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Filmtip - Unsere Erde

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Beiträge (22 )
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spiderberlin schrieb am 12.03.2008 um 14:24
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Ich habe mir jetzt diesen neuen Streifen angeschaut und bin restlos begeistert. Wunderschöne Natur- und Tieraufnahmen wechseln sich ab. Ein grandioser Film, woran man 5 Jahre gearbeitet hat. Absolut sehenswert !!!!

Hier ein kleiner Trailer daraus:


http://video.google.de/videoplay?docid=744772457865466043&q=unsere+erde&total=515&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=0

http://video.google.de/videoplay?docid=8288605063338736235&q=unsere+erde+duration%3Amedium&total=160&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=4
    inaktiver User 1251 schrieb am 12.03.2008 um 14:40
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    inzwischen finden wir ja unsere linie, gelle, spider.

    muß ich zustimmen, absolut sehenswert.

    allerdings besteht unser planet nicht nur aus solchen, zugegebenermaßen, wunderschönen bildern, daher möchte ich in diesem zusammenhang nochmals auf weiter unbedingt anzusehende filme hinweisen

    unser täglich brot http://de.youtube.com/watch?v=Aur-4SitHWs

    we feed the world http://de.youtube.com/watch?v=fIA4DP6iWNQ

    eine unbequeme wahrheit http://de.youtube.com/watch?v=qpHIESMymgU

    spiderberlin schrieb am 12.03.2008 um 15:57
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    Irgendwie kommen wir schon auf einen Nenner, Rudi :-)

    Die Trailer sind gut. Im zweiten gefällt mir jedoch nicht die Einblendung: Die Folgen des Kapitalismus und der Globalisierung

    Was hätte man denn gerne? Den Sozialismus? Noch ein Land, welches bodentechnisch kaputter nicht sein könnte? Dort wurde alles rüber gejaucht. Hauptsache es wächst überhaupt etwas. An den Folgen knabbert man heute noch.

    Vom Utopialand sind wir weit entfernt und andere Alternativen gibt es so gut wie gar nicht. Was möchte man also für eine Gesellschaftsform haben? Die Welt ist keine Blümchenwiese. Deswegen auch von mir ein paar negative Aspekte. Bitte nur anschauen, wenn man die Nerven dazu besitzt:

    http://de.youtube.com/watch?v=CxloCd1kBCY

    http://www.dailymotion.com/video/x2csqi_barbarie-sur-animaux-campagne-antif_animals

    Das sind Themen die mich eher interessieren. Weniger, ob ich ein genmanipuliertes Maiskorn esse oder ein "natürliches".

    Gruß Spider

    mondamo schrieb am 12.03.2008 um 17:14
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    hej das is ja fein, dass ihr dokus so liebt

    zum film unsere erde hat die sabrina sich negativ geäußert:
    http://www.utopia.de/wissen/ratgeber/eindruecke-zum-film-unsere-erde

    und dann hab ich da noch ne frage, ob jemand von euch zB zu we feed the world etc eine inhaltliche zusammenfassung schreiben will?
    sammle die inhalte der wichtigstsen dokus nämlich hier:

    http://www.film.mondamo.de

    und das ist sehr viel arbeit!

    lieben gruß, gabi

    spiderberlin schrieb am 12.03.2008 um 19:23
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    Die Bewertung von Sabrina habe ich gelesen und vermag sie nicht so recht nachzuvollziehen. "Unsere Erde" lebt von seinen Bildern. Dabei bedarf es keiner weiteren Aufklärung über Umweltschutz und Klimawandel. Erst recht nicht endloser Kommentare mit dem erhobenen Zeigefinger. Dazu ist der Film nicht gedacht. Dokumentationen darüber gibt es zur Genüge.

    Wer sich das davon verspricht, sollte ihn sich besser nicht anschauen. Ebenso sollte man begreifen lernen wie die Natur funktioniert. Fressen und gefressen werden. Anders würde sie nicht existieren. Aus dem Grunde gehören auch solche Szenen mit dazu. Die Altersstufe von 6 auf 12 Jahre bei der FSK hoch zu setzen, halte ich deswegen für reichlich übertrieben.

    Auch ein sechsjähriges Kind sollte begreifen lernen, das sich ein Tier vom anderen ernähren muß. Das fällt nun einmal nicht ökologisch artgerecht einfach so um wenn ein anderes Tier Hunger hat, sondern wird mit allen Mitteln versuchen sein Leben zu erhalten. Auch wenn es oft aussichtslos ist. In unseren Augen mag es grausam sein, aber anders geht es nun einmal nicht. Den Film mit aus dem Grunde abzulehnen würde bedeuten die Natur zu verleugnen, b.z.w. sie sehen zu wollen wie sie nicht ist.

    Hallo Gabi, ich besitze ein riesiges Archiv an Dokumentarfilmen. Deine Seite finde ich auch ganz toll. Vielleicht kann ich ja auch noch etwas dazu beisteuern. Leider bin ich kein besonders guter Rezensionsschreiberling.

    Gruß Spider

    inaktiver User 1251 schrieb am 12.03.2008 um 20:39
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    gerne

    das wäre und ist die einzigste gerechte staatform auf erden.
    wir sind nu mal sozial lebende individueen und dann wäre alles gerecht verteilt.
    und es gäbe kein waren buffet und kenen bill gates, kein ölmultis und eben auch kein hartz 4 empfänger

    spiderberlin schrieb am 12.03.2008 um 21:28
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    ... in solch einem System groß geworden zu sein. Das einzige was es nicht gegeben hätte, wären HARTZ IV-Empfänger. Von der Utopie des gerechten Sozialismus glaubte man schon seit den 60iger Jahren vorigen Jahrhunderts. Obwohl es noch eine existierende sozialistische DDR gab, war kaum ein Westgermane bereit gewesen, den verhaßten kapitalistischen Staat dagegen einzutauschen. Jetzt bleiben jedoch Alternativen. Nordkorea, Sri Lanka, China, Kuba. Was das Herz begehrt. Dort könnte man seine Ideen wunderbar verwirklichen. Fernab von Bill Gates, ohne dem Du Deinen Computer jetzt wohl nicht nutzen könntest.

    Wenn alles so gerecht wäre, warum hat man denn die Mauer überhaupt abgerissen? Haben sich zigmillionen Menschen geirrt?

    Niemand hält Utopisten die an eine gerechte sozialistische Welt glauben hier auf. Es kann doch jeder sein Leben dort gestalten. Nach Anerkennung der Staatsbürgerschaft und Ablegung der verhaßten kapitalistischen wird es jedoch kaum mehr eine Rückkehr geben. HARTZ IV- Empfänger gibt es dort nicht. Jedoch auch keinen müden Cent, wenn man keine Lust hat zu arbeiten. Damit muß man dann leben. Wer das eine will, muß das andere mögen.

    spiderberlin schrieb am 12.03.2008 um 21:38
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    Die einen ringen danach den Sozialismus wieder einzuführen und die anderen versuchen dem zu entfliehen. Falls es Dich interessiert, Rudi, so findest Du hier recht interessanten Lesestoff:

    http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=ubb_show&entryid=1099847633&mainid=1099847633&USER=user_366225&threadid=1180107074

    Das ist ein Teil meines Tagebuches. Vielleicht verstehst Du dann einiges besser.

    Gruß Spider

    mondamo schrieb am 12.03.2008 um 22:05
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    hallo, wie man jetzt bei diesem thema auf sozialismus kommen muss, muss ich ja nu gar net verstehen, oder?
    ich glaube allerdings doch, dass es einen unterschied gibt, zwischen den system die sich sozialistisch nennen, und das, was so mancher sozialist träumt.
    soll heißen, dass sozialisten vielleicht auch nicht unbedingt, die diktatorischen elemente in der ddr etc. gutheißen...

    die frage nach einem system das funktioniert... denke ich regelt sich nicht von heut auf morgen, weil die menschen ja immer von dem beeinflusst sind, wie sie bisher gelebt haben! aber spannend finde ich zumindest den ansatz der "guten regierung" der zapatistas. schon einmal gehört?

    du kennst viele dokumentarfilme!? da freu ich mich aber auf konversationen mit dir!!!!!

    gabi

    ps: aber schreib doch deine meinung zum film unter die rezension der sabrina?

    spiderberlin schrieb am 12.03.2008 um 23:03
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    .... warum Rudi jetzt in diesem Thread so locker auf das Thema Sozialismus umschwenkt. Dabei geht es doch um einen Film, Tiere und Natur. Jedoch läßt sich damit sehr vieles verbinden. Was ich im Sozialismus kennen gelernt habe, war eine einzige kaputte Umwelt worunter auch die Tiere zu leiden hatten. Die ganzen tollen Errungenschaften einer ökologischen Müllentsorgung gab es damals dort nicht. Das einzig positive war, das Flaschen, Gläser und Altpapier gesammelt wurden. Der größte Teil flog jedoch in den Hausmüll.

    Auch die Zapatistatas sind auf Gedeih und Verderb der mexikanischen Regierung ausgeliefert. Ein Staat im Staate läßt sich sehr schwer schaffen. Mein vorgestelltes Ökodorf in Indien bekommt wenigstens noch ein bißchen Unterstützung der Regierung. Deswegen finde ich das ganze Projekt auch gar nicht so abwägig. Jedoch müssen auch sie gewinnorientiert arbeiten. Sprich: kapitalistisch.

    Dokumentarfilme? Das ist mein Hobby. Damit beschäftige ich mich tagtäglich. Ich schau mir morgen den Film "Unsere Erde" noch einmal an und versuche ihn unter einem anderen Gesichtspunkt zu betrachten. Das Ergebnis wird sicher das gleiche bleiben. Bin jedoch kein Rezensionenschreiber. Dazu müßte ich dann ja die andere von Sabrina zerfleddern, da ich mit kaum etwas ihre Meinung teilen kann.

    Für mich waren all die wunderschönen Tier- und Naturaufnahmen einfach nur genial. Der Film hat die Welt mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten mehr als eindrucksvoll dargestellt. So ist sie. "Unsere Erde".

    Gruß Spider

    Doris Spohr schrieb am 13.03.2008 um 21:09
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    Hi,
    faszinierende Bilder mag der Film liefern, leider mit einem kleinen Schönheitsfehler: mich stört die Beihilfe zum Greenwashing von Ford:
    http://www.klima-luegendetektor.de/2008/02/18/ford-die-tun-was-fur-den-klimawandel/
    Weitere Tipps, welchen Beitrag die Zuschauer außer der Ford-Empfehlung "Verbrauch von Bio-Ethanol" zum Klimaschutz leisten können, hätte ich schon gut gefunden.
    Viele Grüße,
    Doris


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