Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

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Wachstumsbeschleuniger für die neue Erde!

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Beiträge (8 )
 
Satori schrieb am 30.03.2011 um 23:08
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Die Welt liegt schief, aber wir wissen ja, es muss irgendwie so sein -

die Menschen brauchen offensichtlich Katastrophen um aufzuwachen.


Es gibt eben leider immer noch nur Wenige die wirklich etwas

bewegen, Viele die es beobachten und die Masse, die überhaupt nichts

versteht und auch keine Veränderung will - aber die (leidvollen)

Umstände werden auch die Massen erreichen - und dann geht es

hoffentlich in die richtige Richtung ....

"Vielleicht war der scheußliche Irrtum gerade jener Schritt in der menschlichen

Entwicklung, der es für ihn möglich machte zu reflektieren und das

Leben als Ganzes zu kommentieren. Denn in der Fähigkeit, vom Leben

getrennt zu stehen und über es nachzudenken, stellte der Mensch sich

auch außerhalb desselben und entfremdete sich ihm..." (Alan Watts
Cloud-Hidden. Whereabouts Unknown, Pantheon Books, New York 1973, S.
7)Aus

Nach meiner Sicht gehört die eigene ständige Selbsterneuerung zur größten

und edelsten Aufgabe eines Künstlers, von der Annahme der eigenen

Schattenthemen (Verletzungen) bis zur grundlegenden tiefsten

Transformation an der Wurzel der Seele. Für dieses heilige und

heilende Große Werk gilt es, einen freien Geist zu bewahren, der von

nichts und niemandem abhängig ist, unbestechlich und klar in seiner

Wahr-Nehmung und transparent für die Wahr-Gebung."Es

tut gut, diese Kreativitätsquellen und -ströme in der Gesellschaft zu

erkennen - eher im Volk unter einfachen Menschen als in der öffentlich

anerkannten Kunstszene"

Sundra Kanigowski

Brilon, im Januar 2009

Vor allem der letzte Satz macht mir Freude. Es ist eine Herzenssache, dass
viele Menschen die universelle Wirklichkeit, die hinter den selbst
erschaffenen Illusionen beheimatet ist, erfahren können. Und somit den
Wandel in sich erleben, den sie in der Welt sehen wollen Und ich denke,
kreative Menschen arbeiten automatisch ständig an der Selbsterneuerung!
Und die guten Impulse und Initiativen werden sich noch mehr verstärken.
So können wir uns zusammen mobilisieren um einen Wandel herbeizuführen.
Meine Erkenntnis wird ständig bestärkt, dass etwas in uns und mit uns
und über uns hinaus uns dabei helfen wird.
    topist schrieb am 30.03.2011 um 23:20
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    Utopia wird langsam zu einem Horrortrip!

    Nadeshda schrieb am 30.03.2011 um 23:27
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    Wie wahr!

    Maria_L schrieb am 31.03.2011 um 07:55
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    Und das, wo mir eh schon schlecht war.

    Nichts auf der Welt ist so Scheiße, daß es durch solche Sprüche nicht noch unerträglicher werden könnte.
    Naja, ich hole mir einfach mal den zweiten Kaffee, vielleicht werde ich dann wach und stelle fest, daß ich das hier nur träume?

    Satori schrieb am 31.03.2011 um 20:26
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    ich dachte bis jetzt auch durch und durch rationale Menschen seien tolerant?

    Maria_L schrieb am 01.04.2011 um 06:46
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    @Satori,

    mancher der Gedanken ist mir sicher nicht fremd.

    Z.B. dieses hier: "Und ich denke, kreative Menschen arbeiten automatisch ständig an der Selbsterneuerung!"

    Was meine Abscheu erweckt hat, war die Vermutung
    "die Menschen brauchen offensichtlich Katastrophen um aufzuwachen."

    Katastrophen können vielleicht kurzzeitig verschrecken, aber einen dauerhaften positiven Wandel werden sie kaum bewirken.
    Oder war unsere Geschichte nicht voll genug von Katastrophen?

    Und dann hat mich -ehrlich gesagt- der salbungsvolle Ton gestört.
    Gerade in der Kombination mit der Aussage über die Katastrophe hat das gestern Morgen besagte Reaktion hervorgerufen.

    OK mag sein, daß ich nicht zu den tolerantesten Menschen gehöre...

    Satori schrieb am 01.04.2011 um 21:18
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    liebe Maria,

    danke für dein ehrliches feedback und ich gebe dir völlig Recht, unsere Geschichte ist übersät von Katastrophen (damit meine ich nicht nur die von der Natur ausgehenden) und wir sind ja auch daran gewachsen. Manche Greueltaten finden einfach heute nicht mehr statt und wir "verwerfen" auch nicht mehr unsere Babys (wenn uns das Geschlecht nicht gefällt) wie unsere steinzeitlichen Vorfahren.

    Bisher können wir uns halt eine Menschen-Gemeinschaft auf der Erde noch nicht NUR freundlich, liebevoll und allzeit hilfsbereit vorstellen, weil wir es selbst (noch) nicht einlösen können. Der Wunsch ist aber doch da! Wir alle wollen doch glücklich sein, uns sicher fühlen, nette, liebevolle Menschen um uns haben.

    Es ist einfach der Tanz mit all den Widersprüchen in einer dualen Welt und unter der Knechtschaft eines ständig manipulierenden und konditionierenden monetären Systems, welches uns existenzielle Sorgen und Angst vor der Zukunft bereitet. Diese Mächtigen, die Drahtzieher hinter allem anderen, die Hochfinanz orchestriert nicht nur die großen Kriege aus Profitgier und finanziert dabei alle Beteiligten, sondern zettelt auch die alltäglichen kleinen Kriege, ausgelöst durch Glaubenssätze wie "Wettbewerb" und "Prestige und Macht durch Geld" "Konkurrenz zu Andern" und daraus entstehender Neid, Gier und Missgunst aus und verspricht den Menschen Sorgenfreiheit durch LOHNARBEIT, die einfach inzwischen entweder durch Maschinen oder durch billiger arbeitende Menschen weltweit geleistet wird und somit gar nicht mehr zur Verfügung steht - war ja doch ein Ziel des Fortschritts, so erinnere ich mich!

    Ich bin der Meinung "Sorgenfreiheit" ist erst wirklich erreicht, wenn wir Attacken und Angriffsdenken aufgeben können und uns hinbewegen zu einer im höchsten Stand der jetzt möglichen Bewusstseinsentwicklung stehenden Zivilisation. Menschen die sich einander zu und nicht abwenden...

    fantast67 schrieb am 07.01.2012 um 11:40
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    "Nach meiner Sicht gehört die eigene ständige Selbsterneuerung zur größten und edelsten Aufgabe eines Künstlers, von der Annahme der eigenen Schattenthemen (Verletzungen) bis zur grundlegenden tiefsten Transformation an der Wurzel der Seele.

    Für dieses heilige und heilende Große Werk gilt es,
    einen freien Geist zu bewahren, der von nichts und niemandem abhängig ist, unbestechlich
    und klar in seiner Wahr-Nehmung und transparent für die Wahr-Gebung."


    Es tut gut, diese Kreativitätsquellen und -ströme in der Gesellschaft zu erkennen - eher im Volk unter einfachen Menschen als in der öffentlich anerkannten Kunstszene"

    ______________________________________________________________________________________________


    Viele Künstler sind oft auch nicht ganz frei und abhängig von öffentlichen Fördermitteln und machen sich dadurch beeinflussbar.

    Aber es gibt zum Glück auch Künstler die es sich leisten (können) und finanzielle Einbußen hinnehmen, um sich ihre Freiheit zu erhalten.

    Wir als Konsument können auch da Einfluss nehmen und gute Projekte unterstützen.
    Zum Beispiel durch "Werbung" und Verteilen.


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