Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Dematerialisierung - der ökologische Rucksack.

Ist der enorme Anstieg der CO2-Emissionen das größte Problem der Menschheit? Reichen Innovationen und Bemühungen zur Minderung des Outputs von Schadstoffen aus, um den Worst Case zu vermeiden, um unsere Erde zu retten?

Klar ist, dass eine enorme Reduzierung der ökologischen Auswirkungen der Schlüssel sein wird, ohne den soziale und ökonomische Nachhaltigkeit garnicht erst realisiert werden kann.

Aber ist es nicht zu einfach, zu denken, das die Lösung der CO2-Problematik für eine nachhaltige Nutzung unserer Erde ausreichen wird?

Statt immer nur Nachsorge zu betreiben, sollten wir endlich mit der Vorsorge beginnen. Wenn wir weiter so ressourcenintensiv produzieren wie bisher, wird es nicht genug sein, am Ende die Emissionen zu kürzen.

Erforderlich ist eine radikale Ressourcenproduktivität - eine radikale Dematerialisierung. Wieviel NATUR verbraucht ein Produkt im kompletten Lebenszyklus - von Produktion, über Nutzung bis hin zur Entsorgung?

Ca. 20% (entspricht 185 Mrd. Euro) werden heute in Deutschland während der Produktion von Produkten und Dienstleistungen sinnlos verschwendet.

Wenn wir das nicht begreifen, wenn wir uns nicht die gesamte Umweltverschmutzung, sondern nur den CO2-Output vor Augen führen, werden uns die gegebenen Ressourcen ausgehen und der Planet auf lange Zeit nicht belebbar bleiben.

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von anonym anonym
vor 4 Jahren
Ich stimme vom Grundsatz völlig mit King...