Und jetzt kommen jetzt diese Röttgens und Sanders daher und fordern für Atomkraftwerke Laufzeiten bis zu 60 Jahren.
Sind die nicht ganz dicht? Die Atomindustrie ist dabei, aus dieser Banenenrepublik eine Mafiarepublik zu machen. Schön aus der 2 ten Reihe zieht sie mit ihren Lobbyisten an den Fäden.
Nicht mit uns und nicht mit euch !
Herr Röttgen: Haben sie sich mal gefragt warum es in den letzten 10 Jahren so vergleichsweise ruhig war in der Anti-Atom-Bewegung?
Weil ganz viele Menschen ihnen und anderen geglaubt haben. Es gab ganz viele, die an den politisch vereinbarten Atomausstieg geglaubt haben, die nach den harten Protestjahren der 80ger und 90ger sich am Ziel wähnten.
Die mit dem Aufbau einer besseren Energieversorgung begannen. Zehn Jahre regenerative Energie haben gezeigt, dass es geht – und zwar mit einer für viele „Experten“ für unmöglich gehaltenen Zuwachsraten.
Und jetzt kommen sie mit dieser Brückentechnologie-Propaganda – aber Atomkraft brauchen wir nicht als Brücke! Im Gegenteil, sie schadet dem weiteren Ausbau alternativer Energien.
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Herr Röttgen: Wie viel Schaden an der Demokratie, vor allem politischen Schaden gerade bei der jüngeren Generation richten sie mit dieser Politik zurück zur Atomkraft an! Wollen Sie die alten Wunden wieder aufreissen, wirklich zurück zu den Schlachten der Vergangenheit – nur damit einige wenige sich die Taschen voll Geld stecken können?
Wollen sie wirklich 60 Jahre täglich weiter den Atommüllberg vergrößern, obwohl Sie überhaupt nicht wissen, wohin mit dem gefährlichsten Müll, den die Menschheit je erzeugt hat?
Seit den 80ger Jahren dient Gorleben als Entsorgungsnachweis für alle deutschen AKW, auch für diesen Pannenreaktor hier hinter mir. Und dies, obwohl der Salzstock Gorleben angeblich nur erkundet wird. Eine angeblich ergebnisoffene Erkundung. Das ist nicht nur gelogen, das ist eine Riesensauerei, und wir werden das nicht hinnehmen.
Als der Antrag auf Verlängerung des „Rahmenbetriebsplans“ kam, haben Mitglieder der Notgemeinschaft die Dömitzerbrücke blockiert. Wenn dieser Plan tatsächlich genehmigt wird, wollen viele Menschen auf die Strassen in Lüchow-Dannenberg gehen. Und wie möchten euch einladen, euch alle, die hier heute unterwegs sind, am zweiten Tag nach der Genehmigung zu uns in den Landkreis zu kommen und mit uns gegen den Atomwahnsinn zu demonstrieren. Der Widerstand ist stark geworden – und zum ersten Mal seit 10 Jahren habe ich die Hoffnung, dass der Castor beim nächsten Castortransport im Herbst nicht durchkommt.
Wir brauchen eure Unterstützung und ich hoffe euch alle dieses Jahr noch mindestens zweimal im Wendland zu sehen.
Es wird ein anstrengendes Jahr, aber es wird sich lohnen!
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