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Die Trennung fällt so schwer.

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Andrej
schrieb am 02.04.2009 um 00:41

Im Utopia-Blog findet sich eine neue Verlautbarung, die klare Ansagen macht und keine Fragen beantwortet.

Utopia-Blog

Während man also eine abschließende Beurteilung der Fälle Veit-Ulrich und Adiko verkündet, zeichnet eine Nachricht aus dem Totenreich, die MoMa für uns auffing, ein anderes Bild.
Adiko's Mail

Wem soll man da glauben ob der utopistisch guten Kommunikation die hier herrscht?


Liebe Utopia AG, wer versucht Euch denn zu erpressen (1)? Und wie? Das würde ich gern wissen. Vielleicht kann ich ja noch was lernen.
Denn anzukündigen, daß man geht, empfinde ich nicht als Erpressung.
Ihr?

Ja ihr seid unfähig, intransparent und willkürlich (2). Aber natürlich nicht alle und auch nicht immer. Und hoffentlich auch nicht für immer.

Unfähig seid ihr im Pensum, was immer auf eine fachliche Unsicherheit schließen lässt, und herje die habt ihr nun wirklich des öfteren bewiesen. Daran kann man arbeiten. Man sollte derweil halt nur nicht auftreten als hätte man die Weißheit mit Löffeln gefressen. Allerdings entsteht dieser Eindruck, wenn Verbesserungsvorschläge «anstauben«.
(Ja, ihr seid nur 18 Leut' und sollt 40.000 glücklich machen, aber bei grennpeace arbeiten 260 Menschen, die müssen 2,6 Millionen Mitglieder glücklich machen. Was sollen das dann hier Aussichten sein?)

An der Intransparenz arbeitet ihr gerade, ernsthaft hätte ich vor Minuten noch hinzugefügt, bevor ich die Mail von Adiko las. Auch hier ist die Intransparenz halb gewollt, halb nicht gekonnte Transparenz.

Die Willkür bezieht sich nun auf die Repressionen gegenüber 40.000 Utopisten wegen einem Häufchen von vielleicht 20, dieses Leidige Community-Ausblenden. Das wurde hier mal auseinanderposementiert, mitsamt konstruktiven Vorschlägen auf die es nie eine Reaktion gab.

Immerhin macht die Arbeit an der Transparenz, die Sperrungen nachvollziehbarer, wenn auch nicht akzeptierbar. Das ist ein Konglomerat aus technischem Problem und einer überholten Problemlösungsstrategie eurerseits.

Zu 3.: Jep, das habe ich begriffen. Schade für euch. Aber das heißt ja nicht, daß ihr dumm sterben müsst.
Konsensbildung wird »das neue Ding« werden, trotz aller Probleme die es bereitet, einfach weil die erarbeiteten Lösungen extrem langlebig und damit nachhaltig sind. Ich durfte das schon erfahren, in der Softwareentwicklung wie im sozialen Kontext.

So und nun noch ein Lied, hauptsächlich wegen Strophe 4 (wir Berliner sind ja alles Kackbratzen :-)
Sensationelle Neuigkeiten (Link)

Du bist so schrecklich subjektiv
Dein emo- haushalt erstickt mich
Ich kann mit dir nicht diskutieren
Es mieft nach Ego-trip und Allüren

Ratschläge bei einer Tasse Tee
Ich wünsch mir eine gute Fee
Flüster dir in dein Ohr
Pauschalreisen gibt's hier nicht mehr

Sensationelle Neuigkeiten
Werd ich jetzt in der Welt verbreiten
Steh zwischen Tür und Angel
Wir spielen ein Spiel:
Jeder bekommt das was er will

Kunstvoll umgarnst du mich,
doch hinter mir versteckt du dich
Verschlagen bist du, hab dich durchschaut
Dir deinen Part geklaut.

Ratschläge bei einer Tasse Tee
Ich wünsch mir eine gute Fee
Flüster dir in dein Ohr
Pauschalreisen gibt's hier nicht mehr

Sensationelle Neuigkeiten....

PS: Am 4.4.09 sind die Stattmatrazen im legendären Schokoladen (Berlin).



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    demokratiefreund
    schrieb am 02.04.2009 um 10:59

    Lieber Andrej,
    danke, dass du hier noch deine Energie aufbringst, um das Substanzielle herauszuarbeiten... Es gab hier mal ganz viel Substanz im Forum und den "Welten". Ich bin seit fast dreizehn Monaten dabei und habe viele engagierte, kluge Leute, die Wertvolles, Nachhaltiges eingebracht haben, erlebt.

    Nun hat seit längerem eine Youtubisierung Utopias begonnen, nun ja, youtube Videos können ja auch schön sein... und interessante Botschaften enthalten...

    Die "Diskussionen" im Forum kommen vor lauter Befindlichkeiten leider nicht mehr voran. Die Moderatoren tun nichts, um dem entgegen zu wirken...

    Vielleicht kommen neue Leute, wer weiss das schon... Für mich macht das hier alles - außer zur Kontaktpflege mit lieb gewonnenen "Utopisten" - leider keinen Sinn mehr.

    Der Name "Utopia" hat offensichtlich nicht nur bei mir die Hoffnung geweckt, dass es hier um mehr als KONSUM gehen würde. Das war ein Denkfehler meinerseits.

    konsutopia hört sich doch ganz gut an, oder? Das würde den Fokus auf strategischen Konsum besser verdeutlichen.

    Und man hätte nicht die Erwartungshaltung, das "Problem" mit Menschen, die an echter Mitgestaltung und gesellschaftlicher Veränderung interessiert sind.

    Ich denke die Utopia-Macher täten gut daran, einmal die Namensgebung und die damit verbundenen Konnotationen zu überdenken. Viel "Enttäuschung", Ärger, Sperrungen, Löschungen könnten vermieden werden...

    Herzliche Grüße
    Christina

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