BUS & BAHN / Allgemeines
Mit der Bahn in den Urlaub
ich fahre jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit, ca. 20 Min. Dann noch mal gute 20 Min. mit der Straßenbahn und noch ein kleiner Fußweg von 15 Min. Hört sich stressig an. Ist es manchmal auch, aber man gewöhnt sich daran und die Taktung von Straßenbahn und Zug ist hier in Würzburg, bzw. Würzburg - Frankfurt so gut, dass es kein Weltuntergang ist, mal ne Bahn zu verpassen. Mit dem Auto wäre ich frühs im Berufsverkehr max. 10 Min schneller. Dafür würde ich keine Freunde/Bekannte für ein Pläuschchen treffen, schräge Typen am Bahnhof beobachten, eben schnell noch in die Bio-Bäckerei hüpfen oder zwei Äuglein zudrücken können. Ich fahre gern mit den öffentlichen. Allerdings nervt mich die Rücksichtlosigkeit meiner MP3-konsumierenden Mitmenschen doch sehr. Nein, ich will morgens kein Techno hören und auch abends nicht. (Und ich spare mir einen Haufen Geld, dadurch dass ich kein Auto brauche. Ich hab keins und komme super zurecht!)
In den Urlaub bin ich die letzten Jahre ebenfalls mit der Bahn gefahren. Besonders die Campingurlaube sind mir gut in Erinnerung. Der erste Urlaubstag dient zur Regeneration und Rückbildung der Arme, die noch 2 m hinter mir am Boden schleifen... Das ist auch der Charaktertest. Entweder beginne ich meinen Urlaub entspannt und mich bringt nichts aus der Ruhe und ich lache über überfüllte Züge, wo ich nicht mal mehr meinen Reiserucksack vor Überfüllung absetzen kann, oder ich drehe durch... Letzteres macht den Urlaub übrigens nicht schöner...
Also: Ich liebe Bahnfahren - sofern meine Mitmenschen freundlich und entspannt sind! Es gibt übrigens auch durchaus sehr nette SchaffnerInnen!
Liebe Grüße,
Dani :-)
In Wien bin ich auch oft mit der S-Bahn zur Arbeit gefahren, hab die Zeit immer zum Lesen genützt. Die laut hörenden Mitreisenden nervten mich auch damals (war da noch Walkman) schon.
Hatte aber selbst eine "Phase", wo ich Musik brauchte morgens. Irgendwann haben mich die Stöpsel in den Ohren genervt, da ich lieber was von der Umgebung mitbekommen hab.
Strassenbahn fahr ich mittlerweile selten (in Berlin und Leipzig ists mit dem Fahrrad opitmal). Bahn aber öfter mal, da ärgerts mich, wenn ich extra einen "Ruhewaggon" suche und dann wird das von vielen ignoriert.
Urlaub: fast nur mit der Bahn. Ich liebe längere Fahrten, dabei aus dem Fenster schauen, und dabei die Gedanken frei laufen lassen.
moin,
ich fahre schon seit einer Ewigkeit kein Auto mehr (falls ich tatsächlich mal eins bräuchte, käme nur car-sharing in Frage).
Dafür sitze ich täglich ca. anderthalb Stunden in Zug und Straßenbahn, um zur Arbeit und wieder zurück zu gelangen.
Die Verkabelten (mp3-ler) nerven wirklich - jedenfalls die, deren Musik so laut ist, dass ich die Tiefenentspannungs- bzw. Trancereisen-CDs in meinem eigenen mp3 nicht mehr hören kann.
Auch die Dauerquassler mit Handy sind eine Plage für den Geist.
Weil ich häufiger auch längere Strecken mit der Bahn fahre,
sind seit einiger Zeit Ohropax-Stöpsel immer dabei - es ist ein Segen, sie bei der mitunter extremen Lärmbelästigung zu verwenden, wenn da Trupps nach Fußballspielen, Angeheiterte bei Betriebsausflügen und Klassenfahrten ausgerechnet "mein" Abteil bevölkern.
Am liebsten stricke ich im Zug und höre dabei Hörbücher,
es sei denn, es sitzt ein Mensch mit netter Ausstrahlung in meiner Nähe, dann versuche ich, in Kontakt zu treten.
Liebe Grüße
Sue

