Castor Blockade im Wendland / Aktionen und Termine
Wendland-Blockade - (Un)Ruhetag X - gegen ein Endlager in Gorleben
Der Salzstock unter der Elbe bei Gorleben soll zur Endstation für heißen und tödlich strahlenden Atommüll werden. Zehn Jahre lang waren die Arbeiten unterbrochen; nun soll der Ausbau weitergehen. Der Antrag dafür ist gestellt; irgendwann wird er beschieden. Wir wissen noch nicht, wann das ist. Aber es ist klar: erteilt die Behörde den Bescheid, dann geben auch wir Bescheid. Und der heißt: nein!
An einem Samstag (Tag X) soll der Verkehr im Landkreis Lüchow-Dannenberg ruhen. Manchmal ist das so. Wenn in Island der Vulkan ausbricht, müssen Flugreisen eben auch einmal storniert werden. Gibt die Bergbehörde grünes Licht dafür, dass die schleichende Katastrophe eines Atommüll-Endlagers angebahnt wird, dann soll erfahrbar sein, dass dies für alle Bedeutung hat. Auch für diejenigen, die das normalerweise ausblenden.
* alle Informationen: www.wendlandblockade.ucrony.net
www.contratom.de/2.0/index.php?mod=blog&baum2=1&baum3=1&artikel=840
»Wendland-Blockade: «Alle großen Straßen werden dicht gemacht
Atomkraftgegner wollen bei einer »Wendland-Blockade« alle großen Straßen in der Region für einen Tag dicht machen. Am Montag wurde der Aufruf des »Untergrundamtes der Freien Republik Wendland« publik gemacht. Die geplante Aktion richtet sich gegen die weitere Erkundung des Gorlebener Salzstocks als Endlager für hochradioaktiven Atommüll.
Seit zehn Jahren sind die Arbeiten in Gorleben unterbrochen. Im März beantragte das Bundesamt für Strahlenschutz bei den niedersächsischen Bergbehörden eine Verlängerung des Rahmenbetriebsplans für das Erkundungsbergwerk Gorleben. Die Zulassung des bisher gültigen Rahmenbetriebsplans aus dem Jahr 1983 läuft zum 30. September aus. »Erteilt die Behörde den Bescheid, dann geben auch wir Bescheid. Und der heißt Nein«, erklärte das »Untergrundamt«. Am Samstag darauf wollen die Atomkraftgegner den Verkehr im Landkreis Lüchow-Dannenberg zum Erliegen bringen.
Wann die Entscheidung fällt, ist noch nicht bekannt. Verschiedene Gruppen bereiten aber bereits Aktionen für den Tag X vor. Im Gespräch sind unter anderem Sitzblockaden, Straßenfeste, Baumfäll-Aktionen und »Trecker-Partys«. Gedacht werde auch an Straßentheater, Konvois mit tausend Fahrrädern im Kreisel, Seiltanz oder an das Auftürmen großer Haufen auf der Fahrbahn.
Die Atomkraftgegner wollen mit ihrer Aktion auch an eine erste »Wendland-Blockade« vom April 1984 anknüpfen. Damals hatten tausende Umweltschützer aus Protest gegen erwartete Atommülltransporte die Zufahrstraßen in den Kreis Lüchow-Dannenberg mit Autos, Baumstämmen und Sitzblockaden versperrt.
www.wendlandblockade.ucrony.net
www.contratom.de/2.0/index.php?mod=nachrichten&baum2=2&&mod=artikel&id=25219
Hallo,
X-tausendmal quer plant wieder eine große gewaltfreie Blockade des Castor-Transports, der für Anfang November 2010 erwartet wird. Zur Vorbereitung bieten wir auch in Hamburg ein Blockadetraining an.
28. August 2010 / 10.00 Uhr – 16.30 Uhr (Kaffee und Tee ab 9.30 Uhr)
Ort: Gemeinschaftsraum Wohnprojekt, Am Eisenwerk, 22303 Hamburg
Neben Hauseingang Nr. 11 / 3 Min. ab U3 Saarlandstraße
Bei schönem Wetter geht’s in den Park.
Bitte macht Werbung für diese Veranstaltung.
Mehr Informationen zum Ausdrucken als Pdf-Datei:
http://x1000hamburg.de/dokumente/Aktionstraining%202010%20HH%20flyer-2.pdf
Eure X-tausendmal quer - Regionalgruppe Hamburg
Termin: wahrscheinlich 2.10.2010

