wahren Wert gehandelt wird, also dem Preis, den die Verbraucher tatsächlich bereit sind dafür zu bezahlen. Mit dem heutigen Preis hat das vermutlich wenig zu tun.

    Jeder soll sich mal vergegenwärtigen, was man wirklich bereit wäre (wenn auch unter großem Zähneknirrschen) beispielsweise für 1l Benzin zu bezahlen. Ich denke, dass selbst bei 10? pro Liter noch eine signifikante Nachfrage vorhanden sein wird.
    Den dazugehörigen Rohölpreis kann man sich ausrechnen.

    Und das ist noch lnsgt nicht das Limit. Wieviel sind die 10ml Erdöl wert, die z.B. in einem bestimmten Medikament enthalten sind, das über Leben und Tod entscheidet. Man sieht, dass es auch bei 1.000.000? für 1l Öl noch eine Nachfrage gäbe. (wenn auch eine geringe)

    mfg


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